Persönliches Wachstum vollzieht sich oft so leise, dass es im Trubel des Alltags kaum bemerkt wird. Es ist selten ein plötzlicher Durchbruch, sondern vielmehr eine sanfte, kontinuierliche Verschiebung der eigenen Perspektive.
Ich begreife mein Leben als stetiges Wachsen. In diesem Jahr gibt es keinen Leuchtturm meines Wachstums. Es sind viele kleine Trippelschritte auf der kleinteiligen Leiter meines Lebens, die ich langsam nach oben gehe.
Die fast vollkommene Abwesenheit von Krankheiten oder Krankheitsgefühlen erlaubte es mir in den vergangenen zehn Jahren, meine Abneigung gegen Arztbesuche auszuleben. Dieses Jahr habe ich mir jedoch einen Ruck gegeben und alle Vorsorgeuntersuchungen durchführen lassen sowie alle Schutzimpfungen erhalten, die sinnvoll oder nötig waren.
Angefangen mit einer neuen Hausarztpraxis und voraussichtlich bald endend mit einem Augenarztbesuch, habe ich dazwischen einen Kardiologen, einen Gastroenterologen und einen Urologen aufgesucht. Die Vorsorge habe ich nun verstetigt, indem ich mir gleich die nächsten Termine für 2027 habe geben lassen. Aus ärztlicher Sicht bin ich in einem guten Allgemeinzustand und für die altersnormalen bzw. ererbten Wehwehchen gibt es gute Medikamente. Gesundheitlich ist also alles im Lot.
Somit kann ich die heutige Frage konkret mit der Aussage beantworten, dass ich in diesem Jahr in meiner Selbstfürsorge gewachsen bin und sich eine unterschwellige Angst vor einer schweren, unentdeckten Erkrankung in Luft aufgelöst hat.
„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/