Alle müssen Opfer bringen. Vor allem die Armen der Ärmsten. Für die Kriegsvorbereitungen. Auf einen Krieg oder für einen Krieg? | Zitat

» […] Deutschlandfunk: […] Die Konflikte nehmen im Moment ja weltweit zu, aber gleichzeitig fahren westliche Staaten ihre Entwicklungsetats zurück. Ganz drastisch tun das die USA unter Donald Trump, aber auch bei uns in Deutschland wird der Entwicklungsetat gekürzt. Nur ganz kurz die Zahlen. 2023 standen noch 12 Milliarden Euro für die Entwicklungshilfe im Bundeshaushalt. Dieses Jahr sind es nur noch 10 Milliarden. Wie dramatisch ist das für Ihre Arbeit?
Christoph Johnen, DRK: […] Das ist sehr dramatisch, aber noch mehr als die Entwicklungsetats sind die Etats für humanitäre Hilfe betroffen. Und auf die werden gekürzt? Die werden noch stärker gekürzt. Es war so, dass Deutschland 2022 ca. 3 Milliarden humanitäre Hilfe zur Verfügung gestellt hat und in diesem Jahr und für das nächste Jahr wird es nur noch eine Milliarde sein. […] «

Am 06.12.2025 interviewte Rainer Brandes vom Deutschlandfunk in den „Informationen am Morgen” Christof Johnen, den Leiter der Internationalen Zusammenarbeit des Deutschen Roten Kreuzes, zum Krieg im Sudan, https://www.deutschlandfunk.de/sudan-der-vergessene-krieg-interview-mit-christoph-johnen-drk-100.html

das Zitat findet sich ab der 05:26 Minute

Ich protestiere gegen die geplante massive Aufrüstung Deutschlands! | Jetzt unterschreiben:

Fünf Prozent ihrer Wirtschaftsleistung sollen die NATO-Staaten künftig für Militär und kriegsrelevante Infrastruktur ausgeben. Diese willkürliche Festlegung ist unverantwortlich. Fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes entsprächen nach heutigen Zahlen fast der Hälfte des deutschen Bundeshaushalts, mindestens 200 Milliarden Euro. Jedes Jahr!

Aufrüstung führt in die Sackgasse! Dass Frieden und Sicherheit durch immer mehr Waffen und Abschreckung erreichbar wären, ist ein Trugschluss. Ich möchte in einem Land leben, das sich mit zivilen Mitteln für eine friedliche Welt stark macht. Diplomatie, Interessensausgleich und Völkerverständigung müssen die Grundpfeiler für Frieden in Europa und in der Welt sein.

Daher fordere ich von der Bundesregierung:

~ einen Stopp der maßlosen Ausgaben für immer mehr Aufrüstung. Nötig sind mehr Investitionen, die unser aller Leben verbessern – zum Beispiel in Gesundheit, Bildung, Soziales und Klimaschutz.


~ keine Belastung und Einschränkung nachfolgender Generationen durch unbegrenzte Neuverschuldung für Militär und Kriegs-Infrastruktur, durch eine Wehrpflicht oder die Vernachlässigung der Klimakatastrophe.


~ einen entschlossenen diplomatischen Einsatz für ein Ende des russischen Angriffskrieges, nachhaltigen Frieden für die Ukraine und eine neue europäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur.


~ ein glaubwürdiges Eintreten für Völkerrecht, nukleare und konventionelle Rüstungskontrolle sowie eine Stärkung von Ziviler Konfliktbearbeitung und Entwicklungszusammenarbeit. Dauerhafte Sicherheit kann nur eine Weltordnung garantieren, in der nicht das Recht des Stärkeren gilt.

https://www.friedenskooperative.de/aktion/abruestungsappell-jetzt-unterschreiben