» […] Ich halte alle Maßnahmen und Vorkehrungen für gefährlich, die auf das Verhalten im Kriegsfall vorbereiten sollen. Ich lehne deshalb als Arzt jede Schulung oder Fortbildung in Kriegsmedizin ab und werde mich daran nicht beteiligen. Das ändert nichts an meiner Verpflichtung und Bereitschaft, in allen Notfällen medizinischer Art meine Hilfe zur Verfügung zu stellen und auch weiterhin meine Hilfe zur Verfügung zu stellen und auch weiterhin meine Kenntnisse in der Notfallmedizin zu verbessern.
Da ein Krieg in Europa nach überwiegender Experten-Meinung unter Benutzung der modernen Massenvernichtungswaffen geführt werden würde, muss er absolut unmöglich gemacht werden. Jede Vorbereitungsmaßnahme indessen, die von seiner Möglichkeit ausgeht, fördert indirekt die Bereitschaft, sich auf etwas einzustellen, was um jeden Preis verhindert werden muss. Deshalb erkenne ich als Arzt nur eine einzige auf den Kriegsfall bezogene Form der Prävention an, nämlich die Verhütung des Krieges selbst mit allen Anstrengungen, zu denen ich mein Teil beizusteuern entschlossen bin. […] «
Der Klimaforscher Mojib Latif kritisiert, dass die aktuellen politischen Maßnahmen zum Klimaschutz vor allem den Besserverdienenden zugutekommen. Er fordert Anreize, um eine breitere gesellschaftliche Beteiligung und eine nachhaltige wirtschaftliche Transformation zu fördern.
Der Klimaforscher Mojib Latif kritisiert, dass die aktuellen Klimaschutzmaßnahmen vor allem den Besserverdienenden zugutekommen, und fordert Anreize, um Klimaschutz für alle attraktiv zu gestalten. Er warnt, dass die Erderwärmung von 1,5 Grad möglicherweise bereits überschritten ist, die Emissionen weiterhin steigen und die politischen Maßnahmen unzureichend sind. Latif betont, dass eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft notwendig ist, um sowohl den Klimaschutz zu fördern als auch den Wohlstand zu sichern.
Klimaforscher Latif – „Politik macht Klimaschutz für Besserverdienende“
Auf der COP30 in Brasilien berät sich die Welt. Klimaforscher Mojib Latif ruft erneut dazu auf, Anreize zu schaffen, damit sich Klimaschutz lohnt. Laut Latif kann Wohlstand nur behauptet werden, wenn die Wirtschaft nachhaltig transformiert wird.
Klimaforscher Latif: Politik bevorzugt Besserverdienende
Obwohl die Klimadaten alarmierend sind, scheitert die internationale Politik an effektiven Maßnahmen. Klimaschutz ist vor allem für Wohlhabende zugänglich, was die Allgemeinheit abschreckt.
Schlüsselpunkte
Die Erderwärmung nähert sich 1,5 Grad, die Hoffnungen auf eine Einhaltung dieser Grenze schwinden.
Die bisherigen Konferenzen erzielten keinen deutlichen Durchbruch.
Wirtschaftliche Interessen dominieren weiterhin die kurzfristigen Klimaziele.
Klimaschutz scheint sich vor allem für Besserverdienende zu lohnen.
Viele Menschen sind durch hohe Kosten und mangelnde Anreize entmutigt.
Klimazustand und politischer Stillstand
Der Klimaforscher Latif warnt, dass die globale Erwärmung bereits bei 1,5 Grad liegt. Trotz zahlreicher Konferenzen hat sich wenig getan und die Emissionen steigen unvermindert weiter. Die Zielsetzungen von 2015 wurden kaum erreicht. Er kritisiert die oft trägen Systeme und das Scheitern, die Politik zu revolutionieren, um den Klimawandel effektiv zu stoppen.
Wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen
Latif verweist auf die enorme Bedeutung des Umstiegs auf erneuerbare Energien, warnt aber vor kurzfristigem Gewinnstreben. Der Umweltschutz wird häufig als Belastung für Durchschnittsbürger dargestellt, während Wohlhabende und Eigentümer Vorteile daraus ziehen. Dies führe zu mangelnder Motivation in der Bevölkerung und erschwere dauerhaften Klimaschutz.
Soziale Ungerechtigkeit und individuelle Motivation
Der Klimaforscher kritisiert, dass die Klimapolitik vor allem den Wohlhabenden zugutekommt, während Menschen mit geringem Einkommen kaum profitieren können. Hohe Kosten für Elektroautos, Bioprodukte und Strompreise schrecken viele ab. Das hat zur Folge, dass sich große Teile der Bevölkerung nicht aktiv am Klimaschutz beteiligen.
Schlussfolgerung
Latif sieht die globale Klimapolitik in einer Krise: Ohne klare Anreize und gerechte Maßnahmen ist es unwahrscheinlich, die Ziele zu erreichen. Es bleibt eine Herausforderung, die finanzielle Belastung gerechter zu verteilen und alle Menschen einzubeziehen.