Der am 31.12.2021 als Single veröffentlichte Song „Ecstasy” von Madrugada ist eine tiefgründige, tröstende Botschaft an einen geliebten Menschen, die über den Tod oder eine physische Trennung hinausgeht. Das lyrische Ich versichert dem Gegenüber, dass es, auch wenn es physisch nicht mehr anwesend ist, spirituell oder in der Erinnerung immer präsent sein wird. Die Beziehung wird als Kreislauf beschrieben. Das Leben, das das lyrische Ich einst gegeben hat, wurde durch die Liebe des anderen „wiederhergestellt”.
Ein zentraler Teil des Textes ist der Appell, sich selbst treu zu bleiben. Das Gegenüber wird ermutigt, sich nicht in eine gesellschaftliche Rolle drängen zu lassen, die eigene Identität zu bewahren und ehrlich mit den eigenen Gefühlen (Wahrheiten, Lügen, Ekstase) umzugehen sowie diese mit jemandem zu teilen, der einen liebt – ungeachtet dessen, was andere sagen.
Der Begriff „Little River Sadness“ beschreibt den natürlichen Fluss der Trauer. Das lyrische Ich verspricht, den Schmerz des anderen zu sehen und ihn in seinen Kämpfen zu begleiten. Es ist ein Aufruf, weiterzumachen und Hoffnung zu haben, selbst wenn man sich verloren fühlt. Der Song ist eine Hymne an Resilienz und bedingungslose Liebe. Er fungiert als emotionaler Anker, der dazu aufruft, das eigene Licht zu schützen und trotz Verlusts mutig und aufrichtig weiterzuleben.
Der Artikel kritisiert, dass das deutsche Gesundheitssystem das teuerste in Europa ist, gleichzeitig aber eine schlechte Gesundheitsqualität bietet. Trotz steigender Ausgaben für die Gesundheitsversorgung nimmt die Krankheitslast der Bevölkerung zu, während die Prävention vernachlässigt wird. Die Bundesregierung plant, die Pharmaindustrie zur „Leitindustrie“ zu machen, was die Profite in der Branche weiter steigern könnte, während die tatsächliche Gesundheitsversorgung leidet. Der Artikel fordert ein Umdenken in der Gesundheitspolitik, um die Kosten zu senken und die Gesundheit der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern.
»Das deutsche Gesundheitswesen ist europaweit mit Abstand das teuerste und qualitativ eines der schlechtesten. Die Therapie: Weiter steigende Kassenbeiträge und neuerliche Leistungskürzungen. Wie wäre es damit, Herr Bundeskanzler, den überbordenden Kommerz im System auszumerzen und endlich die Pharmalobby an die Kandare zu nehmen? Nicht doch: Die Bundesregierung will die Branche zur „Leitindustrie“ machen. Leider kein Witz. Von Ralf Wurzbacher.«, 12.12.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=143511
» […] Der vor acht Tagen vom AOK-Bundesverband und dem Deutschen Krebsforschungszentrum veröffentlichte Public-Health-Index (PHI) verzeichnet für Spanien die EU-weit höchste Lebenserwartung. Die dort im Jahr 2023 geborenen Kinder werden absehbar im Schnitt 84 Jahre alt werden. Bei den Gesundheitsausgaben pro Kopf rangierte das Land 2022 dagegen auf Platz 16 und mit 2.822 Euro 711 Euro unter dem EU-Mittel (3.533 Euro).
Und die BRD? Bei der Lebenserwartung landet sie mit 81,1 Jahren auf Platz 17 und damit unter dem EU-Schnitt von 81,4 Jahren. Bei den Ausgaben allerdings „überragt“ sie die übrigen 26 Staaten mit großem Abstand. Mit 5.317 Euro pro Kopf hängen die Deutschen die zweitplatzierten Österreicher um 572 Euro ab und toppen den EU-Durchschnitt um satte 1.784 Euro. Wie es anders geht, beweist auch Italien: Zweiter bei den Lebensjahren, aber Zwölfter bei den Kosten. […] «
hören:
Zusammenfassung des Artikels:
Objektive Fakten:
~ Das deutsche Gesundheitswesen ist das teuerste in Europa, hat jedoch eine der niedrigsten Qualitätsbewertungen.
~ Die Lebenserwartung in Deutschland beträgt 81,1 Jahre und liegt damit unter dem EU-Durchschnitt von 81,4 Jahren.
~ Pro Kopf werden in Deutschland 5.317 Euro für Gesundheitsausgaben aufgewendet, während der EU-Durchschnitt bei 3.533 Euro liegt.
~ Laut einer Erhebung des Robert Koch-Instituts (RKI) schätzten 64,2 % der Erwachsenen ihre Gesundheit als „gut” oder „sehr gut” ein. Dies stellt einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr dar.
~ Die gesetzlich festgelegten Zusatzbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) werden voraussichtlich steigen.
~ Die AOK berichtete, dass die Ausgaben für Arzneimittel im Jahr 2024 auf 59,3 Milliarden Euro steigen werden, was einem Anstieg von über neun Prozent im Vergleich zu 2023 entspricht.
~ Die Pharmaindustrie ist ein bedeutender Teil des deutschen Wirtschaftssystems und soll als „Leitindustrie“ gefördert werden.
~ Im internationalen Vergleich schneidet Deutschland in der Prävention schlecht ab, insbesondere in den Bereichen Tabak- und Alkoholpolitik sowie Ernährungspolitik.
Meinungen des Autors:
~ Der Autor kritisiert den hohen Einfluss der Pharmalobby auf das Gesundheitssystem und fordert eine Reduzierung des kommerziellen Einflusses.
~ Er äußert Zweifel an der Effektivität des deutschen Gesundheitssystems und stellt infrage, ob die hohen Ausgaben tatsächlich zu einer besseren Volksgesundheit führen.
~ Er sieht die Gründe für die Gesundheitsprobleme der Bevölkerung in Armut und dem Mangel an Präventionsmaßnahmen.
~ Er beschreibt das Gesundheitssystem als „Blackbox“, in der unklar ist, wie das investierte Geld verwendet wird und ob es den Menschen zugutekommt.
~ Der Autor bemängelt, dass viele medizinische Eingriffe überflüssig sind und das System durch Gewinninteressen außer Kontrolle geraten ist.
~ Er schlägt vor, Gesundheitsprävention durch gesunde Lebensweisen zu fördern, und kritisiert den mangelnden politischen Willen, Präventionsmaßnahmen zu verbessern.
~ Der Autor sieht die Pharmaindustrie als profitgetrieben und nicht an der Gesundheit der Menschen interessiert.
» […] Wer sich in die Geschichte der deutschen Nation vertieft, der hat leicht den Eindruck eines unruhigen Lebens in Extremen …
Einmal erreichen deutsche Gestalten die höchsten geistigen Höhen, auf denen je Menschen gelebt haben, indessen gleichzeitig trübe Mittelmäßigkeit den öffentlichen Ton beherrscht. Von apolitischer Ruhe wendet Deutschland sich zur aufgeregtesten politischen Tätigkeit, von buntscheckiger Vielgestalt zu radikaler Einheitlichkeit; aus Ohnmacht erhebt es sich zu aggressiver Macht, sinkt zurück in Ruin, erarbeitet sich in unglaublicher Schnelle neuen, hektischen Wohlstand. Es ist weltoffen, kosmopolitisch, mit Bewunderung dem Fremden zugeneigt; dann verachtet und verjagt es das Fremde und sucht das Heil in übersteigerter Pflege seiner Eigenart.
Die Deutschen gelten als das philosophische, spekulative Volk, dann wieder als das am stärksten praktische, materialistische, als das geduldigste, friedlichste, und wieder als das herrschsüchtigste, brutalste. Ihr eigener Philosoph, Nietzsche, hat sie das ‚Täusche-Volk‘ genannt, weil sie die Welt immer wieder mit Dingen überraschen, die man gerade von ihnen nicht erwartet. […] «
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Nostalgie bezeichnet die sehnsuchtsvolle und andächtige Rückwendung zur Vergangenheit. „Die Sehnsucht nach gestern“, wie Psychologie Heute am 11. November titelte. Der Artikel beginnt mit den Worten: »Nostalgie ist 337 Jahre alt. Der Elsässer Johannes Hofer führte sie ein. 1688 schuf der Arzt diesen Begriff im Rahmen seiner Dissertation. Damit beschrieb er das Leiden von Soldaten, die sich auf Schlachtfeldern fernab der Heimat nach einfacheren Zeiten sehnten.
Seitdem hat sich die Bedeutung von Nostalgie gewandelt. Während Hofer sie als eine Form von Heimweh begriff, galt sie im 19. Jahrhundert sogar als tödliche Erkrankung und entwickelte sich in der Folge weiter. Heute empfinden viele Menschen sie als positives, wohltuendes Gefühl, wenn sie an schöne Momente aus ihrer Vergangenheit denken. […]«
Ich wende mich nicht sehnsuchtsvoll andächtig der Vergangenheit zu. Sehnsuchtsvoll? Ja. Andächtig? Nein, es sind Flashbacks an schöne Momente. An schöne Begegnungen. Auch schmerzhafte. Konfuzius Ludwig Jacobowski soll …
Erinnerung an zukünftiges Vergehen macht mich wehmütig
… gesagt haben, dass es besser ist, nicht um die vorübergezogenen, leuchtenden Tage zu weinen, sondern zu lächeln, dass sie gewesen sind. Das rufe ich mir in solchen Momenten in Erinnerung. Und ich lächle.
Ich gehöre zu den Menschen, die unter antizipatorischer Sehnsucht leiden. Die vorauseilende Nostalgie. Im Augenblick einer schönen Erfahrung oder Begegnung verwandle ich das aufkommende Glücksgefühl in Trauer, denn ich weiß, dass das Schöne bald zu Ende sein wird. Bittersweet. Eine vorauseilende Wehmut, die den Verlust bereits vorwegnimmt.
Ich arbeite daran, im Hier und Jetzt zu bleiben und den Augenblick zu genießen. Niemand weiß, was morgen ist. Unsere Regierungen und Parlamente arbeiten jedoch daran, dass es nur noch wenige Morgen gibt. Deshalb ist es wichtig, jeden Augenblick bewusst wahrzunehmen, Schmerzliches schnell zu überwinden und sich im Schönen zu suhlen.
Der am 30.12.2022 als Single veröffentlichte Song „The Drop (feat. David Guetta & Azteck) – Ape Rave Club Remix“ von Dimitri Vegas, Nicole Scherzinger, Ape Rave Club, David Guetta und Azteck lässt sich als klassische Party-Hymne zusammenfassen, bei der Energie und Tanzen im Mittelpunkt stehen. Der Fokus liegt auf einer ausgelassenen Nacht, in der die Musik so laut ist, dass sie „die Lautsprecher durch die Wände sprengt”. Es geht darum, sich völlig der Musik und dem Moment hinzugeben.
Die wiederkehrende Zeile „Drop down to the floor“ beschreibt die körperliche Intensität des Tanzens. Die ständige Wiederholung des Wortes „drop” unterstreicht den treibenden Rhythmus und die Dynamik eines typischen Club-Tracks. Die Textzeile „Don’t care what nobody say“ vermittelt eine sorglose Einstellung. Es geht darum, Spaß zu haben, ohne sich um die Meinung anderer zu scheren oder sich aufhalten zu lassen.
Durch die Erwähnung von New York und Saint-Tropez sowie der Zeitspanne „AM to PM“ wird ein Lebensstil suggeriert, bei dem das Feiern zeitlos und grenzüberschreitend ist. Der Text verzichtet auf eine komplexe Handlung und setzt stattdessen auf maximale Energie, Rhythmus und das Gemeinschaftsgefühl beim Tanzen. Er dient in erster Linie dazu, das Publikum zu animieren und eine euphorische Stimmung zu erzeugen.
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