Belonging :: Injuries

20.08.2007– | track: –I’m Looking for Someone to Find Me– | artist: –Richard Hawley– | album: -Lady’s Bridge-

„I’m Looking for Someone to Find Me“ von Richard Hawley ist ein melancholischer und sehnsuchtsvoller Song über Einsamkeit, die Suche nach Geborgenheit und den Wunsch nach Verbindung.

Der Protagonist fühlt sich verloren und allein, wie auf einer endlosen, einsamen Reise („walking down this lonesome highway“). Er sucht jemanden, der ihn „findet“ und ihm ein Zuhause gibt – sowohl im wörtlichen als auch im emotionalen Sinne („take me home“).
Er beschreibt sich als gebrochen und verzweifelt („broken, I’ve been blue“), aber auch als jemand, der auf ein Wunder oder eine Rettung wartet („waiting for a miracle“). Er flieht vor der Vergangenheit und der Zukunft, scheint aber gleichzeitig bereit zu sein, sich dem Schicksal zu stellen („the die has been cast”).

Die Lyrics sind poetisch und nachdenklich, geprägt von einer Mischung aus Traurigkeit und dem stillen Wunsch nach Erlösung. Typisch für Hawleys Stil ist die warmherzige, beinah tröstende Melodie, die den Text untermalt.

Kurz gesagt geht es um das menschliche Bedürfnis nach Zugehörigkeit und den Mut, sich trotz Verletzungen zu öffnen. Ein Song, das viele Menschen in schwierigen Momenten anspricht.

Werden Empfänger der Neuen Grundsicherung zwangsumgezogen?

Zwangsumzüge für Bürgergeldempfänger | Der Artikel kritisiert die von der deutschen Regierung vorgeschlagenen Sozialkürzungen sowie mögliche Zwangsumsiedlungen für Sozialhilfeempfänger. Er hebt den Kontrast zwischen der Behandlung der Armen und den verschwenderischen Ausgaben für Politiker hervor und deutet damit auf einen destruktiven Trend in der Sozialpolitik hin.

In seinem Artikel kritisiert Marcus Klöckner die aktuelle deutsche Politik, insbesondere in Bezug auf Sozialleistungen und Bürgergeldempfänger. Der Autor argumentiert, dass die geplanten Kürzungen und Zwangsumzüge eine Fortsetzung der „zerstörerischen” Agenda-Reformen unter Gerhard Schröder darstellen. Er prangert an, dass der Staat bei den Ärmsten spare, während gleichzeitig eine Billion Euro für „Kriegstüchtigkeit” ausgegeben werde und der Bundespräsident für 16 Millionen Euro pro Jahr zur Miete wohne.

Der Artikel beschreibt, wie die Politik durch die Instrumentalisierung von Sozialneid und mit der Unterstützung von Medienvertretern und „Legitimationswissenschaftlern“ eine Spaltung der Gesellschaft vorantreibt. Als Beispiel nennt er den Fall einer alleinerziehenden Mutter, der ein Schreibtisch für ihr Kind verwehrt wurde, und er zitiert abfällige Kommentare von Mitmenschen.

Klöckner fordert eine Abkehr von dieser Politik, kritisiert die fehlende Ehrlichkeit der politischen Akteure und plädiert dafür, dass „Sozialpolitik” bei den oberen Schichten beginnen sollte. Er schließt mit der Forderung nach dem Rücktritt der aktuellen Regierung.

13.08.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=137333

tiefere Erkenntnis

„In einer dunklen Zeit beginnt das Auge zu sehen …“

Theodore Roethke (1908–1963), US-amerikanischer Dichter

Es ist die erste Zeile seines Gedichts „In a Dark Time“ aus dem Band The Far Field, der 1964 postum veröffentlicht wurde.

Im Original beginnt das Gedicht so:

In a dark time, the eye begins to see …

Die Zeile wird oft zitiert – gerade in philosophischen oder existenziellen Zusammenhängen –, weil sie das Paradoxon beschreibt, dass erst in der Krise oder im „Dunkeln“ eine tiefere Erkenntnis möglich wird.

Ra da da da da

19.08.1976–  |  track: –Chanson D’Amour–  |  artist: –The Manhattan Transfer–  |  album: -Coming Out-

„Chanson D’Amour” von The Manhattan Transfer ist ein zärtliches Liebeslied, das die Sehnsucht und Hingabe zu einer geliebten Person ausdrückt.

Der Text beschreibt, wie der Sänger oder die Sängerin besonders in einsamen oder stillen Momenten an die geliebte Person denkt. Ob bei nächtlicher Kälte oder im Sonnenlicht des Morgens, ihre Gedanken und Träume kreisen immer um diese Person. Im Refrain verspricht der Sänger, dieser Person ein „Chanson d’Amour“ (ein Liebeslied) zu widmen und sie Tag und Nacht im Herzen zu tragen, um ihr durch Musik seine Liebe zu zeigen.

Das Lied vermittelt somit eine zeitlose, romantische Verbundenheit und die Kraft der Liebe, die selbst in Abwesenheit durch Erinnerungen und Träume lebendig bleibt.

außen :: innen

Wer nach außen schaut, träumt;
wer nach innen schaut, erwacht.

CARL GUSTAV JUNG

Das Zitat „Wer nach außen schaut, träumt; wer nach innen schaut, erwacht” wird allgemein Carl Gustav Jung zugeschrieben. Es ist einer seiner bekanntesten und am häufigsten zitierten Sätze.

Allerdings gibt es keinen eindeutigen Nachweis, dass Jung diesen Satz in genau dieser Formulierung in einem seiner publizierten Werke verwendet hat. Es scheint vielmehr eine Zusammenfassung seiner philosophischen Ideen zu sein, die die Wichtigkeit der inneren Einkehr und der Auseinandersetzung mit dem Unbewussten betonen.

In seinen Schriften, beispielsweise in „Die Psychologie der Übertragung”, finden sich ähnliche Gedanken. Jung spricht oft davon, dass der Mensch durch die Auseinandersetzung mit seinem Inneren und seinem „Schatten” (die unbewusste, verdrängte Seite der Persönlichkeit) erst zur Ganzheit finden kann. Das äußere, materielle Leben allein ist für ihn nicht ausreichend, um ein erfülltes Leben zu führen – es bedarf der Auseinandersetzung mit der eigenen Psyche.

https://g.co/gemini/share/7f4aae0f59f2

Drill, Baby, drill! Öl für Plastik.

In der Zusammenfassung geht es um die UN-Plastikkonferenz in Genf, bei der über 160 Staaten ein verbindliches Abkommen zur Reduzierung der Plastikproduktion und -verschmutzung verhandeln. Im Interview mit dem Klimaforscher Prof. Mojib Latif wird die Effektivität solcher Konferenzen kritisch beleuchtet.

Interview hören

Die Kernaussagen des Interviews sind:

Verhandlungshürden: – Laut Professor Latif wird das geplante Abkommen wahrscheinlich nur „windelweich” sein und kaum positive Auswirkungen haben, da erdölexportierende Länder wie die USA, China, Russland und Saudi-Arabien mit ihren großen Wirtschaftsinteressen die Verhandlungen blockieren.

Nationale Interessen vs. Umweltschutz: Latif betont, dass diese Länder Umweltbelange oft den wirtschaftlichen Vorteilen unterordnen. Er weist darauf hin, dass in diktatorischen Regimen der Umweltschutz generell eine untergeordnete Rolle spielt und dass auch die USA Gefahr laufen, sich in diese Richtung zu entwickeln.

Die Rolle von Entwicklungsländern: Länder wie Indien, die sich noch entwickeln wollen, benötigen Unterstützung. Latif schlägt vor, ihnen durch Technologietransfer und finanzielle Unterstützung dabei zu helfen, eine effektive Abfallwirtschaft und Recycling-Systeme aufzubauen.

Latif zieht eine Parallele zum Pariser Klimaabkommen, das trotz seiner Existenz nicht dazu führte, dass die CO₂-Emissionen signifikant gesenkt wurden. Er befürchtet, dass es bei der Plastikkonferenz ähnlich laufen wird und die Produktion weiter ansteigt.

Standort Deutschland und Europa: Deutschland und Europa schneiden in Sachen Plastikreduzierung und Recycling zwar besser ab als andere Regionen, die Lage ist laut Latif jedoch keineswegs ideal. Er beschreibt die EU zwar als auf dem richtigen Weg, sieht aber auch dort interne Blockierer, insbesondere durch rechtspopulistische Regierungen, denen Umweltschutz generell kein Anliegen ist.

Ausblick: Professor Latif ist pessimistisch, dass die Staatengemeinschaft die Plastikproblematik in den Griff bekommt. Er beobachtet bei internationalen Umweltkonferenzen eine sich wiederholende Dynamik, bei der am Ende des Tages nur zahnlose Abkommen verabschiedet werden.

07.08.2025 https://www.deutschlandfunk.de/abkommen-zum-schutz-der-meere-interview-mit-meeresforscher-mojib-latif-100.html