Mission: known – Mission: suppressed | dailyprompt

Ich habe 2012 die Mission, die diplomatische Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Pretoria aufgesucht.
Ich glaube, darum geht es hier nicht.

Zwei Kollegen und ich hatten in den 2000er Jahren die Mission, den besonderen Auftrag, eine bestimmte Software in einem bestimmten Bundesland auszurollen.
Ich glaube, auch darum geht es hier nicht.

Missionarisch, also mit dem Ziel, eine religiöse Lehre zu verbreiten, war ich noch nie unterwegs. Auch möchte ich Menschen nicht zu einer tierleidfreien und klimafreundlichen pflanzlichen Ernährung bekehren.
Ich glaube, darum geht es hier auch nicht.

Ich habe keine Stimme …

ich bin Leben das
leben will inmitten von
wollendem Leben

… im Ohr und auch kein Teufelchen oder Engelchen auf der Schulter, die mir eine bedeutsame Aufgabe oder einen Auftrag geben.

Die Frage kann ich ganz einfach mit Albert Schweitzers Worten zur „Ehrfurcht vor dem Leben” beantworten:

„Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.”

Ich brauche keine Mission, ich habe einfach den Willen zu leben. Ich erkenne an, dass alle anderen Wesen (Tiere, Pflanzen, Mitmenschen) denselben Willen teilen. Daraus ergibt sich für mich die moralische Verpflichtung, allem Leben mit derselben Ehrfurcht zu begegnen wie meinem eigenen.

Täglicher Schreibanreiz
Was ist deine Mission?

What is your mission? | Was ist deine Aufgabe?

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Tag 23.912 | 07.01.2026 | diary & Fotos

zu den Fotos | Danksagung | Ich habe sechs Stunden gut und traumreich geschlafen (81 Punkte im Schlaftracking).

Zum Frühstück aß ich mein Übernacht-Müsli und trank eine Tasse Kaffee mit Koffein.

Parallel dazu hörte ich einzelne Beiträge aus meinen Podcasts, darunter Interviews der Sendung „Sprechstunde” des Deutschlandfunks und Audios der NachDenkSeiten.

Danach las ich die aktuellen Feeds in meinem Feed-Reader und sah mir an, was die anderen Blogger:innen am Vortag veröffentlicht hatten. Dazu trank ich eine Tasse koffeinfreien Kaffee und aß zwei weiche Lebkuchenherzen.

Heute war es mal wieder Zeit, die Wohnung gründlich zu reinigen. Dabei hörte ich mir die Deutschlandfunk-Kontrovers-Sendung vom 22.12.2025 an. „Das erste Jahr Schwarz-Rot: Ist die ‚letzte Patrone‘ schon verschossen?“ Ulrike Herrmann von der taz rettete die Sendung.

Zum Mittagessen gab es einen Apfel und ein „High Protein Toastbrötchen“ mit einem Aufstrich nach Teevurst-Art und scharfem Senf sowie eine Scheibe Käsealternative mit Bockshornklee. Dazu hörte ich zwei Beiträge der Sprechstunde des Deutschlandfunks sowie ein Interview.

Mein Spaziergang führte mich heute in die entgegengesetzte Richtung: an der Feuerwehr und einem Industriegebiet vorbei und am Rhein entlang zurück. Auf dem Rückweg kehrte ich wieder in das Bäckerei-Café ein, trank einen großen Café Crema, aß einen Laugenkürbisring (vermutlich vom Montag) und las in dem Nachrichtenmagazin „Hintergrund“.

Dr. Heinrich Anker erklärte darin übersichtlich die Herkunft des …

Neoliberalismus bzw. Marktradikalismus und zeigte auf, dass der Marktradikalismus nicht der Hort der Freiheit ist, als der er sich propagandistisch verkauft, sondern ein allmächtiger Diktator, der uns mit aller Kraft in seiner sozialdarwinistischen Welt gefangen nehmen will. „Neoliberalismus: Der mit dem Mantel der Freiheit getarnte Leviathan unserer Zeit”

Außerdem erläuterte der Kommunikationswissenschaftler Michael Meyen, …

warum Begriffe wie Mainstream oder Alternativmedien obsolet werden, da sich das journalistische Feld neu sortiert. „Staats- und Milieumedien”

Geistig gesättigt ging ich noch zu Rossmann und arbeitete meine Einkaufsliste ab. Dort begegnete mir meine Zahnärztin auf Augenhöhe. Das wird morgen bei meinem Termin bei ihr anders sein.

Zuhause verstaute ich die Einkäufe und widmete mich meinen neuen WordPress.com-Blogposts.

Da ich gestern mehr gekocht hatte, als ich essen konnte, aß ich heute die Reste von gestern. Außerdem aß ich ein paar Linsenchips, eine Handvoll Nüsse und Maronen, trank ein alkoholfreies Bier und ein Glas Mehrfruchtdirektsaft und aß drei Datteln sowie einen Becher „Pure Joy Erdbeere”. Beim Essen hörte ich einzelne Beiträge aus den Podcasts der Deutschlandfunk-Sendung „Information und Musik” sowie von den NachDenkSeiten.

Den Tag ließ ich mit dem Hören von Neuerscheinungen und Lieblingssongs bei ein paar „Cola Playa” ausklingen.

Ich bin heute dankbar:

– für guten Schlaf,
– dass ich keine Albträume hatte,
– für einen entspannten Tag,
– für die freundliche Rossmann-Kassiererin, die mich darauf aufmerksam machte, dass ich meine Coupons in der App aktivieren solle und mir so 10 EUR sparen ließ,
– für die Autofahrerin auf dem Weg zum REWE-Parkplatz, die mich nicht auf dem Zebrastreifen anfuhr, sondern rechtzeitig bremste,
– für den Autofahrer, der auf sein Vorfahrtsrecht verzichtete und mir das Überqueren der Straße ermöglichte,
– für unfallfreies Bewegen im öffentlichen Raum und zu Hause,
– für den Song des Tages: „The Apparition” von Death And Vanilla, veröffentlicht am 23.05.2025 auf Spotify, YouTube und Apple Music,
– für 9710 Schritte.


7. Januare in | Fotos


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Ich danke Katja vom Blog „Katja mittendrin„, dass ich ihre Idee der Alltagsschnipsel übernehmen darf: https://katja-mittendrin.de/category/alltagsschnipsel/

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Susan | on this day in music

Susan von Layla Zoe aus dem Album: Nowhere Left to Go veröffentlicht am 08.01.2021

https://link.deezer.com/s/325bK9BS2puCIe9Ez1qaE

https://music.apple.com/de/song/susan/1811264107

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Der Mensch als Waffe und Kriegsschauplatz | lesenswert

Der Artikel behandelt die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft und die damit einhergehende Kriegspropaganda, die sich in Deutschland und weltweit beobachten lässt. Er kritisiert die dadurch verursachte gesellschaftliche Spaltung sowie die mediale Gleichschaltung, die es insbesondere im Kontext des Ukraine-Konflikts erschweren, abweichende Meinungen zu äußern. In der Rezension des Buches „Militarisierung der Gesellschaft. Von der Glückssüchtigkeit zur Kriegsbereitschaft“ werden die psychologischen und politischen Mechanismen beleuchtet, die zur Akzeptanz von Krieg und Militarismus führen. Der Artikel schließt mit der Feststellung, dass eine kritische Auseinandersetzung mit diesen Themen notwendig ist, um die Bürgerinnen und Bürger zu sensibilisieren und für Frieden zu mobilisieren.

»Sind die da oben denn alle verrückt geworden, mag man sich fragen angesichts der geradezu hysterischen Kriegspropaganda, die uns umgibt. Ein Überfall Russlands würde erwartet, also sei es mehr als gerechtfertigt, dass Deutschland Milliardenschulden aufnimmt. Hektische Aufrüstung, Kürzung von Sozialleistungen – doch Proteste dagegen sind immer noch zaghaft. Was geschieht mit uns? Dieser Frage ist die „Neue Gesellschaft für Psychologie“ in einem Kongress nachgegangen, zu dem es jetzt eine überaus interessante Buchveröffentlichung gibt: „Militarisierung der Gesellschaft. Von der Glückssüchtigkeit zur Kriegsbereitschaft“. Eine Rezension von Irmtraud Gutschke.«, 01.01.2026, https://www.nachdenkseiten.de/?p=143991

hören:

Der Mensch als Waffe und Kriegsschauplatz.

Die Gesellschaft wird zunehmend militarisiert und gespalten, während Medien und Machtstrukturen Kriegsbereitschaft fördern und Friedensbewegungen marginalisieren.

Key Points

~ Gesellschaftliche Spaltung und Mediengleichschaltung verstärken sich durch Korruption und Propaganda.

~ Krieg wird durch psychologische Manipulation und politische Techniken bewusst vorbereitet.

~ Historische Zusammenhänge zeigen den Einfluss der USA auf die europäische Rüstungs- und Kriegspolitik.

~ Medien dienen der Machtpolitik und verdrängen die Gefahr eines Atomkriegs.

– Die Friedensbewegung wird durch Manipulation und Organisationen wie das International Peace Bureau kontrolliert.

Militarisierung und gesellschaftliche Spaltung

~ Laut dem Buch „Militarisierung der Gesellschaft“ befindet sich die Gesellschaft in einem Prozess der Spaltung und Manipulation, der durch mediale Gleichschaltung und die Einschränkung von Grundrechten vorangetrieben wird. Dieser Prozess wurde bereits in der Corona-Zeit eingeleitet, als die Verunsicherung und die Angst vor Kontrolle zunahmen. Kritische Debatten, etwa zum Ukraine-Krieg, sind kaum möglich, da abweichende Meinungen tabu sind.

Psychologische und politische Techniken

~ Die Autoren beleuchten, wie Macht, Kriegspropaganda und historische Ereignisse dazu genutzt werden, gesellschaftlichen Konsens für Kriege zu schaffen. Um die manipulative Kraft des Militarismus zu erklären, der im Kapitalismus wurzelt und immer wieder Kriege hervorruft, werden Sigmund Freud und Rosa Luxemburg zitiert. Die psychologische Beeinflussung soll Menschen zur Akzeptanz von Kriegen und Autokratien führen.

Historischer Kontext und Machtstrategien

~ US-Kapital und Banken spielten bereits vor den Weltkriegen eine zentrale Rolle in der Rüstungs- und Kriegspolitik Europas. Das Völkerrecht wird zunehmend umgangen, Konflikte werden bewusst geschürt, während Friedensbewegungen kaum Einfluss haben. Die Medien dienen dabei als Sprachrohr der Mächtigen und täuschen die Öffentlichkeit über die tatsächlichen Absichten.

Fazit:

~ Die Militarisierung, die gesellschaftliche Spaltung und die mediale Manipulation bereiten den Boden für zukünftige Kriege vor. Die Bevölkerung ist durch Angst, Propaganda und politische Kontrolle zunehmend in passiven Rollen gefangen, während die Kriegstreiberei wächst. Ein Umdenken in der Friedensbewegung ist dringend erforderlich.

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Trotzdem!

Roland Hoheisel-Gruler (elfstricheins) fragt verständlicherweise:

Es ist hart und es ist bitter – aber wie kann man in solchen Zeiten noch vernünftig internationales Recht lehren und sich mit Studierenden über den Sinn von §73 IRG austauschen, wenn aus den USA solche Signale in die Welt gesandt werden?

https://anwaltsblog.wordpress.com/2026/01/04/buecher-zu-verschenken/

Die Antwort ist ganz einfach, denn die Überlebenden dessen, was kommt, brauchen Wissen und einen Ansatz, um vernünftig an der Stunde Null beginnen zu können.

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Weder Tag noch Stunde | dailyprompt

Meine Vorstellung, sehr alt zu werden, ist tagesabhängig. Vor allem, wenn ich den Worten unserer Bundesregierung, der Bundestagsabgeordneten, der EU-Kommission, des NATO-Führungsstabs und hochrangiger Militärs Glauben schenke, die sie Woche für Woche von sich geben. (Empfohlen sei hier das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit von Leo Ensel: https://www.nachdenkseiten.de/?tag=woerterbuch-der-kriegstuechtigkeit). Dann endet die Vorstellung in drei bis vier Jahren oder sogar noch früher.

Ich beobachte den „Kampf” der Menschheit gegen die längst begonnene Klimakatastrophe. Dieser endete nämlich mit der Corona-Pandemie. Manchmal stelle ich mir vor, dass es die Pandemie nur gab, um die größte weltweite Protestbewegung mundtot zu machen. Die Klimakatastrophe wird geradezu befeuert. Ich war letztes Jahr im Klimahaus in Bremerhaven und habe mir dort die neue Dauerausstellung „Wetterextreme” angesehen. In den nächsten Jahrzehnten werden wir punktuell Wolkenbrüche erleben, die wir uns heute noch nicht vorstellen können. Dagegen wird die Ahrtalflut „Pillepalle” gewesen sein. Durch Kriegsereignisse, insbesondere einen Atomkrieg, oder durch Extremwetterereignisse vorzeitig zu sterben, wird mit jedem weiteren Jahr unserer Untätigkeit wahrscheinlicher.

Wenn ich mir die Verbreitung von Plastik, Makroplastik, Mikroplastik und Nanoplastik anschaue, weiß ich, wie sehr uns diese Stoffe vergiften. Alle Produkte, die aus Erdöl hergestellt werden, sind davon betroffen. Die Wahrscheinlichkeit, an Krebs …

wir kennen weder
Tag noch Stunde und nicht die
Todesursache

… vorzeitig, ja bereits in jungen Jahren zu sterben, wird ebenfalls von Jahr zu Jahr größer.

Abgesehen von diesen „Petitessen“ kann ich mir alles vorstellen: das demente Dahinsiechen mit Sprachverlust, die Abhängigkeit von einer 24/7-Betreuung nach einem oder mehreren Schlaganfällen oder ein Unfall, der mich die nächsten Jahre oder Jahrzehnte regungslos ans Bett fesselt. Oder ich stelle mir vor, wie Clint Eastwood mit 94 Jahren produktiv und mitten im Leben zu stehen. Ich sage immer leichtfertig, ich hätte keine Pläne oder Ziele. Doch ein Ziel habe ich: Ich möchte der älteste Teilnehmer aller Zeiten am Neuwieder Deichlauf sein (ich sollte mich einmal erkundigen, wo der Rekord gerade steht).

Wer weiß, ob ich am 34 334. Tag meines Lebens noch die Daily Prompts oder mein Tagebuch blogge?

Nein, Schluss mit dem Spuk. Ich stelle mir das nicht vor. Ich kenne weder Tag noch Stunde. Es kann sein, dass ich gerade diesen Text schreibe und tot umfalle. Every day is a new day. Ich versuche, aus jedem Tag das Beste zu machen, die beste Version meiner selbst zu sein, weiter zu reifen und immer da zu sein, wo meine Hilfe gebraucht wird – ohne mich zu überfordern.

Täglicher Schreibanreiz
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