Dankbarkeit & Staunen.

01.09.1967– | track: –What a Wonderful World– | artist: –Louis Armstrong– | album: -What a Wonderful World-

In dem Songtext wird die Schönheit der Welt aus der Perspektive eines Beobachters beschrieben. Es geht um die positiven und einfachen Dinge des Lebens: grüne Bäume, blauer Himmel und die Farben des Regenbogens.

Der Text betont auch die menschliche Verbundenheit und spricht dabei von freundschaftlichen Gesten wie dem Händeschütteln von Freunden und der liebevollen Kommunikation untereinander. Die Zeilen über weinende und wachsende Babys drücken zudem die Hoffnung und das Staunen über die Zukunft aus.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Lied eine optimistische Botschaft vermittelt und dazu ermutigt, die Schönheit und die kleinen Wunder des Alltags wertzuschätzen. Der wiederkehrende Gedanke „What a wonderful world!” (Was für eine wunderbare Welt!) fasst das Gefühl der Dankbarkeit und des Staunens treffend zusammen.

Eine Rückkehr zu kritischer und ausgewogener Berichterstattung ist nötig.

Der Artikel „Medien im Propagandarausch: Der Militarismus sitzt in den Redaktionen” von Marcus Klöckner kritisiert die Berichterstattung deutscher Medien über den Konflikt mit Russland.

»In vielen Redaktionen sitzt der Stahlhelm stramm. Das Feindbild Russland ist ausgemacht, der russische Angriff auf die NATO wird regelrecht herbeiberichtet. Der Bayerische Rundfunk führt sogar einen Experten an, für den klar ist, dass ein russischer Angriff mit „100 Prozent Wahrscheinlichkeit“ kommt. Der exemplarische Blick in die Medien zeigt: Der Rausch der Propaganda hat sich im Journalismus ausgebreitet. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.«

Die Hauptargumente und Erkenntnisse des Artikels sind:

  • Propagandistische Berichterstattung: Klöckner argumentiert, dass viele Medien – insbesondere der Bayerische Rundfunk – eine alarmierende Rhetorik verwenden und einen bevorstehenden russischen Angriff auf die NATO als sicher darstellen. Diese Darstellung wird als unverantwortlich und als Teil einer propagandistischen Agenda angesehen.
  • Unkritische Expertenmeinungen: Der Artikel hebt hervor, dass Expertenaussagen wie die von Gustav Gressel unkritisch wiedergegeben werden, ohne deren Hintergründe oder mögliche Interessenkonflikte zu beleuchten. Gressel wird als Teil eines nicht neutralen Netzwerks beschrieben, was die Glaubwürdigkeit seiner Aussagen infrage stellt.
  • Vereinfachte Narrative: Klöckner kritisiert die vereinfachten Narrative in den Medien, die komplexe geopolitische Situationen nicht angemessen darstellen. Er erwähnt, dass Begriffe wie „Stellvertreterkrieg” in der Berichterstattung nicht verwendet werden, was zu einer verzerrten Wahrnehmung des Konflikts führt.
  • Militarismus in den Redaktionen: Der Artikel beschreibt einen wachsenden Militarismus in den deutschen Redaktionen, der sich in der Art und Weise äußert, wie über militärische Interventionen und die Rolle Deutschlands im Ukraine-Konflikt berichtet wird. Klöckner sieht eine Tendenz zur Kriegsbegeisterung und zur Schaffung eines Feindbildes.
  • Kritik an der politischen Verantwortung: Der Artikel fordert eine kritische Auseinandersetzung mit politischen Aussagen, die unreflektiert in den Medien wiedergegeben werden. Klöckner kritisiert, dass die Medien keine kritische Haltung gegenüber der Rekrutierung ukrainischer Soldaten einnehmen, sondern die militärische Verantwortung Deutschlands befürworten.

Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass die deutsche Medienlandschaft in einem Zustand der Propaganda gefangen ist, was sich negativ auf die öffentliche Wahrnehmung und das Verständnis des Konflikts auswirkt. Klöckner fordert eine Rückkehr zu kritischer und ausgewogener Berichterstattung.

27.08.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=138027
hören:

Ohrgasmus.

Täglicher Schreibanreiz
Was treibt dir Freudentränen in die Augen?

Letzten Samstag war ich auf einem Grillfest eingeladen.

Meine Erwartungen, Holzkohlerauch, Alkohol, Fleisch, ein Salatbüffet und Smalltalk vorzufinden, wurden nicht enttäuscht. Es gab auch ein kleines Unterhaltungsprogramm für die Gäste.

Für den Nachmittag war ein Duo angekündigt, das unter anderem afrikanische Musik spielen sollte.

Tatsächlich betraten nach Mittag eine strahlend schillernd farbige Südafrikanerin namens Natasha und ihr bewusst dezent gekleideter Gitarrist Tomasz die improvisierte Bühne.

Zusammen sind sie das Duo UMSUKA.

Sie dekorierten den Boden mit einem Teppich, auf dem sie barfuß singen würde. Es wurden handgeschnitzte südafrikanische Holzfiguren aufgestellt und an allen Ecken und Enden auffällig blühende und farbenprächtige Gladiolen. Räucherstäbchen wurden entzündet.

Es begann ein fast zweistündiges, pausenloses musikalisches Programm. Sie spielten World Music, Latin (Bossa Nova), Reggae, Jazz und Blues.

Gleich nach den ersten Tönen seiner Gitarre und dem Einsetzen ihrer lautmalerischen Stimme spürte ich: Hier spielen nicht zwei Musiker für Geld, hier leben zwei ihre Musik. Sie haben die Musik im Blut. Und immer, wenn Musikerinnen und Musiker ihre Musik leben, überkommt mich Gänsehaut und ein Glücksgefühl, das mir die Freudentränen in die Augen treibt. Ich spreche dann von einem Ohrgasmus.

Die Musik von UMSUKA kann auf Soundcloud nachgehört und nacherlebt werden: https://soundcloud.com/tomasz-natasha.

Exemplarisch seien hier die Musik von Johann Sebastian Bach, vor allem die Chöre, oder die Musik von Flairck („Alive” sei hier zu empfehlen) oder Calogero („Live 1.0”) genannt, die mir auch nach wiederholtem Hören Ohrgasmen erzeugen.

Es ist aber nicht nur die Musik, die mir Freudentränen in die Augen treibt …

Polycrisis month by month – 09.2025

Gaza: Entmenschlichung als Voraussetzung für eine unmenschliche Politik | Der Artikel thematisiert die humanitäre Krise im Gazastreifen, die durch eine Strategie der Aushungerung sowie die Entmenschlichung der palästinensischen Bevölkerung verschärft wird. Durch eine rassistische Rhetorik und institutionelle Straffreiheit wird diese Entmenschlichung unterstützt, was es den israelischen Streitkräften ermöglicht, extreme Gewalt gegen Zivilisten auszuüben, ohne moralische Hemmungen zu empfinden. Der Autor warnt, dass die gezielte Aushungerung und die damit verbundenen Kriegsverbrechen nicht nur gegen das Völkerrecht verstoßen, sondern auch eine ernsthafte Herausforderung für die internationale Gemeinschaft darstellen. Diese muss sich entscheiden, ob sie diese Unmenschlichkeit toleriert oder dagegen vorgeht.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=138851
hören:

„Gesülze von Friedensverhandlungen muss aufhören“ | »Solidaritätsbekundungen sind fehlplatziert. Endlich mit Konsequenz und Härte antworten! Gesülze von Friedensverhandlungen muss aufhören. Es muss jetzt Taurus und massive mil. Unterstützung für die Ukraine erfolgen, denn Russland nährt sich durch unsere Schwäche. Russland und CRINK muss gestoppt werden! Die Ukraine so ausstatten, dass sie die Russen zurückdrängen kann inkl. Angriffe auf militärisch relevante Ziele in Russland. Unser Frieden in Freiheit und Selbstbestimmung werden [sic] von Russland ausgetestet und sind [sic] massiv in Gefahr.« | Der Artikel kritisiert die zunehmende Radikalisierung im Deutschen Bundestag, insbesondere durch Politiker wie Roderich Kiesewetter. Dieser fordert Angriffe auf Russland und tut das Streben nach Friedensverhandlungen als „Gesülze“ ab. Omid Nouripour, Vizepräsident des Bundestags, unterstützt diese aggressive Haltung und verstärkt damit die Gefahr eines eskalierenden Konflikts zwischen Russland und der NATO. Der Autor Marcus Klöckner warnt in seinem Artikel vor den Konsequenzen dieser Militarisierung und appelliert an die Vernunft, um einen weiteren Krieg und mögliche nukleare Katastrophen zu vermeiden.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=138881
hören:

Die Vereinnahmung der Eliten und die Selbstzerstörung Europas – Teil 3/4 | In ihrem Artikel analysiert Nel Bonilla die Rolle der Atlantik-Brücke und der Bilderberg-Gruppe bei der Integration und Prägung europäischer Eliten im Kontext der transatlantischen Hegemonie. Sie zeigt auf, wie diese Netzwerke die politischen und wirtschaftlichen Interessen der USA in Deutschland durch subtile Einflussnahme und strategische Vernetzung fördern und dabei die Stimmen von Arbeiter:innen und kritischen Intellektuellen ausschließen. Zudem wird dargestellt, wie sich die Bilderberg-Konferenzen zu einer Plattform für die Elite entwickelt haben, die zunehmend militärische und technologische Themen in den Vordergrund rückt. Dies deutet auf eine Verschiebung hin zu einer kriegsorientierten Agenda hin.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=138782
hören:

Weiterlesen „Polycrisis month by month – 09.2025“

Überwindung.

Genau jene Höhle, die zu betreten du dich ängstigst, erweist sich als Quelle dessen, wonach du suchst.

Joseph Campbell, The power of Myth, 1988

Dieser bekannte Satz stammt von dem amerikanischen Mythologen und Schriftsteller Joseph Campbell. Er wird oft in der Form „The very cave you are afraid to enter turns out to be the source of what you are looking for” zitiert.

Die genaue Formulierung findet sich in seinem 1988 erschienenen Buch „The Power of Myth”, das auf einer Reihe von Gesprächen mit dem Journalisten Bill Moyers basiert. Campbell verwendet dieses Bild, um das zentrale Konzept der „Heldenreise” zu veranschaulichen. Er argumentiert, dass die größten Schätze und die tiefsten Einsichten oft in den Bereichen liegen, denen wir aus Angst oder Widerstand am liebsten aus dem Weg gehen.

… wir liegen wach, wie zwei Fremde unter einem Dach …

31.08.2007– | track: –Wenn man sich nicht mehr liebt– | artist: –Annett Louisan– | album: -Das optimale Leben-

Der Songtext beschreibt die schmerzhafte Entfremdung in einer Beziehung. Die Kommunikation zwischen den Partnern ist oberflächlich und gezwungen. Sie ist voller unausgesprochener Vorwürfe und Gefühle. Sie stellen sich gegenseitig Fragen, die sie nicht wirklich interessieren, und versuchen, liebevolle Gesten vorzutäuschen, die jedoch nur zusätzlichen Schmerz verursachen.

Die Intimität ist völlig verschwunden. Sie liegen nebeneinander im Bett wie Fremde, getrennt durch einen Graben aus Unsicherheit und Distanz. Die Liebe ist nicht mehr da, was beide gleichermaßen quält. Erinnerungen an glückliche Zeiten in Form von Fotos und alten Kosenamen stehen im krassen Gegensatz zur aktuellen Situation und machen die Entfremdung umso deutlicher. Der Text schildert das traurige Ende einer Liebe, die langsam stirbt, sowie das Gefühl des Verlorenseins, wenn man sich in der eigenen Beziehung nicht mehr zurechtfindet.