Bundeskabinett: Hannemann, geh du voran! Du hast die größten Stiefel an. 2, 3, 4 marschieren wir in schnellem Lauf, Berg hinauf. |

Die Berliner Zeitung hat Mitglieder der Bundesregierung gefragt, ob sie ihre Kinder in den Krieg schicken würden. Die ausweichenden Antworten der Minister offenbaren eine tiefgreifende Doppelmoral: Sie treiben die Kriegspolitik voran, während ihre eigenen Kinder wahrscheinlich nicht betroffen wären.

Die Berliner Zeitung hat die Mitglieder der Bundesregierung gefragt, ob sie ihre Kinder in den Krieg schicken würden. Die Reaktionen darauf waren erwartbar, aber aufschlussreich. Die Minister, die sich für eine militärische Aufrüstung und Kriegstüchtigkeit aussprechen, geben keine klaren Antworten, was die Kluft zwischen politischen Entscheidungen und den persönlichen Konsequenzen für ihre Familien verdeutlicht. Der Kommentar kritisiert die Doppelmoral dieser Politiker, die das Schicksal anderer in den Krieg schicken, während sie selbst und ihre Angehörigen von den direkten Folgen des Krieges verschont bleiben.

»„Würden Minister ihre Kinder in den Krieg schicken?“ Diese Frage hat gerade die Berliner Zeitung allen Mitgliedern der Bundesregierung gestellt. Was dabei herauskam, war zwar erwartbar, aber dennoch: Sehr gut, dass das Blatt mit der Frage an die Minister herangetreten ist. Den Bürgern kann es nicht oft genug gesagt werden: Schon immer haben „feine“ Damen und Herren vor den Kameras von der Notwendigkeit eines Krieges gesprochen, von Verteidigung und Kampf. Nur: Nicht sie selbst sind es, die ihr Leben lassen oder traumatisiert und verstümmelt aus dem Krieg zurückkommen. Es sind die Söhne und Töchter der anderen. Die Reaktionen und Nichtreaktionen der Minister lassen tief blicken – während sie selbst das politische Großvorhaben Kriegstüchtigkeit forcieren. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.«, 17.10.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=140696

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Wie im kleinen, diskreten Rahmen gedacht und was auf welche Weise gesagt wird. |

Auf dem Treffen des „Mittelstand Defense Forum“ in Düsseldorf plädierte der ehemalige NATO-General Christian Badia dafür, dass die NATO offensiv agieren müsse. Joschka Fischer bezeichnete die Deutschen hingegen als „strukturelle Pazifisten“ und forderte eine Abkehr von dieser Haltung. Dies deutet auf eine wachsende Unterstützung für Militarismus und Aufrüstung in Deutschland hin.

Auf dem „Mittelstand Defense Forum“ in Düsseldorf sagte der ehemalige Außenminister Joschka Fischer, die Deutschen gelten als „strukturelle Pazifisten“ und diese Haltung müsse überdacht werden. Der ehemals ranghöchste deutsche NATO-General, Christian Badia, forderte eine offensive Militärstrategie und erklärte, dass die NATO kein defensives Bündnis sei. Dies deutet auf eine zunehmende Militarisierung und Aufrüstung hin. Die von der nordrhein-westfälischen Landesregierung unterstützte Veranstaltung zielt darauf ab, eine europäische Militärmacht aufzubauen und den Einfluss der Verteidigungsindustrie zu stärken.

»„Wir müssen offensiv gehen“ – ehemaliger ranghöchster deutscher NATO-General bei diskretem Treffen in Düsseldorf – Die Deutschen – „strukturelle Pazifisten“. Das muss sich ändern – findet zumindest Joschka Fischer. Der ehemalige Außenminister hat sich auf einem diskreten Forum in Düsseldorf zu Wort gemeldet. Die WELT berichtet über das Treffen des „Mittelstand Defense Forum“. Was dort gesagt wurde, hat es in sich. Hinter den Kulissen gibt es Kräfte, die massiv Aufrüstung, Militarismus und den Kurs der Konfrontationspolitik forcieren. Unter anderem sprach der ehemals ranghöchste deutsche NATO-General und sagte: „Die NATO ist kein defensives Verteidigungsbündnis (…). Wir müssen offensiv gehen.“ Ein Überblick zu der Veranstaltung. Von Marcus Klöckner.«, 23.10.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=140966

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Das Leid, der Stress und die Angst, die wir essen.

Die Autorin erklärt, dass sein langjähriger Verzicht auf tierische Produkte nicht nur aus Mitgefühl für Tiere resultiert, sondern auch aus einem tiefen spirituellen und philosophischen Motiv. Dieses zielt darauf ab, die energetische und emotionale Reinheit seines Körpers zu bewahren.

Der Artikel behandelt die persönliche Motivation der Autorin für eine vegetarische bzw. vegane Lebensweise, die über das allgemeine Mitgefühl mit Tieren hinausgeht. Der tiefere Grund dafür ist die Überzeugung, dass der Körper als Speicher von Emotionen und Erinnerungen fungiert und der Verzicht auf tierische Produkte somit eine Form der spirituellen Selbstreinigung darstellt. Die Autorin betont, dass Achtsamkeit gegenüber allem, was wir aufnehmen, entscheidend für die Erhaltung der eigenen energetischen und emotionalen Reinheit ist.

»Tiere verfügen ebenfalls über ein Zellgedächtnis, das Erinnerungen an emotionales, aber auch körperliches Leid, Stress und Angst bewahrt. Die Mehrheit der sogenannten Nutztiere lebt unter Bedingungen großer Belastung. Ihre Zellen enthalten auch nach dem Schlachten DNA und Transkripte, solange die Gewebestruktur erhalten bleibt und keine vollständige Zersetzung stattgefunden hat.«, 18.10.2025, https://textvisionarium.wordpress.com/2025/10/18/die-oberflache-der-wahrheit/

Der große Wirtschaftskrieg kommt schleichend aber unaufhaltsam. |

Die Welt befindet sich zunehmend in einem Wirtschaftskrieg, der durch die wachsende wirtschaftliche Dominanz Chinas sowie die Reaktionen des Westens auf diese Entwicklung geprägt ist.

Der Artikel beschreibt den schleichenden Übergang der Welt in einen großen Wirtschaftskrieg, der vor allem durch die wachsende wirtschaftliche Dominanz Chinas sowie die Schwächung der industriellen Basis im Westen verursacht wird. Die westlichen Eliten sehen sich gezwungen, ihren Einfluss mit aufstrebenden Ländern wie China und Indien zu teilen. Dies stellt die ursprünglichen Erwartungen an die Globalisierung infrage. Zudem wird erörtert, wie China auf westliche Sanktionen reagiert, strategische Maßnahmen ergreift und seine Position im globalen Wirtschaftskrieg stärkt, während die USA versuchen, militärische und wirtschaftliche Mittel einzusetzen, um Chinas Aufstieg zu stoppen.

»Langsam gleitet die Welt in einen großen Wirtschaftskrieg. Die Gründe des Konflikts liegen offen zutage. Rund um die Welt hat sich die Produktion von Gütern in den letzten Jahrzehnten massiv verschoben. Legt man die nach Kaufkraft gewichtete Wirtschaftsleistung zugrunde, waren die Vereinigten Staaten im Jahr 2000 dreimal so groß wie China. Deutschland lag nur knapp dahinter. Nach den neuesten Zahlen nimmt China mit beträchtlichem Vorsprung den Spitzenplatz ein und übertrifft Deutschland um das Sechsfache. Beschränkt man sich auf die Produktion materieller Güter und lässt den in New York stark aufgeblähten Bankensektor beiseite, fällt der Vorsprung noch erheblich größer aus. So stellt China etwa zehnmal so viel Stahl her wie die Vereinigten Staaten. Von Stefan Heidenreich.«, 20.10.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=140796

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Mutig in der Ernährungswende voranzugehen und Schritte zu unternehmen, ist angesagt!

Anlässlich des Welternährungstags fordert die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, dass öffentliche Einrichtungen in Berlin ausschließlich gesunde, pflanzliche Speisen anbieten. Damit sollen die Gesundheit der Menschen gefördert und gleichzeitig Tiere und die Umwelt geschützt werden.

Anlässlich des Welternährungstags fordert die Partei Mensch Umwelt Tierschutz eine Umstellung der Essensversorgung in öffentlichen Einrichtungen in Berlin, damit dort ausschließlich gesundes, pflanzliches Essen angeboten wird. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die derzeitigen Mahlzeiten in vielen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gesundheitsschädlich sind, während eine vegane Ernährung das Risiko für verschiedene Krankheiten senken kann. Der Landesvorsitzende Nico Poschinski betont, dass eine pflanzliche Ernährung sowohl ethisch als auch ökologisch notwendig ist, und fordert den Berliner Senat auf, mutige Schritte in der Ernährungswende zu unternehmen.

»Heute ist der Welternährungstag! Wir nutzen dies als Anlass, um ein Umdenken bei der Essensversorgung in öffentlichen Einrichtungen zu fordern. Schulen, Krankenhäuser und Pflegeheime in Berlin sollen künftig ausschließlich gesundes, pflanzliches Essen anbieten – zum Schutz von Menschen, Tieren und Umwelt.«, 16.10.2025, https://www.tierschutzpartei.de/welternaehrungstag2025/

Bestimmen Geheimdienste und die Rüstungsindustrie die Leitlinien der deutschen Außen- und Verteidigungspolitik?

In dem Artikel wird die aktuelle Politik der deutschen Geheimdienste und der Regierung kritisiert. Es wird behauptet, dass sie durch ihre Warnungen vor einer russischen Bedrohung die Außenpolitik beeinflussen und die Rüstungsindustrie unterstützen. Damit entfernen sie sich von der früheren Entspannungspolitik der SPD.

In seinem Artikel kritisiert Albrecht Müller die aktuelle Rolle der deutschen Geheimdienste und deren Einfluss auf die Außenpolitik, insbesondere im Kontext der vermeintlichen Bedrohung durch Russland. Müller vergleicht die heutige Situation mit der Zeit von Kanzlern wie Helmut Schmidt und Willy Brandt. Damals wäre eine klare Rüge an die Geheimdienste erfolgt, wenn diese in die Außenpolitik eingegriffen hätten. Er sieht eine Schwäche der gegenwärtigen Bundesregierung und warnt davor, dass die Rüstungsindustrie von solchen Äußerungen profitiert und die Stimmung gegen Russland schürt.

»Heute erschien der oben abgebildete Artikel als Aufmacher auf der ersten Seite der Regionalzeitung Die Rheinpfalz. Wenn so etwas in der Kanzler-Zeit von Helmut Schmidt oder Willy Brandt passiert wäre, dann hätten die Puppen getanzt. Ich war bei Brandt und Schmidt insgesamt zwölf Jahre lang Abteilungsleiter im Bundeskanzleramt und habe damit auch jeden Werktagmorgen an der morgendlichen Lagebesprechung teilgenommen. Der Regierungssprecher – bei Helmut Schmidt die meiste Zeit Klaus Bölling – berichtete jeweils zu Anfang der Sitzung kurz über bemerkenswerte Ereignisse und Meldungen in den Medien. Wenn er von einer ähnlichen Meldung wie der oben abgebildeten berichten hätte müssen, dann wäre vom Chef des Bundeskanzleramts mit Zustimmung der gesamten Runde eine deutliche Rüge an die Dienste und die Weisung ergangen, solche Eingriffe in die Außenpolitik künftig zu unterlassen. Albrecht Müller.«, 14.10.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=140586

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