unausweichlich

» […] Und wie wir wissen, die ökologischen Themen geraten zunehmend in den Hintergrund. Weil wir uns in einer Schockstarre befinden. Die ökologischen Krisen verschwinden ja nicht. Im Gegenteil, sie nehmen zu. Die Ökologiekrise unterscheidet sich ja von anderen sozialen Krisen, politischen Krisen zum Beispiel, dass wir sie nicht aufschieben können. Die Erderwärmung wird kommen. Die Globalvermüllung nimmt zu und wird irgendwann kippen. Artensterben nimmt zu und wird auch irgendwann mal uns auf die Füße fallen. Und es ist wichtig, dass wir möglichst schnell reagieren. […] «

~ Tilo Wesche [https://uol.de/philosophie/prof-dr-tilo-wesche], Klimawandel und Rohstoffrennen – Wem gehört die Natur?, 18.01.2026, https://www.deutschlandfunk.de/klimawandel-und-rohstoffrennen-wem-gehoert-die-natur-tilo-wesche-philosoph-100.html

Der Artikel behandelt die Diskussion über die Rechte der Natur im Kontext des Klimawandels und der Rohstoffnutzung, die unter anderem von dem Philosophen Thilo Wesche angeführt wird. Es wird aufgezeigt, dass immer mehr lokale Gemeinschaften und Gerichte der Ansicht sind, dass die Natur eigene Eigentumsrechte haben sollte. In einigen Ländern, wie beispielsweise Neuseeland und Ecuador, wurde diese Ansicht bereits umgesetzt. Der Artikel hebt hervor, dass die Anerkennung dieser Rechte dazu beitragen könnte, eine nachhaltigere Nutzung natürlicher Ressourcen zu gewährleisten und ökonomische Interessen hinter ökologische Belange zu stellen. Abschließend wird betont, dass eine gesetzliche Verankerung dieser Rechte notwendig ist, um den Herausforderungen des Klimawandels wirksam zu begegnen.

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Ohne Anklage und ohne Gerichtsbeschluss

Die EU hat Sanktionen gegen europäische Bürger verhängt, die als „Sprachrohr für prorussische Propaganda“ gelten. Dies wird als Rückfall in mittelalterliche Praktiken angesehen, da die Betroffenen ohne Anklage und Gerichtsbeschluss bestraft werden. Diese seit 2025 auch EU-Bürger betreffenden Maßnahmen umfassen das Einfrieren von Vermögen und Einreiseverbote und schränken die Meinungsfreiheit stark ein. Bereits betroffen sind Kritiker der EU-Politik wie die Journalisten Thomas Röper, Alina Lipp und Jacques Baud. Die rechtlichen Grundlagen dieser Sanktionen sind vage und nicht strafrechtlich definiert. Während die EU-Regierungen in einem als autokratisch empfundenen Verfahren über die Strafen entscheiden, bleibt die Empörung über diese Entwicklungen gering. Eine klare rechtliche Grundlage besteht nicht.

Restriktive Maßnahmen“ von Paul Schreyer, multipolar, 13.01.2026, https://multipolar-magazin.de/artikel/restriktive-massnahmen

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Eine Frage der Gerechtigkeit

» […] Das ist eine Gerechtigkeitsfrage, aber die wirklich größere Gerechtigkeitsfrage ist derzeit, dass die Menschen, die leistungsfähig sind, auch tatsächlich mit ihrer Leistungsfähigkeit an der Finanzierung des Gemeinwesens teilhaben. Wir haben mit Steuerbetrug ungefähr Steuerausfälle von 100 Milliarden Euro im Jahr. Das ist ein wirkliches Problem, das wir haben. Da sollte man zuerst ansetzen, nicht bei denen, die ohnehin wenig haben. […] «

~ Joachim Rock vom Paritätischen Gesamtverband, Wohlfahrtsverband kritisiert „maximale Härte“, 15.01.2026, https://www.deutschlandfunk.de/interview-joachim-rock-der-paritaetische-gesamtverband-zur-neuen-grundsicherung-100.html

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unsozial und unchristlich

Der Artikel kritisiert die vom Bundestag beschlossene Abschaffung des Bürgergelds, durch die sich die Bedingungen für Langzeitarbeitslose verschärfen. Laut der neuen Regelung können bereits bei der ersten Ablehnung eines Arbeitsangebots oder dem Verpassen von Terminen beim Jobcenter drastische Sanktionen bis hin zur vollständigen Streichung der Leistungen verhängt werden. Es wird befürchtet, dass dies zu einer Zunahme der Obdachlosigkeit und einer Verstärkung der sozialen Ungleichheit in der Gesellschaft führt. Die SPD, die sich ursprünglich für eine Reform des Sozialstaates eingesetzt hat, wird dafür kritisiert, dass sie sich von neoliberalen Ansichten leiten lässt und die Meinung ihrer Parteibasis ignoriert.

Neue Grundsicherung: Kein Bürger mehr, kein Geld mehr!, 15.01.2026, https://www.nachdenkseiten.de/?p=144844

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Einschüchterungsstaat

In einem Interview kritisiert Volker Boehme-Neßler, dass sich Deutschland von einem demokratischen Verfassungsstaat zu einem Einschüchterungsstaat entwickelt hat – insbesondere seit der Coronakrise. In dieser Zeit wurden die Verfassung und die Grundrechte stark missachtet. Er warnt vor einer „Angstpolitik“, die das Vertrauen der Bürger in die Institutionen untergräbt und die Menschen zu Objekten staatlicher Manipulation macht. Boehme-Neßler fordert ein Amnestiegesetz für die während der Pandemie verhängten Strafen und sieht die Notwendigkeit einer gesellschaftlichen Versöhnung, um die Spaltung und das Misstrauen in der Gesellschaft zu überwinden. Er ist skeptisch, ob diese „Entgiftung” gelingen kann, bleibt aber hoffnungsvoll, dass eine ehrliche Aufarbeitung der Coronapolitik möglich ist.

~ Boehme-Neßler im Interview: „Deutschland ist auf dem Weg vom demokratischen Verfassungsstaat zum Einschüchterungsstaat“, 12.01.2026, https://www.nachdenkseiten.de/?p=144668

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Missbrauch, Gefahr, Niedertracht, Trivialität, ohne Relevanz

» […] Wenn du die Summe dessen, was da die Schlagzeilen füllt im Sinn hast, dann ja. Jedes Detail hingegen ist so absurd, dass der Aufwand der Aufregung nicht lohnt. Alles ist Missbrauch, Gefahr und Niedertracht. Andererseits ist alles auch trivial und nicht durchdacht. Hör sie dir an, wie sie sich aufbrezeln. Zu Themen ohne Relevanz. Egal, was du nimmst, es ist absurd.

Da will ein Tik-Tok-Model aus dem Ruhrgebiet raus, weil da nichts los ist und der Fußballer, der das Geld nach Hause bringt, nimmt das noch ernst.

Da rebellieren die Menschen im Iran unter Lebensgefahr und ein Schah-Zögling gibt in Washington in einem Fünf-Sterne-Hotel eine Pressekonferenz und erteilt den Verzweifelten und Todesmutigen noch Ratschläge. Während es hier wiederum reicht, dass man als Experte gilt, wenn man nur in Teheran geboren ist. Oder in Kiew. Oder sonst wo.

Und hier wie in der EU kennt man nur noch Sanktionen. Gegen andere Länder und jetzt auch gegen Landsleute, weil sie eine andere Meinung vertreten als die kriegsgeile Meute.

Und jeden Tag gehen 1000 Arbeitsplätze verloren und 50 Betriebe melden Insolvenz an.

Und im Radio hörst du jeden Tag irgendeine Statistik, die alles aussagt, nur keine gesellschaftliche Relevanz besitzt.

Da wird ein Land militärisch angegriffen, das dortige Staatsoberhaupt und seine Frau entführt, in einem fremden Land vor Gericht gestellt, die Frau im Gesicht grün und blau, und irgendwelche Trümmerhirne mit einem politischen Mandat reden davon, dass die Lage zu komplex sei, als dass man dazu eine klare Position vertreten könne. Und hier gibt es genügend Weichhirne, die das auch noch gut finden. […] «

~ Dr. Gerhard Mersmann, Taubenzüchten, 11.01.2026, https://form-7.com/2026/01/11/taubenzuchten/

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