đź“…âť“ Ăśber den Tellerrand blicken.

Lebenslanges Lernen bedeutet fĂĽr mich weit mehr als nur das Aneignen von Fakten. Es ist eine Haltung, die mich durch alle Lebensphasen begleitet und mein Leben enorm bereichert.

Ich stimme dem Vergleich zu, dass unser Gehirn wie ein Muskel ist: Es muss trainiert werden, wenn es nicht verkümmern soll. Ich stelle mich gerne neuen Herausforderungen und versuche vor allem, komplexe Zusammenhänge zu verstehen. Dadurch bilden sich neue neuronale Verknüpfungen und der Geist bleibt agil und aufnahmefähig.

Wissen ist wichtig, um aktiv am Leben teilnehmen zu können. Die Welt um mich herum verändert sich immer schneller. Das digitalisierte Leben wird immer vielfältiger und kleinteiliger. Um das zu erhalten, was mir zusteht, und um das geben zu können, was Gesellschaft und Familie von mir erwarten, muss ich mit der technischen, sozialen und gesellschaftlichen Entwicklung Schritt halten können. Solange sich mein Gehirn noch trainieren lässt und nicht erkrankt, versuche ich, geistig auf der Höhe der Zeit zu sein. Zum lebenslangen Lernen gehört auch, die junge Generation und ihre Sprache zu verstehen.

Nur durch Lesen und Aneignung sowie das Nachdenken ĂĽber das Gelesene entsteht Bildung. Aus der Essenz von Meinungen und Gegenmeinungen, aus These und Antithese bilde ich mir meine eigene Meinung.

Ich wollte schon immer ĂĽber den Rand meines eigenen Tellers hinausschauen und wissen, was dahinter ist.

Lebenslanges Lernen verlängert das selbstbestimmte Leben.

Tägliche Schreibanregung
Lernst du dein Leben lang weiter?

Are you a lifelong learner?  |  Lernst du dein Leben lang dazu?

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

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Autor: Bernd

» ... Ist es möglich; daß man trotz Erfindungen und Fortschritten, trotz Kultur, Religion und Weltweisheit an der Oberfläche des Lebens geblieben ist? Ist es möglich, daß man sogar diese Oberfläche, die doch immerhin etwas gewesen wäre, mit einem unglaublich langweiligen Stoff überzogen hat, so daß sie aussieht wie die Salonmöbel in den Sommerferien? Ja, es ist möglich. ... « – Rainer Maria Rilke, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, 1910 ====================