Gewalt und Menschenhandel, die dunklen Seiten der Prostitution, werden weitgehend ausgeblendet.

Die Ausstellung „Sex Work“ in der Bundeskunsthalle in Bonn wird als propagandistische Veranstaltung der Pro-Prostitutionslobby kritisiert – insbesondere in einer Zeit, in der immer mehr Länder Prostitution als Gewalt gegen Frauen betrachten. Die Direktorin der Bundeskunsthalle, Dr. Eva Kraus, betont, dass die Ausstellung aufklären und Wissen vermitteln soll. Dabei werden die dunklen Seiten der Prostitution, wie Gewalt und Menschenhandel, weitgehend ausgeblendet. Kritiker:innen, darunter der Bundesverband Nordisches Modell und die Organisation Sisters, argumentieren, dass die Realität der meisten Frauen in der Prostitution nicht ausreichend berücksichtigt wird und die Stimmen der Betroffenen ignoriert werden. Da viele die Finanzierung durch Steuergelder und die Darstellung von Prostitution als Teil der Kulturgeschichte scharf verurteilen, sind bereits Protestaktionen gegen die Ausstellung angekündigt.

https://www.emma.de/artikel/ausstellung-sex-work-zuhaelter-gibts-nicht-342411

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.

Avatar von Unbekannt

Autor: Bernd @rueckzuginsprivate.de

» ... Ist es möglich; daß man trotz Erfindungen und Fortschritten, trotz Kultur, Religion und Weltweisheit an der Oberfläche des Lebens geblieben ist? Ist es möglich, daß man sogar diese Oberfläche, die doch immerhin etwas gewesen wäre, mit einem unglaublich langweiligen Stoff überzogen hat, so daß sie aussieht wie die Salonmöbel in den Sommerferien? Ja, es ist möglich. ... « – Rainer Maria Rilke, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, 1910 ====================

Kommentar verfassen