Es gibt das eine oder andere, das mich zum Lachen bringt.
Da fallen mir zuerst Situationskomik und Slapstick ein. Ein Klassiker der Situationskomik ist für mich nicht „Dinner for One”, das ich nicht komisch finde, sondern „Das Bild hängt schief” (https://youtu.be/KYaToR9XlXk) von Loriot und viele andere Loriot-Sketche. Bastian Pastewka ist für mich ein würdiger Nachfolger von Loriot, über seine inszenierten komischen Situationen kann ich auch immer wieder lachen.
Verschrobenheit und Skurrilität bringen mich ebenfalls zum Lachen. Ein Beispiel ist die britische Serie „Detectorists”, in deren Mittelpunkt die beiden Detektorsucher Andy und Lance stehen. Sie suchen in ihrer Freizeit nach wertvollen Schätzen in der Natur ihrer Wohnumgebung. Dabei werden ihre Beziehungen und das Dorfleben beleuchtet. Britischer Humor vom Feinsten!
Witze bringen mich dagegen nur sehr selten zum Lachen. Ich kann sie mir nicht merken und schon gar nicht nacherzählen. Spontan fallen mir zwei Witze mit Wortwitz ein, die ich mir über Jahrzehnte behalten habe und nacherzählen kann (einer davon ist auf Französisch). Ich schreibe sie nicht auf, da sie nur durch das Gesprochene wirken.
Comedy und Kabarett bringen mich an den Stellen zum Lachen, die situationskomisch sind. Zuletzt habe ich Matthias Brodowy für mich entdeckt. Hörproben: „Shortstory” (https://youtu.be/X0IV2M7h7ns) oder „Frühstücksbüffet” (https://youtu.be/B7QoHQ2F1pA).
Hagen Rether bringt mich seit Jahrzehnten zum Lachen, wobei mir das Lachen meistens im Halse stecken bleibt.
Abschließend bleibt mein Faible für schwarzen Humor, der auch gerne aus mir selbst herauskommt – spontan und in den unpassendsten Momenten. Ein frühes Beispiel schwarzen Humors lieferte mir Otto mit „Auf dem Lande” (https://youtu.be/KGXPNd7dTjs).
What makes you laugh? | Was bringt dich zum Lachen?
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