Die Heimkehr (?) des Soldaten. | Zitat

» […] Die Heimkehr des Soldaten aus dem Krieg ist keine leichte Übung.

Das Heim hat sich verändert, der Soldat ist ein anderer geworden.

Vielleicht fragen sich die Zurückgebliebenen, die, die gewartet haben, was der Wiedergekehrte wohl so gemacht haben mag, im Krieg.

Kann einer überhaupt unbeschadet hervorgehen aus physischer Auseinandersetzung mit gegenseitiger Tötungsabsicht?

Und vielleicht findet auch der Soldat sich in der einst vertrauten Umgebung nicht mehr zurecht, hegt Zweifel und Verdacht, hadert: mit den Umständen und mit sich selbst. […] «

~ Alexander Seitz, „Rückkehr nach Ithaka„, Filmkritik, 22.11.2025, https://www.epd-film.de/filmkritiken/rueckkehr-nach-ithaka

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„Chor der Geretteten“ | Zitat

» […] Wir Geretteten,
Immer noch essen an uns die Würmer der Angst.
Unser Gestirn ist vergraben im Staub.
Wir Geretteten
Bitten euch:
Zeigt uns langsam eure Sonne.
Führt uns von Stern zu Stern im Schritt.
Laßt uns das Leben leise wieder lernen. […] «

Nelly Sachs, speak low 2010 in Kooperation mit Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur 1 CD, 18,90 Euro, 1945 wenige Monate nach Kriegsende, https://www.deutschlandfunkkultur.de/akustisches-portraet-102.html
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Deutsche Geschichte: Extreme, Wandel, Philosophien, Identität und Überraschungen. | Zitat

» […] Wer sich in die Geschichte der deutschen Nation vertieft, der hat leicht den Eindruck eines unruhigen Lebens in Extremen …

Einmal erreichen deutsche Gestalten die höchsten geistigen Höhen, auf denen je Menschen gelebt haben, indessen gleichzeitig trübe Mittelmäßigkeit den öffentlichen Ton beherrscht. Von apolitischer Ruhe wendet Deutschland sich zur aufgeregtesten politischen Tätigkeit, von buntscheckiger Vielgestalt zu radikaler Einheitlichkeit; aus Ohnmacht erhebt es sich zu aggressiver Macht, sinkt zurück in Ruin, erarbeitet sich in unglaublicher Schnelle neuen, hektischen Wohlstand. Es ist weltoffen, kosmopolitisch, mit Bewunderung dem Fremden zugeneigt; dann verachtet und verjagt es das Fremde und sucht das Heil in übersteigerter Pflege seiner Eigenart.

Die Deutschen gelten als das philosophische, spekulative Volk, dann wieder als das am stärksten praktische, materialistische, als das geduldigste, friedlichste, und wieder als das herrschsüchtigste, brutalste. Ihr eigener Philosoph, Nietzsche, hat sie das ‚Täusche-Volk‘ genannt, weil sie die Welt immer wieder mit Dingen überraschen, die man gerade von ihnen nicht erwartet. […] «

~ Golo Mann, Deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, 1958, https://www.lezenswaard.be/view/1029/mann-golo

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Eine erfolgreiche Bodenoffensive schaut anders aus. | Zitat

» […] Russland kämpft seit Jahren sehr verbissen in der Ostukraine um jeden Meter mit enormen personellen und materiellen Verlusten.

Eine erfolgreiche Bodenoffensive schaut anders aus.

Nun soll Russland demnächst Polen und Deutschland angreifen?

[…] warum die EU, die bereits ein Mehrfaches an Großwaffensystemen und Personalstärken gegenüber Russland besitzt, noch mehr benötigt.

[…] Jeder Euro, der für das Militär ausgegeben wird, muss an anderer Stelle Bundeshaushaltsplans eingespart werden.

Ebenfalls zu dessen Lasten geht die Tilgung der Schulden und Zinsen bei Kreditierung der Militärausgaben. […] «

~ Alexander Neu, Hintergrund 9-10-2025: Bundeswehr soll »konventionell zur stärksten Armee Europas« werden. Egal, was es kostet, 23.09.2025, https://www.hintergrund.de/globales/kriege/bundeswehr-soll-konventionell-zur-staerksten-armee-europas-werden-egal-was-es-kostet/

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Heute wurde lange, gezielt vorbereitet. | Zitat

» […] Der Startschuss zum unbedingten Aufrüstungswillen Deutschlands fiel bereits bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2014, an der ich seinerzeit teilnahm.

In einer konzertierten Aktion von Bundespräsident Joachim Gauck, Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen wurde damals eine stärkere Verantwortungsübernahme, so der euphemistische Begriff für militärisch basierte Machtpolitik, verkündet. […] «

~ Alexander Neu, Hintergrund 9-10-2025: Bundeswehr soll »konventionell zur stärksten Armee Europas« werden. Egal, was es kostet, 23.09.2025, https://www.hintergrund.de/globales/kriege/bundeswehr-soll-konventionell-zur-staerksten-armee-europas-werden-egal-was-es-kostet/

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Das Ende der Toleranz. | Zitat

» […] „Bald wird die Toleranz einen Punkt erreichen, ab welchem den Klugen das Denken verboten wird, weil es die Gefühle der Verblödeten beleidigt.“ […] «

~ Fake-Zitat, das keiner historischen Persönlichkeit zugeordnet werden kann, Die Bombenstimmung der Nation – mit dem DFB durchs woke Balla-Balla-Land, 18.12.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=143787

Der Artikel kritisiert die deutsche Fußballkultur und die Rolle des DFB in einer sich verändernden Gesellschaft, insbesondere im Kontext von Migration und politischer Korrektheit. Er beleuchtet die Dokumentation „Being Boateng“, die sich mit dem Leben des Fußballspielers Jérôme Boateng beschäftigt, und hinterfragt die Motive hinter dieser medienwirksamen Darstellung. Zudem werden die zunehmende Gewalt im Fußball und die damit verbundenen gesellschaftlichen Probleme angesprochen. Dabei stellt der Autor eine Verbindung zwischen diesen Phänomenen und der Migrationspolitik her. Insgesamt entsteht das Bild eines Landes, das mit Identitätskrisen, kulturellen Spannungen und einem Gefühl der Ohnmacht konfrontiert ist.

»Rechtzeitig zu Weihnachten überrascht uns der NDR – jene Anstalt, die im Stile der Offenen Psychiatrie derzeit die durchimmunisierten Patienten via „Die 100“ gründlich grundversorgt – mit einer dreiteiligen Mensch&Ball-Doku, die den bedeutungsvollen Titel „Being Boateng“ trägt. Von Wolf Reiser.«

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