🎶 Ich rauche die „Zigarette danach” schon davor, und die in der Waschmaschine kreisenden Socken sind sich näher als wir. Wir waren ein Team, doch dieses Team ist nicht intim.

Der Song beschreibt auf melancholische und leicht ironische Weise, wie die Leidenschaft in einer langjährigen Beziehung einschläft. Er thematisiert den schmerzhaften Übergang von der stürmischen Verliebtheit der Anfangszeit zu einem distanzierten Alltag. Der Text nutzt die Metapher des Fernsehens, um diesen Wandel zu verdeutlichen. War die Beziehung früher wie ein packender Film, für den man keine Zeit verschwenden wollte, so ist sie nun zu einer vorhersehbaren, „braven” Routine geworden.

Obwohl das Paar als „Team“ funktioniert – es frühstückt gemeinsam, telefoniert mit der Familie – fehlt die körperliche und emotionale Intimität. Die Erzählerin fühlt sich isoliert, was durch die „Zigarette danach“ symbolisiert wird, die sie bereits davor raucht, da es gar nicht erst zum Sex kommt. Es wird angesprochen, dass das Umfeld diesen Zustand nach drei Jahren als „normal“ und „fürsorglich“ bezeichnet. Die Erzählerin empfindet diese Harmonie hingegen eher als Stillstand und Erschöpfung.

Besonders eindrücklich ist das Bild der Socken in der Waschmaschine, die sich physisch näher sind als die beiden Partner im selben Raum. Der Song ist eine Bestandsaufnahme einer Beziehung, die zwar noch existiert, aber ihren Kern, die Leidenschaft und echte Nähe, verloren hat. Er stellt die unbeantwortete Frage, ob dies nur eine Phase ist oder bereits das Ende.

Belmondo – Große Liebe“ von „Annett Louisan„, veröffentlicht am 29.03.2019 auf dem Album „Kleine große Liebe“.

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🎶 Wenn das Gute im Inneren stirbt. Über den Schmerz des Selbstverlusts.

Der Song beschreibt einen intensiven, schmerzhaften inneren Kampf gegen die dunkle Seite der eigenen Persönlichkeit. Zentrales Motiv ist das „Monster“ – eine Metapher für destruktive Impulse, psychische Belastungen oder Sucht, die den Erzähler von innen heraus aufzehren. Der Text spricht von einem „schwarzen, toten Verlangen“, sich im eigenen Feuer zu verbrennen. Es wird ein zwanghafter Drang beschrieben, immer weiterzugehen, selbst wenn dies den eigenen Ruin bedeutet.

Die Dunkelheit wird als eine Kraft dargestellt, die das „Gute“ im Inneren auffrisst. Der Erzähler fühlt sich emotional taub und entfremdet von seinem eigenen Kern. Besonders düster ist die Stelle, an der von dem „Einfangen eines anderen Tänzers“ die Rede ist. Dies deutet darauf hin, dass die innere Dunkelheit nicht nur den Erzähler selbst betrifft, sondern auch dazu führt, andere Menschen in das eigene Chaos hineinzuziehen oder zu manipulieren.

Es gibt einen verzweifelten Versuch, die „Dämonen zu töten“ oder die „Quelle des Krebsgeschwürs“ zu finden. Der Song endet in einem fast flehenden Ton: Das Monster soll den Erzähler verlassen oder er soll endlich ausbrechen, um den Zustand der Gefangenschaft zu beenden. Insgesamt ist der Song ein Porträt von Selbsthass und Hilflosigkeit. Er beschreibt das Gefühl, ein Gefangener im eigenen Körper zu sein, während eine dunkle, unkontrollierbare Macht (das „Monster“) langsam die Kontrolle übernimmt und alles Schöne zerstört.

Monster in Me“ von „Krissy Matthews„, veröffentlicht am 22.03.2019 auf dem Album „Monster in Me“.

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🎶 Immer soll die Sonne scheinen. Gardez-nous le soleil! May there always be sunshine. Пусть всегда будет солнце.

Der Songtext erzählt eindrucksvoll die Geschichte davon, wie aus einem einfachen, kindlichen Wunsch eine weltweite Hymne für den Frieden wurde. Alles beginnt mit einem kleinen Jungen in Moskau, der ein Bild malt. Seine schlichten Worte, in denen er sich nach Sonne, blauem Himmel, seiner Mutter und Geborgenheit sehnt, bilden das Herzstück. Die Tatsache, dass sein Vater im Krieg gefallen ist, verleiht seinen Worten eine tiefe, beinah schmerzhafte Sehnsucht nach Frieden und Beständigkeit.

Der Text beschreibt den Weg dieses Liedes durch verschiedene Länder und Sprachen. In Frankreich wurde es von Yvonne und Madeleine gesungen. In den USA griff der berühmte Folkmusiker Pete Seeger das Lied auf, um gegen den Vietnamkrieg zu protestieren. Das Lied verbindet Menschen über Grenzen und politische Ideologien hinweg – in Moskau, den USA, Frankreich und Deutschland. Obwohl es in verschiedenen Sprachen gesungen wird (Deutsch, Französisch, Englisch, Russisch), bleibt die Aussage immer gleich: die Sehnsucht nach einer Welt ohne Krieg. Die einfachen Zeilen symbolisieren das Recht jedes Kindes auf eine sichere Zukunft und eine unversehrte Familie. Es zeigt, dass Musik die Kraft hat, die kleinsten Wünsche eines Einzelnen in eine kraftvolle Botschaft für die gesamte Menschheit zu verwandeln.

Das Lied stammt ursprünglich aus der Sowjetunion (Pust wsegda budet solnze) und wurde 1962 weltbekannt.

Der Friedensmaler“ von „Max Mutzke„, veröffentlicht am 15.03.2019 als Single.

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🎶 Die Tränen der Vögel.

instrumental/vocal

Bird’s Teardrops (Live)“ von „Estas Tonne, Peia„, veröffentlicht am 05.03.2019 als Single.

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