In dem Song „Birdhouse in Your Soul“ von They Might Be Giants, der am 2. Januar 1990 auf dem Album „Flood“ veröffentlicht wurde, geht es um ein ganz besonderes Objekt: ein Nachtlicht in Form eines kleinen blauen Vogels. Der Text ist aus der Sicht des Nachtlichts geschrieben. Es spricht seinen Besitzer (wahrscheinlich ein Kind) direkt an und beschreibt seine bescheidene, aber treue Rolle im Haushalt. Es fungiert als eine Art Schutzpatron, der im Dunkeln über den Raum wacht.
Das Nachtlicht reflektiert über seine Existenz: Es ist kein „echter“ Freund aus Fleisch und Blut, durch seine ständige Anwesenheit und sein Licht ist es jedoch ein treuer Begleiter. Es bittet darum, einen Platz in der Seele des Besitzers einzunehmen, was metaphorisch für Geborgenheit und Vertrauen steht. In einer Strophe vergleicht es sich mit seinen „Vorfahren“, den großen Leuchttürmen, die Schiffe vor dem Zerschellen an Klippen bewahrten. Das kleine blaue Nachtlicht ist stolz auf diese Abstammung, gibt aber humorvoll zu, dass es für diesen harten Job nicht geeignet wäre und wahrscheinlich sogar Schiffe versenken würde. Es sieht sich eher als eine moderne, häusliche Version eines Schutzengels.
Der Song ist eine liebevolle Hommage an die kindliche Unschuld und die kleinen Dinge, die uns Sicherheit geben. Er thematisiert den Wunsch nach Licht in der Dunkelheit – sowohl im wörtlichen Sinn im Kinderzimmer als auch im übertragenen Sinn als positiver Gedanke im Gedächtnis.
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Der Artikel behandelt die Warnung des Juristen Viktor Winkler an den Schweizer Verleger Roger Köppel, sich proaktiv an die EU zu wenden, da dieser möglicherweise auf deren Sanktionsliste landen könnte. Dies ist ein besorgniserregender Schritt, da die EU ihre Sanktionspolitik ausgeweitet hat und nun auch Personen aus dem Westen betrifft. Dadurch werden Fragen zur Verhältnismäßigkeit und zur Meinungsfreiheit aufgeworfen. Köppel, der mit seiner rechtskonservativen Publikation „Weltwoche“ bekannt wurde, steht in der Kritik, weil er umstrittenen Stimmen eine Plattform bietet. Dies könnte ihn ins Visier der EU geraten lassen. Der Artikel thematisiert auch die Reaktionen in den Medien, die oft eher Häme als Solidarität zeigen. Zudem wird vor einem Klima der Selbstzensur gewarnt, das die Vielfalt der Meinungen in Europa gefährden könnte.
»Der Verleger der Schweizer Weltwoche, Roger Köppel, könnte demnächst auf die EU-Sanktionsliste gesetzt werden. Es wäre ein weiterer Angriff aus Brüssel auf die Meinungsfreiheit. Es ist eine Warnung von seltener Deutlichkeit, ausgesprochen von einem der profilierten Experten für internationales Sanktionsrecht. Der deutsche Jurist und Professor für Wirtschaftsrecht Viktor Winkler riet dem Schweizer Verleger und Publizisten Roger Köppel kürzlich in einem viel beachteten Interview mit den Tamedia-Zeitungen, sich sofort proaktiv an die EU zu wenden. von Boban Dukic«, 29.12.2025, https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/roger-koeppel-sanktionen-li.10011845
Objektive Fakten:
~ Der deutsche Jurist und Wirtschaftsrechtsprofessor Viktor Winkler warnte Roger Köppel, sich proaktiv an die EU zu wenden, da er sonst möglicherweise auf deren Sanktionsliste landen könnte.
~ Mitte Dezember setzte die EU Jacques Baud, einen ehemaligen Oberst der Schweizer Armee, auf die Sanktionsliste, da er prorussische Propaganda und Verschwörungstheorien verbreitet hatte.
~ Baud beschreibt die Sanktionen als „bürgerlichen Tod“, da seine Konten gesperrt wurden und er seine finanzielle Existenz verloren hat.
~ Die EU hat ihre Sanktionen von ausschließlich russischen Staatsangehörigen und Organisationen auf auch westliche Personen ausgeweitet.
~ Roger Köppel ist der Chefredakteur des Wochenmagazins Weltwoche und gilt als polarisierende Figur in der Schweizer Medienlandschaft.
~ Kritiker werfen der „Weltwoche” vor, sich zu einer rechtspopulistischen Plattform gewandelt zu haben.
~ Köppel hat Interviews mit führenden europäischen Rechtskonservativen geführt.
~ Winkler kritisierte die Auswahl der Sanktionierten als willkürlich und nannte das Beispiel des Oligarchen Wladimir Potanin, der nicht sanktioniert wurde.
~ Jörg Lau, Redakteur bei der Zeit, äußerte sich auf der Plattform X abwertend über Köppel und wurde dafür kritisiert.
Meinungen des Autors:
~ Die Ausweitung der Sanktionslisten auf Personen aus dem Westen wirft grundlegende Fragen zur Verhältnismäßigkeit, zur Rechtsstaatlichkeit und zur Zukunft der Meinungsfreiheit auf.
~ Er sieht die Reaktion der etablierten Medien, die die drohende Sanktionierung eines Journalistenkollegen nicht als Angriff auf die Pressefreiheit hinterfragen, als bedenklich an.
~ Es wird ein Klima der Selbstzensur beschrieben, in dem Journalisten aus Angst vor Sanktionen ihre Meinung nicht mehr äußern.
~ Der Autor argumentiert, dass eine wehrhafte Demokratie nicht durch Verbote, sondern durch offenen Diskurs und Medienkompetenz gestärkt werden sollte.
~ Der Fall Köppel könnte als Lackmustest für die Grenzen der Meinungsfreiheit in Europa dienen.
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„‚Abschreckung‘ ist ein aggressiver, ‚Sicherheit‘ ein defensiver Begriff. ‚Dialog‘ verkommt zur Leerformel, wenn man die Interessen des Gegenübers als illegitim betrachtet. ‚Entspannung‘ steht dagegen für ein Programm, für einen umfassenden politischen Ansatz. Der Qualitätsunterschied zwischen der Politik damals und heute ist allein in der Begrifflichkeit erkennbar.“
~ Gabriele Krone-Schmalz, langjährige Russlandkorrespondentin der ARD
»Wie der Generalinspekteur der Bundeswehr a. D. und ehemalige Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, Harald Kujat, scharfsinnig herausgearbeitet hat, lauten die heutigen offiziellen Begriffe der NATO-Strategie nicht mehr, wie im (ersten) Kalten Krieg, „Sicherheit und Entspannung“, sondern „Abschreckung und Dialog“.«
»Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche ab jetzt in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. – Es beginnt mit einer zweiteiligen Serie. Von Leo Ensel.« NachDenkSeiten & Globalbridge, Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit (I) – „auf dem Hintergrund unserer Geschichte“, „Du willst immer nur mehr“, „Freiheitsdienst“ und „humane Kosten“
„Worte zu putzen, das überlasse ich dir“, meinte der Halbphilosoph. „Mir liegt allein an der Wahrheit.“ „Ärmster!“ rief der Philosoph. „Warum Ärmster?“ „Weil du nun auf beides verzichten musst.“ „Auf beides?“ „Jawohl. Auch auf die Wahrheit.“ „Auf welche?“ „Auf die Wahrheit über die Wahrheit.“ „Und die lautet?“ „Dass sie nur durch geputzte Fenster hindurch scheint.“
~ Hans Kudszus (1901–1977), deutscher Schriftsteller, Philosoph und Aphoristiker, aus „Jaworte, Neinworte. Aphorismen“, 1970
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Gedankenspiel. Ich spiele täglich Gedankenspiele. Was wäre, wenn … Ich könnte sie auch Tagträume nennen. Ich gerate in einen Flow. Versinke. Bis mich ein erschrockener Autofahrer mit wildem Hupen warnt, dass ich gerade dabei bin, bei Rot die Straße zu queren. Beispielsweise. Ich könnte sie auch „Kopfkino” nennen. Dann muss ich mich selbst zur Besinnung rufen. Mich auf den nächsten Schritt im Hier und Jetzt besinnen.
Ich war, bin und bleibe ein Spielkind. Wenn ich etwas Neues habe, muss ich alles sofort ausprobieren. Auch die Sachen, von denen ich keine Ahnung habe. Unsere Abteilungssekretärin bekam lange vor dem ersten PC eine Speicher-Schreibmaschine. Sie konnte Textbausteine abspeichern. Sie hatte viele standardisierte Texte zu schreiben. Der Speicherstand war hoch. Bis sie mich um Hilfe bat. Danach war der Speicher leer. Alles auf Anfang. Sie bat mich nicht wieder um Hilfe. …
… Erst vorletzte Woche wollte ich ein Update für mein Smartphone per Sideload installieren (Verbindung PC <=> Smartphone). Am Ende habe ich mein Smartphone auf Werkseinstellungen zurückgesetzt.
Ansonsten spiele ich unregelmäßig verschiedene Kartenspiele oder Brettspiele wie Malefiz, Vier gewinnt, Mensch ärgere dich nicht, Mühle, Kniffel, Spiel des Lebens, Monopoly und Halma. Einmal im Monat bin ich Kindersitter und liege dann auf dem Boden und spiele mit einem Playmobil-Haus oder einer Playmobil-Eisenbahn. Oder denke mir mit den Utensilien, die auf dem Tisch stehen Rollenspiele aus. Im Sommer spiele ich gerne Minigolf. Bowling spiele ich auch.
Auch der Dailyprompt ist oft Spielzeit. So erfinde ich beispielsweise eine Sportart, gründe ein Sportteam und gebe ihm Farbe und ein Maskottchen (s. 29.12.). Doch das gehört eher zu den Gedankenspielen.
Spielzeit ist die Zeit, in der ich den Alltag vergesse und in andere Welten eintauche. Idealerweise gerate ich dabei in einen Flow und tauche entspannt und glücklich wieder auf.
Täglicher Schreibanreiz
Spielst du in deinem täglichen Leben? Was bedeutet „Spielzeit“ für dich?
Heute starte ich den Versuch, ein Tagebuch zu führen. Dazu inspiriert hat mich der Blog „Katja mittendrin” (siehe unten). Obwohl mir meine 7Mind-App-Meditationen immer mal wieder rieten, ein Tagebuch zu führen, habe ich das Tagebuchbloggen immer weit von mir gewiesen und gemieden wie der Teufel das Weihwasser. Hierzu muss ich jetzt meine Schwellenangst überwinden und werde aufmerksam beobachten, was das in mir auslöst.
Neuwied. 31.12.2025 | Ich habe gut und fest sechseinhalb Stunden geschlafen. An Träume kann ich mich nicht erinnern. Den Wecker hatte ich für halb sieben gestellt.
Zum Frühstück aß ich vier halbe Brötchen mit einem pflanzlichen Aufstrich in Chorizo-Art, einem pflanzlichen Lachsersatz, einem pflanzlichen Camembert und Bratapfelmarmelade.
Nach dem Frühstück und dem Zurechtmachen habe ich die neuesten Informationen und Ideen gesammelt und meinen Blog gefüttert.
Gegen Mittag ging ich in mein Neuwieder Lieblingscafé, trank einen großen Café Crema, aß einen Lauchkürbisring und las in der neuesten EMMA, die darüber berichtete, wie Männer sich mittels des neuen Selbstbestimmungsgesetzes als Frauen erklären, um so ihre Vorstrafen zu verlieren oder Zugang zu Frauen vorbehaltenen Veranstaltungen zu erhalten. Erste sexuelle Übergriffe in Frauengefängnissen wurden ebenfalls im Jahr 2025 öffentlich.
Bevor ich meinen Sohn und meine ehemalige Frau zum Jahresabschlussessen in einem asiatischen Buffet-Restaurant abholte, hörte ich noch ein paar Songs meiner Lieblingsmusik. Das Essen war reichhaltig und gut, rund die Hälfte der angebotenen Vor-, Haupt- und Nachspeisen war vegetarisch oder vegan. Ich habe zu viel gegessen.
Den Abend verbrachte ich bei meiner ehemaligen Frau. Zunächst ging ich mit ihrem Hund spazieren und anschließend schauten wir uns „Das Quiz 2025” an ~ ich nenne es immer „Kindergeburtstag für Erwachsene”.
Um Mitternacht begrüßten wir das neue Jahr mit alkoholfreiem, fruchtigem Sekt und aßen etwas Obstsalat.
Danach fuhr ich nach Hause und schlief gegen 2 Uhr ein. In dieser Nacht hat sich der Feinstaubgehalt PM10 verfünfundzwanzigfacht.
Ich bin heute dankbar für:
~ eine ruhige Nacht,
~ einen stressfreien Vormittag,
~ Lesen und Kaffeetrinken im Café,
~ inspirierende Ideen für meinen Blog,
~ Lieblingsmusik hören (nur 13 von vielen),
~ ein asiatisches Buffet,
~ einen entspannten und unterhaltsamen Abend,
~ unfallfreies Fahren auf teilweise eisglatten Fahrbahnen.
Ich bin 2025 dankbar für:
~ meinen Song des Jahres: „Zwischen den Zeilen” von Eva Briegel, Juli und Joy Denalane, den ich 2024 in meine Musiksammlung aufgenommen habe und 2025 zu schätzen lernte.
~ die vielen wertschätzenden Begegnungen mit Kolleg:innen, Blogger:innen (im WWW), dem Personal in Cafés, Restaurants oder Geschäften sowie mit fremden Menschen in Cafés oder öffentlichen Verkehrsmitteln.
~ dass ich meine Nesselsucht (Urtikaria) überwunden habe und gesund bin.
~ die Begegnungen mit meiner getrennt lebenden Familie, den Kindern und meiner ehemaligen Frau.
~ gutes Essen, sauberes Wasser, das elfte Jahr in meinem kleinen Appartement, nachhaltige Kleidung und Kosmetik.
~ den schnellen und sanften Tod meiner Mutter und die Pflege, die mein Bruder und meine Schwägerin ihr haben zukommen lassen.
~ ein volles Herz
~ viel Bewegung an der frischen Luft
~ viele Fotografien, die ich machen konnte
~ einen Korb voller neuer Lieblingsmusik und -sounds
~ die beschwingten Momente auf WordPress.com
~ für die inspirierenden Momente auf WordPress.com
~ für das mir entgegengebrachte Vertrauen auf WordPress.com
~ für die Likes und die wohlwollenden Kommentare auf WordPress.com
~ ein gesundes und unfallfreies Jahr
~ den Weg der Besserung, den mein Sohn nach seinem Absturz im Jahr 2024 eingeschlagen hat,
~ die Enttäuschungen und die damit verbundene Traurigkeit, denn ohne Traurigkeit könnte ich Fröhlichkeit nicht genießen.
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