Was auch immer geschehen mag, verrate meine Geschichte nicht.

Der am 13. Januar 2020 als Single veröffentlichte Song „Dulcea Si Tandra Mea Fiara” von Catalina Cara ist eine leidenschaftliche Liebeserklärung, die von tiefer Sehnsucht, Intimität und dem Wunsch nach einer gemeinsamen Flucht aus der Realität erzählt. Die Ich-Erzählerin beschreibt ihren geliebten Menschen wie ein selbst geschriebenes Gedicht. Dies deutet darauf hin, dass sie die Beziehung mit viel Hingabe „gestaltet“ hat und ihren Partner bis ins kleinste Detail kennenlernen möchte. Ein Kuss ist für sie nicht nur eine Geste, sondern ein Weg, die Seele des anderen zu „erhören“.

Es gibt ein starkes Motiv des Entfliehens. Die Protagonistin möchte an einen Ort reisen, an dem es kein „Heute“ und kein „Morgen“ gibt, um einen Zustand jenseits der Zeit zu erreichen. Das Universum und der „Flug“ dienen hier als Metaphern für grenzenlose Freiheit, die nur das Paar gemeinsam erleben kann. Ein zentrales Element ist der Kontrast in der Beschreibung des Partners. Er wird als „fiara mea tandra“ bezeichnet. Das impliziert eine Mischung aus:

– eine ungezähmte, kraftvolle Anziehung. Eine sanfte, beschützende Liebe. Die Erzählerin beschreibt, wie sie in seinem Blick „dahinschmilzt“ und jede Berührung intensiv genießt.

Im letzten Teil bittet sie darum, ihre gemeinsame „Geschichte” nicht zu verraten. Die Liebe wird als ein „verrückter Walzer“ auf den Wolken dargestellt – ein Bild für eine ekstatische, vielleicht etwas riskante, aber wunderschöne Verbundenheit. Der Song feiert eine alles verzehrende Liebe, die den Alltag hinter sich lässt. Er beschreibt das Gefühl, im anderen völlig aufzugehen und gemeinsam in eine eigene, zeitlose Welt abzuheben.

https://link.deezer.com/s/328oJpcOnUyvV4SHAUiPA

https://music.apple.com/de/album/dulcea-si-tandra-mea-fiara-single/1619334629

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Merz will im US-Angriffskrieg gegen Venezuela nichts Verurteilenswertes erkennen, zeigt sich zufrieden mit der Verschleppung von Maduro

Der Artikel beschreibt die militärischen Aggressionen der USA gegen Venezuela, zu denen auch die Bombardierung von Booten und die Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro gehören. Kritisiert wird, dass die US-Regierung unter Donald Trump völkerrechtswidrig handelt, indem sie venezolanische Erdöltanker kapert und das Land militärisch „quarantänisiert“. Internationale Reaktionen, insbesondere von der Afrikanischen Union und aus Ghana, verurteilen diese Aktionen als koloniale Ambitionen und fordern eine sofortige Deeskalation. Die deutsche Regierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz zeigt sich hingegen neutral und kritisiert lediglich die venezolanische Regierung, ohne die völkerrechtswidrigen Handlungen der USA zu benennen.

»BERLIN/WASHINGTON/CARACAS (Eigener Bericht) – Mit einer ideologischen Bankrotterklärung startet die Bundesregierung ins neue Jahr. Bundeskanzler Friedrich Merz, der seit je weltweit darauf dringt, Sanktionen gegen Russland wegen dessen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu verhängen, will im Angriffskrieg der USA gegen Venezuela und in der Verschleppung von dessen gewähltem Präsidenten nichts Verurteilenswertes erkennen. Die „rechtliche Einordnung“ des US-Überfalls, behauptet Merz, sei „komplex“. Damit verliert die Bundesregierung, die ohnehin wegen ihrer doppelten Standards international kritisiert wird, weltweit noch mehr an Glaubwürdigkeit und isoliert sich gegenüber den Staaten des Globalen Südens ein weiteres Stück. Aus afrikanischen Ländern zum Beispiel sind – sachlich korrekt – äußerst kritische Stellungnahmen zu dem völkerrechtswidrigen US-Überfall auf Venezuela zu hören. So erklärt etwa das Außenministerium Ghanas, die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die USA würden Venezuela bis auf weiteres „regieren“, erinnere „an die koloniale und imperalistische Ära“; „derlei koloniale Ambitionen“ sollten heute „keinen Platz mehr haben“. Berlin hingegen schlägt sich umstandslos auf die Seite Washingtons.«, 05.01.2026, https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10248

Zwischen September und Dezember 2025 haben die USA vor der Küste Venezuelas mindestens 35 Boote bombardiert, wobei 115 Menschen getötet wurden. Für die Vorwürfe gegen die Opfer gab es keine rechtlichen Beweise.

Die US-Regierung hat unter dem Vorwand, US-Sanktionen zu überwachen, Erdöltanker illegal kapert, was eine Verletzung des internationalen Rechts darstellt.

Ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg der USA auf Venezuela hat mindestens 40 Menschenleben gefordert und die Trump-Administration legitimiert die Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro.

Trump kündigte an, die USA würden Venezuela „regieren“ und drohte mit einer weiteren Angriffswelle, falls seine Bedingungen nicht erfüllt würden.

Die US-Außenpolitik richtet sich nun auch gegen andere lateinamerikanische Staaten wie Kuba, Kolumbien und Mexiko, was eine Eskalation der militärischen Aggression bedeutet.

Die Afrikanische Union und Ghana verurteilten die US-Intervention scharf und forderten die Rückkehr zur politischen Unabhängigkeit Venezuelas.

Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte sich neutral zur US-Intervention und kritisierte lediglich die venezolanische Regierung, ohne die rechtlichen Aspekte des US-Einsatzes klar zu benennen.

Die Reaktionen aus Europa zeigen eine allgemeine Billigung der US-Gewaltpolitik, während sich Länder mit kolonialer Vergangenheit wie Ghana offen dagegen aussprechen.

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Faustrecht

» […] Internationales Recht ist das Recht der stärksten Nation, seine eigenen Rechtsgrundsätze allen anderen Ländern aufzuzwingen.

Das steht zwar so nicht in der UN-Charta, beschreibt aber faktisch den Zustand der Welt seit Donald Trumps „Coup”.

Wie hatte sich die westliche Welt ereifert, als Ayatollah Khomeini eine „Fatwa“, einen Tötungsbefehl, gegen Salman Rushdie aussprach und damit iranische Moralvorstellungen weltweit durchzusetzen versuchte!

Nun ließ ein US-Präsident ein ausländisches Staatsoberhaupt kidnappen und vor Gericht stellen, wo es nach US-Recht abgeurteilt werden soll.

Wenn dies geschehen kann — und es sieht danach aus, als ob Trump damit durchkäme —, ist niemand auf der Welt mehr sicher — nirgendwo.

Und genau dieser Effekt könnte beabsichtigt sein.

Das internationale Faustrecht liegt im Trend — schon die Tötung von Osama bin Laden ohne Prozess und die Beschlagnahmung russischer Vermögen in jüngster Zeit waren Willkürakte.

Und doch ergibt es keinen Sinn, diese Handlungsweise der USA als Tat eines verirrten Einzeltäters zu deuten.

Donald Trump spiegelt der Welt den Grad an Verkommenheit wider, den sie mittlerweile erreicht hat. […] «

~ Charles Eisenstein, Ein böses Omen, 08.01.2026, https://www.manova.news/artikel/ein-boses-omen

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Panikattacke

Ich denke an unvergessliche Ausflugs- oder Erkundungsfahrten zurück. Wenn ich mich an Ausflüge aus meiner Kindheit erinnere, dann müssen sie wohl unvergesslich gewesen sein.

Ich denke zum Beispiel an die kurze Schiffsfahrt von Heiligenhafen an den Strand. Vermutlich ging es über den Binnensee. Kaum waren wir an Bord, kackte mir eine Möwe mitten auf den Kopf.

Ich denke an die Tagestour von Gößl zur Phüringer Hütte und zurück, die ich als Zehnjähriger mit meinen Eltern unternommen habe. Wir sind mit Sonnenaufgang aufgestiegen und im Dunkeln wieder am Ausgangspunkt angekommen. Auf dem Hinweg ließ ich meine funkelnagelneue erste Armbanduhr auf einem Stein am Rande eines Sees liegen, an dem wir Rast machten. Das fiel mir erst später auf. Mein Vater „zwang” mich, den Weg allein zurückzugehen, um die Uhr zu holen und wieder zu den anderen zu laufen. Auf dem Rückweg zur Uhr begleiteten mich meine Tränen – aus Wut, aus Verzweiflung, aus Angst. Zurück zu den anderen lief ich aufrecht und stolz, das geschafft zu haben.
Auf dem Rückweg von der Phüringer Hütte gab es einen kleinen Wetterumschwung. Wir kamen in den dichtesten Nebel, den man sich vorstellen kann. Wir mussten uns an Wegmarkierungen orientieren. Diese waren nicht mehr zu finden. Panik stieg in mir auf. Der Nebel auch. Wir fanden die Markierungen und den Weg nach Gößl.

Ich denke an den Sommer 1985, als ich mit B. nach Wangerooge wollte. Wir kamen zu spät für die Fähre. Also charterten wir ein einmotoriges Flugzeug, das uns übersetzte. Es war mein erster Flug. Es war sehr laut. Sehr schön. Viel zu kurz.

Am 1. Mai 1986 fuhr ich mit B. bei herrlichem Frühsommerwetter in ihrem Cabriolet durchs Wiedtal, das Verdeck und das Herz offen. Später regnete es. Auch radioaktiv. Damals wie heute ließen uns die Regierenden im Stich. Niemand hat uns gewarnt. Danach durften wir wochenlang keine Milch mehr trinken und keine Pilze mehr essen. 35 Jahre später starb B. an einem Hirntumor. Honi soit qui mal y pense.

Im Sommer 1988 fuhr ich mit C. nach Südfrankreich in den Urlaub. Ich war bereits drei Jahre zuvor dort gewesen. Ich wollte C. unbedingt den Mont Ventoux zeigen, über den auch die Tour de France führt. Ich wollte sie mit dieser Tour überraschen und ihr den einmaligen Blick von dort oben zeigen. Für sie sollte es eine Fahrt ins Blaue werden. Es wurde jedoch ein Höllentrip. Die Straße führte über Serpentinen ohne Leitplanken auf 1909 Meter. Ich wusste damals noch nichts von C.s Höhenangst. Seitdem weiß ich, was eine Panikattacke ist.

Die unvergesslichsten Roadtrips waren am 7. und 8. Juni 2002 in Südafrika. Einen Tag nachdem wir ankamen. Wir waren dort, um zu adoptieren. Zusammen mit den anderen Paaren aus Holland, Belgien und Schweden fuhren wir in den „Pilanesberg National Park”. Dort stiegen wir in einen vergitterten Jeep, der Platz für zehn Personen bot. Die Ranger auf den Vordersitzen hatten ihre Jagdgewehre griffbereit. Für alle Fälle. Wir sahen unter anderem Giraffen, Nilpferde, Elefanten und Geparden. Da wurde mir klar, wie sich Tiere im Zoo fühlen müssen. Ich spürte die Freiheit dieser Wildtiere und erkannte ihre Würde. Seitdem bin ich ein strikter Gegner der Zootierhaltung.

Am nächsten Tag wurden wir durch Soweto und die Townships geführt. Wir starteten am „Chris Hani Baragwanath Hospital”. Unsere Reiseleiterin, eine weiße Südafrikanerin, hatte für diesen Roadtrip zu Fuß zwei schwarze Bodyguards engagiert, die auch so aussahen. Einer der beiden führte uns durch Wellblechhütten und zeigte uns die Wohnräume. Die Bewohner, die fernsehschauten, schauten nicht einmal auf (sie verdienen daran, dass Touristen durch ihre Hütten geführt werden). Unvergesslich wird mir aber bleiben, dass am Straßenrand „Schwarze” (People of Color) lagen, bei denen ich nicht unterscheiden konnte, was Haut und was Kleidung war. Nein, sie lagen nicht einfach nur am Straßenrand, sie vegetierten dort vor sich hin.

Täglicher Schreibanreiz
Denke an deinen unvergesslichsten Roadtrip zurück.
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Tag 23.916 | 11.01.2026 | diary

Ich habe acht Stunden gut geschlafen (90 Punkte im Schlaftracking).

Zum Frühstück aß ich vier halbe Brötchen und dazu Gemüse-Streich mit etwas Kala Namak – eine Thunfisch-Alternative –, eine Scheibe Käsealternative mit Bockshornklee sowie Pistaziencreme. Außerdem trank ich eine Tasse koffeinhaltigen Kaffee.

Parallel dazu hörte ich einzelne Beiträge aus den Podcasts der NachDenkSeiten sowie aus den Interviews des Deutschlandfunks.

Nach der Morgentoilette las ich die aktuellen Feeds in meinem Feed-Reader, sah mir an, was die anderen Blogger:innen am Vortag veröffentlicht hatten, und widmete mich dann meinen neuen Blogposts. Dazu trank ich eine Tasse koffeinfreien Kaffee und aß zwei weiche Lebkuchenherzen.

Danach ging ich 3,8 Kilometer zu C., um mit ihr nach Koblenz zu fahren, um dort in einem Café ein Stück Kuchen zu essen und einen Kaffee zu trinken. Da wir noch etwas Zeit hatten, bevor wir P. bei ihrem Freund J. abholen wollten, aßen wir noch jeweils ein belegtes Landbrot. Meins war mit Avocadocreme, Rucola, Sonnenblumenkernen und Tomaten belegt. Wir besprachen den Ablauf ihres nahenden Geburtstages, den sie groß feiern möchte.

Nachdem wir das Café verlassen hatten, war ich eine dreiviertel Stunde später wieder zu Hause. In der Zwischenzeit hatten wir P. bei J. abgeholt.

Ich aß ein paar Salzstangen, eine Handvoll Nüsse und drei Maronen. Ich trank eine Cola und ein Glas Mehrfruchtdirektsaft und aß drei Datteln sowie die zweite Hälfte eines Bechers „Kokos Mango Maracuja”.

Den Tag ließ ich mit dem Hören von Neuerscheinungen ausklingen. Dazu trank ich eine Tasse koffeinfreien Kaffee und genoss einen Riegel der quadratischen, praktischen und guten Schokolade „Double Crunch”. Zwischendurch unterbrach ich das Musikhören, um eine schriftliche Reflexion über meine Begegnung am Freitag zu verfassen, die immer noch nachhallt.

Ich bereitete mein Müsli für morgen früh zu und stellte es über Nacht in den Kühlschrank.

Vor dem Einschlafen las ich weiter in dem Buch „Xenozid – Ender-Saga 3” von Orson Scott Card. Hier eine Leseprobe:

Sie fühlte sich in seiner Umarmung geborgen, niemals eingeengt.

„Es ist schon spät im Herbst”, sagte sie. „Es geht auf den Winter zu.”

„Vielleicht ist es an der Zeit zum Eggen”, sagte Jakt. „Oder es ist vielleicht schon an der Zeit, das Feuer zu schüren und die alte Hütte warm zu halten, bevor der Schnee kommt.“

Er küsste sie und es fühlte sich wie beim ersten Mal an.

„Wenn du mich heute bitten würdest, dich noch einmal zu heiraten, würde ich ja sagen“, sagte Valentine.

„Und wenn ich dir heute zum ersten Mal begegnet wäre, würde ich dich bitten.“

Sie hatten dieselben Worte schon viele, viele Male gesprochen. Und doch lächelten sie, als sie sie hörten, denn sie waren noch immer wahr.

Ich bin heute dankbar:

– für einen tiefen und langen Schlaf,

– für den zweistündigen Aufenthalt im Café mit C.,

– für meine Reflexion über Freitag,

– für unfallfreies Bewegen im öffentlichen Raum und zu Hause,

– für den Song des Tages: „Chuck E.’s in Love” von Rickie Lee Jones, veröffentlicht am 02.03.1979 auf „Rickie Lee Jones“  |  Spotify  |  YouTube  |  Apple Music,

– für 6196 Schritte und 4,55 km.


Ich danke Katja vom Blog „Katja mittendrin„, dass ich ihre Idee der Alltagsschnipsel übernehmen darf: https://katja-mittendrin.de/category/alltagsschnipsel/

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Wir haben unseren Kindern nur verbrannten Müll hinterlassen. Wir haben uns zu wenig um irgendetwas gekümmert. | on this day in music

Der am 12.01.2024 als Single veröffentlichte Song „Vittu minä kuolen tänne” von Antti Autio ist ein intensiver, roher und zutiefst existenzieller Ausdruck von Vergänglichkeit, Bindungsangst und dem verzweifelten Wunsch nach echter menschlicher Nähe. Das lyrische Ich ist sich seiner Sterblichkeit schmerzhaft bewusst. Die Metapher der „Fliege auf dem Schnee” verdeutlicht die Bedeutungslosigkeit und Kürze des menschlichen Daseins im Vergleich zur Ewigkeit des Todes. Das Leben wird darin als flüchtiger Moment, als kurzer Atemzug oder Blitzschlag beschrieben.

Aus dieser Angst vor der Vergänglichkeit entsteht ein radikaler Anspruch an die Liebe. Das lyrische Ich fordert absolute Präsenz: Es möchte nicht wie „Luft” behandelt oder nur als Notlösung benutzt werden. Es verlangt nach einer Umarmung, die „Spuren hinterlässt“, und nach einer Liebe, die den Schmerz und die Leere ausfüllt. Es gibt eine tiefe Angst vor dem Verlassenwerden.

Der Text deutet auf eine instabile Psyche und vergangene Verletzungen hin. Die Rede ist von „zerbrochenen Maßstäben aus der Kindheit“ und „Wunden“. Das lyrische Ich beschreibt sich selbst als gefährlich wie Feuer, das die Haut verbrennt, und als jemanden, der ständig auf der Flucht ist, bis der Sauerstoff ausgeht. Gegen Ende weitet sich die Perspektive von „Ich“ auf „Wir“ aus. Es wird ein düsteres Bild der Menschheit gezeichnet.

Wir haben uns nicht um die wesentlichen Dinge gekümmert. Wir haben die „Lebensfäden an den Wurzeln verbrannt“. Den Kindern wird nur „verbrannter Müll“ hinterlassen. Es überwiegt das Gefühl, dass die Menschheit es nicht verdient hat, weiter zu existieren, weil sie zu gleichgültig war.

Der Song ist ein emotionaler Ausbruch, der die Sinnlosigkeit des Lebens mit der brennenden Notwendigkeit paart, im Hier und Jetzt von einem anderen Menschen gerettet oder zumindest „gehalten” zu werden, bevor alles zu Asche wird.

https://www.deezer.com/en/album/520987702

https://music.apple.com/us/song/vittu-min%C3%A4-kuolen-t%C3%A4nne/1720133623

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