292 Friedensjahre – 15.000 Kriege – 3.600.000.000 Tote

» […] Historiker hatten in den 1950er Jahren errechnet: Seit 3600 vor unserer Zeitrechnung bis heute hatte es nur 292 Friedensjahre, also Atempausen, gegeben. In fast fünfzehntausend Kriegen starben über 3,6 Milliarden Menschen. […] «

~ Frank Schumann, Hintergrund 9-10-2025, Seite 75, „»Es muss die Systemfrage gestellt werden!«“

https://www.hintergrund.de

Was sind die drei Lieblingsgerichte deiner Familie? | Haiku

Grünkohl mit Pinkel
rheinischer Sauerbraten
vegane Pizza

die Mutter meiner
drei Kinder, mein Elternhaus,
Bernd: me myself I

Täglicher Schreibanreiz
Was sind die drei Lieblingsgerichte deiner Familie?

Nun muss auch die Wehrpflicht für Frauen eingeführt werden! |

Der Rechtswissenschaftler Sebastian Graf von Kielmansegg fordert eine Änderung des Grundgesetzes, um die Wehrpflicht für Frauen zu ermöglichen. Das aktuelle Gesetz schließt eine solche Verpflichtung nämlich ausdrücklich aus, was eine Ungleichbehandlung darstellt.

»Wehrpflicht für Frauen – Rechtswissenschaftler Graf von Kielmansegg für Grundgesetzänderung – Der Rechtswissenschaftler Sebastian Graf von Kielmansegg hat sich im Hinblick auf eine Wehrpflicht für Frauen für eine Änderung des Grundgesetzes ausgesprochen.«, 14.11.2025, https://www.deutschlandfunk.de/wehrpflicht-fuer-frauen-rechtswissenschaftler-graf-von-kielmansegg-fuer-grundgesetzaenderung-100.html

Die Evangelische Kirche in Deutschland verwässert die christlichen Werte der Nächstenliebe und des Pazifismus. |

Das Positionspapier der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wird kritisiert, da es trotz der Bekenntnisse zum Frieden eine unterstützende Haltung zur militärischen Aufrüstung und zur aktuellen Kriegspolitik einnimmt. Dies wird als Widerspruch zu den christlichen Werten der Nächstenliebe und des Pazifismus angesehen.

»Positionspapier der evangelischen Kirche: Grünes Licht für Kriegstüchtigkeit – Unter dem Titel Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick. Evangelische Friedensethik angesichts neuer Herausforderungen hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ein Positionspapier veröffentlicht. Der Medienmainstream applaudiert – verständlich. Die Schrift wirkt, als käme sie direkt aus dem Bundestag. Grundsätzlich ist die evangelische Kirche, so wie die Politik, selbstverständlich für Frieden, aber … Mit frommen Worten und theologischer Raffinesse positioniert sie sich aber auf eine Weise, dass sie der vorherrschenden Konfrontations- und Aufrüstungspolitik als Steigbügelhalter dient. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.«, 14.11.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=142050

hören:

Das Warum ist entscheidend | Lena-Rask-Repost

Meine Gedanken dazu:

An ein Selfie habe ich überhaupt nicht gedacht. Das ist eine interessante Idee. Mit welcher historischen Persönlichkeit würde ich ein Selfie machen wollen, der Ikonografie wegen? Mahatma Gandhi und Frida Kahlo.

Bei welcher historischen Persönlichkeit würde ich gerne einen Schreibkurs machen? Ich wäre überrascht, wenn historische Autoren erklären könnten, wie sie schreiben. Meine Wahl fiel auf Thomas Mann, Franz Kafka, Cormac McCarthy und Anna Seghers.

Danke für den Tipp „Alistair Urquhart„. Ich habe mal seinen englischen Wikipedia-Eintrag von einer AIKI zusammenfassen lassen:

Alistair Urquhart (1919–2016) war ein schottischer Geschäftsmann und Autor. Er wurde durch sein Buch „The Forgotten Highlander”, in dem er seine Erfahrungen als japanischer Kriegsgefangener während des Zweiten Weltkriegs beschreibt, bekannt.

Hier sind die wichtigsten Punkte des Artikels:

  • Frühes Leben: Urquhart wurde am 8. September 1919 in Newtonhill, Aberdeenshire, geboren. Im Alter von 19 Jahren wurde er 1939 in die britische Armee eingezogen. Er diente im Regiment der Gordon Highlanders in Singapur.
  • Gefangenschaft: Während der Schlacht um Singapur (Dezember 1941 bis Februar 1942) wurde er von den Japanern gefangen genommen und zur Zwangsarbeit an der berüchtigten Burma-Bahn eingesetzt. Dort litt er unter extremen Bedingungen, einschließlich Mangelernährung und Folter.
  • Kachidoki Maru: Nach seiner Zeit bei der Bahn wurde Urquhart auf das „Höllenschiff“ Kachidoki Maru verladen, das von einem US-U-Boot torpediert wurde. Er überlebte den Untergang, wurde dabei jedoch schwer verletzt und erlitt bleibende Schäden an den Stimmbändern.
  • Arbeit in Japan: Nach seiner Rettung wurde er in Kohlenminen sowie in einem Arbeitslager in der Nähe von Nagasaki eingesetzt. Dort erlebte er den Abwurf der Atombombe auf die Stadt.
  • Literarisches Werk: 2010 veröffentlichte Urquhart „The Forgotten Highlander”, in dem er seine Erlebnisse schildert und die mangelnde Anerkennung der japanischen Kriegsverbrechen im Vergleich zu Deutschland thematisiert.
  • Tod: Urquhart lebte viele Jahre in Broughty Ferry bei Dundee und starb am 7. Oktober 2016 im Alter von 97 Jahren.

Der Artikel beleuchtet insgesamt Urquharts bemerkenswerte Lebensgeschichte und seine kritische Haltung zu den Kriegsverbrechen, die er erlebt hat.

>>>https://en.wikipedia.org/wiki/Alistair_Urquhart<<<

Was bedeutet der Spannungsfall? |

Der Artikel beschreibt die rechtlichen Grundlagen und praktischen Konsequenzen der Ausrufung des Spannungsfalls in Deutschland. Dieser gilt als Vorstufe zum Verteidigungsfall und könnte erhebliche Einschränkungen der Bürgerrechte sowie die Mobilisierung von Ressourcen und Arbeitskräften für militärische Zwecke zur Folge haben.

»Der Spannungsfall – Leitmedien treiben die Debatte über die Ausrufung des „Spannungsfalls“ voran, einer Vorstufe zum „Verteidigungsfall“. Er wäre mit erheblichen Einschränkungen grundlegender Rechte verbunden.«, 14.11.2025, https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10198