đŸŽ¶ Die Stille nach dem Sturm: Wenn der Regen fĂŒr immer aufhört.

In dem Song wird eine vergangene Beziehung als zerstörerischer Sturm beschrieben, der die geordnete Welt des ErzĂ€hlers in TrĂŒmmer gelegt hat.

Nach dessen Abzug bleibt eine beklemmende, fast tote Stille zurĂŒck, in der er einsam seinen Erinnerungen und TrĂ€umen nachhĂ€ngt. Die titelgebende Metapher, dass es nicht mehr regnen werde, symbolisiert dabei das Verschwinden jeglicher emotionaler IntensitĂ€t, sowohl der Leidenschaft als auch des Schmerzes.

Der ErzĂ€hler befindet sich nun in einem Zustand emotionaler Taubheit, in dem es weder zu heiß noch zu kalt ist.

Letztlich akzeptiert er mit einer Mischung aus Resignation und GleichgĂŒltigkeit, dass die Frau nicht zurĂŒckkehren wird und er allein bleiben wird.

Ain’t Gonna Rain Anymore“ von „Nick Cave & The Bad Seeds„, veröffentlicht am 18.04.1994 auf dem Album „Let Love In“.

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Autor: Bernd @rueckzuginsprivate.de

» ... Ist es möglich; daß man trotz Erfindungen und Fortschritten, trotz Kultur, Religion und Weltweisheit an der OberflĂ€che des Lebens geblieben ist? Ist es möglich, daß man sogar diese OberflĂ€che, die doch immerhin etwas gewesen wĂ€re, mit einem unglaublich langweiligen Stoff ĂŒberzogen hat, so daß sie aussieht wie die Salonmöbel in den Sommerferien? Ja, es ist möglich. ... « – Rainer Maria Rilke, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, 1910 ====================

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