Der Aberglaube wird abwertend als Glaubenssatz oder Glaubensgebilde bezeichnet, der dem eigenen Glauben gegenĂŒber als irrational, unvernĂŒnftig, nutzlos (manchmal auch unmenschlich) und deswegen als unterlegen betrachtet wird.
Zu den klassischen UnglĂŒcksbringern (Pech-Vermeidung) zĂ€hlen beispielsweise ein zerbrochener Spiegel (Spektrophobie), das Durchgehen unter einer Leiter hindurch oder eine von links kommende schwarze Katze.
Aber auch GlĂŒcksbringer und Rituale werden dem Aberglauben zugerechnet: auf Holz klopfen, das Hufeisen, Salz ĂŒber die Schulter werfen.
Aktuell ist in diesem Jahr der numerologische Aberglaube in Form der Zahlenmagie: Freitag der 13. (Triskaidekaphobie: Angst vor der 13 oder Paraskavedekatriaphobie: Angst vor Freitag, dem 13.) oder in Ostasien die Vier, die dort wie Tod klingt (Tetraphobie: Angst vor der 4), sowie die sieben Weltwunder, die sieben Wochentage oder ein Vielfaches davon als GlĂŒcksbringer (GlĂŒckszahl 7).
Nein, ich bin nicht aberglÀubisch. Ich achte lediglich darauf, mit dem rechten Fuà aus dem Bett zu steigen. Spinnen nehme ich nur abends wahr und ich vermeide es tunlichst, auf meinen eigenen Schatten zu treten. (-;
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