đź“…âť“ Aberglaubophobie

Der Aberglaube wird abwertend als Glaubenssatz oder Glaubensgebilde bezeichnet, der dem eigenen Glauben gegenĂĽber als irrational, unvernĂĽnftig, nutzlos (manchmal auch unmenschlich) und deswegen als unterlegen betrachtet wird.

Zu den klassischen Unglücksbringern (Pech-Vermeidung) zählen beispielsweise ein zerbrochener Spiegel (Spektrophobie), das Durchgehen unter einer Leiter hindurch oder eine von links kommende schwarze Katze.
Aber auch GlĂĽcksbringer und Rituale werden dem Aberglauben zugerechnet: auf Holz klopfen, das Hufeisen, Salz ĂĽber die Schulter werfen.
Aktuell ist in diesem Jahr der numerologische Aberglaube in Form der Zahlenmagie: Freitag der 13. (Triskaidekaphobie: Angst vor der 13 oder Paraskavedekatriaphobie: Angst vor Freitag, dem 13.) oder in Ostasien die Vier, die dort wie Tod klingt (Tetraphobie: Angst vor der 4), sowie die sieben Weltwunder, die sieben Wochentage oder ein Vielfaches davon als GlĂĽcksbringer (GlĂĽckszahl 7).

Nein, ich bin nicht abergläubisch. Ich achte lediglich darauf, mit dem rechten Fuß aus dem Bett zu steigen. Spinnen nehme ich nur abends wahr und ich vermeide es tunlichst, auf meinen eigenen Schatten zu treten. (-;

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Autor: Bernd

» ... Ist es möglich; daß man trotz Erfindungen und Fortschritten, trotz Kultur, Religion und Weltweisheit an der Oberfläche des Lebens geblieben ist? Ist es möglich, daß man sogar diese Oberfläche, die doch immerhin etwas gewesen wäre, mit einem unglaublich langweiligen Stoff überzogen hat, so daß sie aussieht wie die Salonmöbel in den Sommerferien? Ja, es ist möglich. ... « – Rainer Maria Rilke, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, 1910 ====================