237 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente durch Ukraine-Krieg

Seit Beginn der Invasion im Februar 2022 hat der Krieg in der Ukraine zu einem massiven Ausstoß von 237 Millionen Tonnen klimaschädlichen Treibhausgasen geführt. Dies hat die Klimakrise erheblich verschärft und zur Zerstörung von Wäldern sowie zu unkontrollierten Bränden geführt.

Der Artikel beschreibt die verheerenden Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf das Klima. Seit Beginn der Invasion im Februar 2022 wurden etwa 237 Millionen Tonnen klimaschädlicher Treibhausgase emittiert, was dem jährlichen Ausstoß mehrerer europäischer Länder entspricht. Ein erheblicher Teil dieser Emissionen stammt aus militärischen Aktivitäten sowie aus den durch den Krieg verursachten Wald- und Buschbränden, durch die im Jahr 2024 eine Fläche von über drei Millionen Hektar zerstört wurde. Die Studie hebt hervor, dass sich der Konflikt und der Klimawandel gegenseitig verstärken und die globale Erwärmung beschleunigen.

»Abgebrannte und zerschossene Wälder, Abgase von Militärfahrzeugen und Kampfjets – auch für das Klima hat der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine äußerst negative Auswirkungen: Laut einer Untersuchung wurden seit Beginn der Invasion im Februar 2022 so viel klimaschädliche Treibhausgase ausgestoßen wie Österreich, Ungarn, Tschechien und die Slowakei gemeinsam in einem Jahr freisetzen.«, 08.10.2025, Deutschlandfunk Die Nachrichten, https://www.deutschlandfunk.de/braende-abgase-zerstoerte-waelder-ukraine-krieg-verschaerft-klimakrise-100.html

Die CO2-Schwankungen haben sich um rund 50 Prozent verstärkt.

Die globale Erwärmung führt zu einer drastischen Steigerung der jahreszeitlichen CO₂-Schwankungen in arktischen und borealen Regionen. Dies könnte die Erreichung der globalen Klimaziele ernsthaft gefährden.

Die globale Erwärmung führt dazu, dass die Erde schneller „atmet“, was die jahreszeitlichen Schwankungen der Kohlendioxidwerte in der Atmosphäre extrem verstärkt. Eine internationale Metastudie, an der Prof. Dr. Wolfgang Buermann von der Universität Augsburg beteiligt war, zeigt, dass diese Schwankungen in arktischen und borealen Regionen seit den 1960er-Jahren um 50 Prozent zugenommen haben. Diese Beschleunigung des Kohlenstoffkreislaufs könnte ernsthafte Auswirkungen auf die globalen Klimaziele haben, da die erhöhte Produktivität der Pflanzen im Sommer mit einer stärkeren CO₂-Emission im Winter einhergeht.

Der „Atem“ der Erde wird extremer, https://www.sonnenseite.com/de/umwelt/der-atem-der-erde-wird-extremer/

Polycrisis day by day III

Steigender Meeresspiegel wird bis 2050 1,5 Millionen Australier bedrohen | Bis 2050 werden der Anstieg des Meeresspiegels und Überschwemmungen infolge des Klimawandels in Australien die Lebensgrundlagen von über 1,5 Millionen Menschen bedrohen und potenzielle Schäden von 611 Milliarden australischen Dollar verursachen. Der Bericht warnt zudem, dass sich die hitzebedingten Todesfälle in Sydney bei einem Temperaturanstieg von drei Grad mehr als verfünffachen könnten. Experten fordern daher dringend Maßnahmen zur Minderung der Klimaschäden, einschließlich ehrgeiziger Klimaziele und der Beendigung klimaschädlicher Projekte.
https://www.stern.de/news/analyse–steigender-meeresspiegel-wird-bis-2050-1-5-millionen-australier-bedrohen-36056276.html

Orangefarbene Flüsse signalisieren toxische Veränderungen in der arktischen Wildnis | Die Erwärmung des Bodens in der Brooks Range in Alaska führt dazu, dass einst klare Flüsse nun orangefarben und mit giftigen Metallen kontaminiert sind. Diese Veränderungen resultieren aus dem Auftauen des Permafrosts, welches chemische Reaktionen auslöst, die Metalle wie Cadmium freisetzen. Diese gefährden die Wasserlebewesen und die gesamte Nahrungskette. Die Studie warnt, dass ähnliche toxische Veränderungen bereits in vielen anderen arktischen Regionen stattfinden, was ernsthafte ökologische Konsequenzen nach sich ziehen könnte.
https://www.sonnenseite.com/de/umwelt/orangefarbene-fluesse-signalisieren-toxische-veraenderungen-in-der-arktischen-wildnis/