Und wenn man nur wüsste, woher man kommt, …

… wenn man nur wüsste, wohin es einen unweigerlich führt und wann du mich das nächste Mal berührst.

Der am 03.02.2006 auf dem Album „Buchstaben über der Stadt“ veröffentlichte Song „Geigen bei Wonderful World“ von Tomte ist eine melancholisch-schöne Hommage an die Kostbarkeit des Lebens, die verbindende Kraft der Musik und die Hoffnung auf eine Liebe, die bis ins hohe Alter Bestand hat. Lieder wie „Moon River” oder „What a Wonderful World” dienen dabei als emotionales Gerüst. Sie spenden Hoffnung und machen das Leben – trotz aller Ungewissheiten – zu einem der „schönsten der Welt“.

Das Bild des alten Paares, das am Ende eines langen Lebens immer noch lachend Händchen hält, fungiert dabei als Idealbild. Es zeigt, dass das „Gold“ des Lebens in der Beständigkeit und der gemeinsamen Zärtlichkeit liegt. Der Text thematisiert die menschliche Ratlosigkeit gegenüber den Fragen nach dem Woher und Wohin. Da es auf diese großen Fragen keine klaren Antworten gibt, rücken der Augenblick und die menschliche Berührung in den Fokus.

Durch die Erwähnung von Adam, Eva, Kain und Abel wird ein Bogen von den Anfängen der Menschheit bis ins Hier und Jetzt gespannt – ein Blick auf das große Ganze, der im persönlichen Erleben mündet. Der Text ist eine Einladung, sich trotz der Unbegreiflichkeit des Daseins an der Schönheit des Moments, der Kunst und der zwischenmenschlichen Nähe zu orientieren. Es geht darum, sich „durch das Leben zu leben“, begleitet von einem Soundtrack, der die Welt ein bisschen heller macht.

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https://music.apple.com/de/song/geigen-bei-wonderful-world/274606171

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