Nur wir können eine weitere Katastrophe verhindern. Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. |

Der Artikel warnt eindringlich vor den Gefahren eines möglichen Dritten Weltkriegs. Er kritisiert die gegenwärtige militärische Aufrüstung und die aggressive Rhetorik gegenüber Russland. Gleichzeitig ruft er zu mehr Diplomatie und einem gemeinsamen Einsatz für den Frieden auf.

In dem Artikel wird eindringlich vor den Gefahren eines Dritten Weltkriegs gewarnt. Dabei werden Parallelen zu den historischen Kriegen gezogen, die zur Zerstörung Karthagos führten. Er kritisiert die Rüstungsanstrengungen und die Militarisierung der Gesellschaft in Deutschland und bezeichnet die aggressive Außenpolitik Russlands als völkerrechtswidrig. Zudem hinterfragt er die vermeintlichen Bedrohungen durch Russland. Der Autor appelliert an die Gesellschaft, sich für Frieden und Diplomatie einzusetzen, um eine weitere Katastrophe zu verhindern.

»Ernste Warnung vor einem dritten Karthago – Bertolt Brecht schrieb: „Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.“

Die Menschheit erlebte zwei Weltkriege. Im ersten starben 17 Millionen. Im zweiten kamen über 60 Millionen Menschen um. Europa war verwüstet, und es wurden die ersten beiden Atombomben eingesetzt. Nach einem dritten, atomaren Weltkrieg wird es die Menschheit nicht mehr geben.«, 26.10.2025, https://mathiasunterwegs.wordpress.com/2025/10/26/ernste-warnung-vor-einem-dritten-karthago/

Allein die Ankündigung Dobrindts müsste die Lehrer auf die Straße treiben. |

Innenminister Alexander Dobrindt fordert, dass Schulen Kinder auf Krisen und Krieg vorbereiten. Diese Forderung wird jedoch als anachronistisch und unverantwortlich kritisiert, da die gegenwärtige Politik bereits einen großen Krisenfall darstellt.

Innenminister Alexander Dobrindt fordert, dass Schulen Kinder auf Krisen und Kriege vorbereiten. Diese Forderung wird von vielen als unverantwortlich und anachronistisch kritisiert. Der Artikel thematisiert die Angst- und Stimmungsmache in der Politik, die bereits einen großen Krisenfall herbeireden, während die tatsächlichen Herausforderungen in der Gesellschaft ignoriert werden. Kritiker argumentieren, dass Schulen stattdessen ein Bewusstsein für kritische Herrschaftsstrukturen fördern sollten, anstatt Kinder auf Krieg vorzubereiten.

»Angriff auf Kinder: Innenminister will, dass die Schulen auf Krieg vorbereiten – Medien berichten: Innenminister Alexander Dobrindt will, dass Kinder in der Schule auf Krisen und Krieg vorbereitet werden. In der WELT ist von einem „Angriffsziel Deutschland?“ zu lesen, die Schlagzeile lautet: „Es könnte 2026 soweit sein. Es könnte heute Abend soweit sein“. Und der Grüne Volker Beck schreibt auf der Plattform X: „Damit es auch der Letzte versteht: Putin will Krieg.“ Das sind nur drei Beispiele der letzten Tage, die verdeutlichen: Angst- und Stimmungsmache laufen auf Hochtouren. Und: Eine Politik, die Kinder auf „Krisenfälle“ vorbereiten will, übersieht: Es gibt bereits einen großen Krisenfall. Die vorherrschende Politik ist zum größten Krisenfall geworden, den die Republik je erlebt hat. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.«, 27.10.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=141161

hören:

»Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten! …

… „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Theoretisch, laut Grundgesetz. In der Praxis führt das Berliner Regime nicht etwa eine Vermögensabgabe ein, sondern tauft lieber das Bürgergeld in „Grundsicherung“ um und stellt die Bedürftigen unter Kuratel: Mitleidlos wird sanktioniert, Kleinstersparnisse werden abgepresst und Mindestansprüche an menschengerechtes Wohnen abgesenkt. Statt einer Anpassung an die inflationäre Preissteigerung bei den Lebenshaltungskosten gibt es in der Grundsicherung eine Nullrunde. Die SPD-Koalitionsminister Bärbel Bas und Lars Klingbeil tarnen diese asoziale Politik unter Selbstgerechtigkeitsschleim:

„Wir helfen auf dem Weg in Arbeit, aber dafür muss man mitmachen. Alles andere ist unfair gegenüber denjenigen, die jeden Morgen aufstehen.“

Hoch mit euch, ihr faulen Säcke! Madame Bas weiß schließlich, womit man hierzulande Karrierepunkte macht. Sie steht ja auch jeden Morgen auf und bezieht jährlich 265.000 Euro, aus Steuermitteln. Ob auskömmliche Arbeitsangebote überhaupt verfügbar sind, muss sie keinen Jobcenter-Bürokraten mehr fragen. Anders als die von ihr so verächtlich kujonierten Bedürftigen. Die nämlich dürfen zuschauen, wo sie angesichts des seit drei Jahren abnehmenden Brutto-Inlandprodukts (zuletzt minus 0,3 und 0,5 Prozent) sowie zunehmender Arbeitslosigkeit (offiziell zugegebene Quote 6,3 Prozent) bleiben.

Den Zusammenhang zwischen kostspielig kriegstüchtiger Außenpolitik, russenfeindlicher, uns selbst schädigender Sanktionspolitik und den angeblich unvermeidlichen sozialen Kürzungen berücksichtigt Madame Bas sowieso nicht. Sie behauptet lieber frech, die Sanktionierung der Bedürftigen sei ein erprobtes Mittel, Menschen in Arbeit zu bringen. Blödsinn: Im Jahr 2011 gab es 1,99 Millionen erwerbsfähige arbeitslose Hartz-IV-Empfänger, 3 Prozent davon wurden sanktioniert. Im vorigen Jahr hatten wir 1,8 Millionen Bürgergeldbezieher, davon 0,8 Prozent unter Sanktionen. Strafmaßnahmen gegen Betroffene senken die Arbeitslosigkeit um keinen Deut. Jeder halbwegs Nachdenkliche kann das begreifen.

Die Politiker-Lügen über Notwendigkeit und Sinn der Zwangsmaßnahmen gegen Arbeitslose dienen vielmehr dem Systemerhalt und blocken die Frage ab, wie es nur dazu kommen konnte, dass das reichste 1 Prozent der Deutschen – 8.400 Personen – über 35 Prozent des privaten Geldvermögens verfügt, über 3,1 Billionen (3.100.000.000.000!) Euro. Diese Zahl basiert auf dem jüngsten Bundesbankbericht über das private Geldvermögen: 9,001 Billionen Euro (ohne Immobilien, Anlagen und Pretiosen).«

»Multimillionär Merz: Kriegskanzler der Geldaristokratie – „Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat“. Doch doch, das steht immer noch so im Grundgesetz. Sogar zweimal. Der Fachbegriff dazu: „Sozialstaatsklausel.“ Sie verpflichtet den Staat, seinen Bürgern eine sichere Lebensgrundlage zu bieten. Den reichsten 5 Prozent der Deutschen, 256 (Multi-)Milliardären und knapp 3 Millionen (Multi-)Millionären, gehören 48 Prozent des gesamten Volksvermögens. Andererseits fristen im Land der Dichter und Denker 13 Millionen Menschen ihr Dasein unterhalb der Armutsgrenze. 15,5 Prozent der Gesamtbevölkerung. Das Privatvermögen unseres Kanzlers wird vorsichtig auf 12 Millionen Euro geschätzt. Nix Genaues weiß man nicht. Eine Offenlegungspflicht für Regierungspolitiker gibt es sogar in den USA, aber nicht in Deutschland. Von Friedhelm Klinkhammer1 und Volker Bräutigam2.«, 30.10.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=141274

hören:

Friedhelm Klinkhammer, Jahrgang 1944, Jurist. 1975 bis 2008 Mitarbeiter des NDR, zeitweise Vorsitzender des NDR-Gesamtpersonalrats und des ver.di-Betriebsverbandes sowie Referent einer Funkhausdirektorin.

Volker Bräutigam, Jahrgang 1941, Redakteur. 1975 bis 1996 Mitarbeiter des NDR, zunächst in der Tagesschau, von 1992 an in der Kulturredaktion für N3. Danach Lehrauftrag an der Fu-Jen-Universität in Taipeh.

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Vogelgrippe

Die aktuelle Vogelgrippe sollte der letzte Anlass sein, neben dem unsäglichen Tierleid, dass Deutschland sich unverzüglich von der Geflügelhaltung verabschiedet.

Warum breitet sich die Vogelgrippe in Deutschland so schnell aus?

Jeder Geflügelhalter könnte sein Geflügel vor der Vogelgrippe schützen, indem er es freiwillig vorübergehend im Stall unterbrächte.

Warum tun sie es nicht?

Weil es eine Vermarktungsordnung gibt. Demnach dürfen Eier von Freilandhühnern nicht mehr als Freilandeier verkauft werden, wenn der Landwirt seine Freilandhühner vor der Vogelgrippe durch eine freiwillige vorübergehende Stallhaltung schützen möchte. Es sind dann Bodenhaltungseier. Weil diese Eier als Bodenhaltungseier verkauft werden müssen, sind sie billiger und der Landwirt verdient weniger. Dass er nichts verdient, wenn das Geflügel tot ist, scheinen diese Menschen nicht zu bedenken. Außerdem ist er vertraglich verpflichtet, Freilandeier zu liefern, was er nicht mehr könnte und erhielte eine Vertragsstrafe.

Wenn jedoch die Veterinärämter, die Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter oder das zuständige Landesministerium aus demselben Grund eine Stallpflicht anordnen, gilt das alles nicht.

Die in Ställen gelegten Eier von Freilandhühnern gelten dann weiterhin als Freilandeier.

Außerdem entscheidet in Deutschland grundsätzlich jedes einzelne Veterinäramt bzw. Lebensmittelüberwachungsamt selbstständig nach eigenem Ermessung über eine Aufstallungspflicht.

Der Präsident beklagt jede Henne, jede Pute, jede Gans, die an der Vogelgrippe stirbt. Er verliert kein Wort über das industrielle Leiden und Sterben aller Geflügel in Deutschland.

Höre dazu das Interview des Deutschlandfunks mit Hans-Peter Goldnick, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft, am 01.11.2025:

Mikroplastik ist im Waldboden angekommen. |

Wissenschaftler der TU Darmstadt haben nachgewiesen, dass Mikroplastik nicht nur in landwirtschaftlichen und städtischen, sondern auch in Waldböden gespeichert wird. Der Großteil der Partikel stammt dabei aus der Luft und gelangt durch Laub und atmosphärische Ablagerungen in die Wälder.

In einer Studie haben Forscher der TU Darmstadt nachgewiesen, dass Mikroplastik nicht nur in landwirtschaftlichen und städtischen Böden, sondern auch in Waldböden gespeichert wird. Demnach stammt der Großteil der Mikroplastikpartikel aus der Luft und sammelt sich durch Regen oder Laubfall im Waldboden an, wobei die Laubzersetzung eine zentrale Rolle spielt. Diese Ergebnisse verdeutlichen die Gefahren von Mikroplastik für Waldökosysteme und unterstreichen die Notwendigkeit, die Umweltrisiken durch Luftverschmutzung zu bewerten.

»Versteckte Gefahr im Waldboden – TU-Forscher weisen erstmals Speicherung von Mikroplastik in Wäldern nach.«, 29.10.2025, https://www.sonnenseite.com/de/umwelt/versteckte-gefahr-im-waldboden-2/

„… nach Berechnungen der Bundeswehr werden im Kriegsfall pro Tag 1000 Soldaten an der Front sterben …“ |

Der Artikel kritisiert die kalte und technokratische Sprache von Politikern, die im Kontext eines möglichen Krieges von dem „Ersatz“ von 1.000 getöteten oder verwundeten Soldaten sprechen. Er hinterfragt die moralische Verantwortung der politischen Entscheidungsträger in Bezug auf Menschenleben.

Der Artikel thematisiert die besorgniserregende Aussage des Präsidenten des Reservistenverbandes, Patrick Sensburg. Dieser sprach im Falle eines Krieges von 1.000 getöteten oder verwundeten deutschen Soldaten, die „ersetzt“ werden müssten. Der Autor kritisiert diese technokratische Sprache, die den Wert menschlichen Lebens auf eine bloße Zahl reduziert und die Realität des Krieges verharmlost. Zudem wird die Verantwortung der Politiker hervorgehoben, die derartige Szenarien in Betracht ziehen und somit die Akzeptanz von Krieg und Verlusten in der Gesellschaft erhöhen.

»1.000 getötete oder verwundete deutsche Soldaten im Kriegsfall müssten „ersetzt“ werden – die Sprache ist verräterisch – Ein Krieg ist kein Kindergeburtstag. Langsam wird die deutsche Öffentlichkeit mit der Realität konfrontiert. Geschätzt 1.000 getötete oder verwundete Bundeswehrsoldaten: Damit hätte es Deutschland im „Ernstfall“ laut Aussagen des Präsidenten des Reservistenverbandes zu tun. Und was würde das bedeuten? Nun, die Soldaten müssten – genau hinhören, bitte – „ersetzt werden“. So ist es im Spiegel zu lesen. Oh ja! Die Sprache ist verräterisch. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.«, 24.10.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=141021

hören: