Der Song beschreibt die mystische Begegnung mit der Figur âSankt Daminâ, die sowohl NĂ€he als auch Ferne verkörpert und den Lauf der Dinge zu kontrollieren scheint.
In einer Mischung aus Kriegeslust, Fieber und rituellen TrinksprĂŒchen wird ein Zustand rauschhafter, beinah körperlicher Hingabe heraufbeschworen. Magische Formeln wie âSimsalabimâ untermalen dabei ein gieriges Verlangen nach einer alles verzehrenden, sinnlichen BerĂŒhrung.
Gleichzeitig thematisiert der Text die dĂŒstere Spannung zwischen Heilung und körperlichem Verfall, bei der ein âwilder Keimâ durch die Adern des ErzĂ€hlers flieĂt.
Insgesamt entsteht so das Bild einer ekstatischen Transformation, die zwischen religiöser Verehrung und fiebriger Krankheit schwankt.
„Sankt Damin“ von „Die Wilde Jagd„, veröffentlicht am 17.04.2020 auf dem Album „Haut“.
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