đŸŽ¶“Manche sagen es wĂ€r einfach, ich sage es ist heikel, Du bist New York City und ich bin Wanne-Eickel“

Der Song thematisiert auf humorvolle und zugleich tiefgrĂŒndige Weise GegensĂ€tze, die Suche nach IdentitĂ€t in einer Beziehung und die KomplexitĂ€t des Lebens.

Im Kern geht es um die Darstellung eines ungewohnten oder ungleichen Paares und die Diskrepanz zwischen einfacher Vorstellung und schwieriger RealitĂ€t. Der Interpret beschreibt die Dynamik mit seiner Partnerin durch starke Kontraste. Er sieht sich selbst als den eher ungestĂŒmen, tollpatschigen Charakter, wĂ€hrend sie elegant, schön und unbewegt ist.

Der Interpret ringt mit seiner Rolle und seinem VerstĂ€ndnis der Beziehung. Er sucht nach einem Sinn, nach etwas, das er „fast versteht”. Trotz der GegensĂ€tze beschreibt er Momente der Verbundenheit und das GefĂŒhl, ein „Wir“ zu sein. Die Zeile „Du gibst, was du brauchst / Ich glaub, was ich seh’“ deutet auf eine akzeptierende und pragmatische Form der Liebe hin.

Die berĂŒhmte, idealisierte Liebesgeschichte von Romeo und Julia wird zugunsten einer bodenstĂ€ndigen RealitĂ€t abgelehnt. Es ist eine Absage an das romantische Drama, in dem die Liebenden am Ende starben. Der Interpret bietet stattdessen eine verlĂ€ssliche, wenn auch unperfekte Zusage: „Ich werd‘ immer fĂŒr dich da sein.“

Der Song feiert eine echte, ungeschönte Liebe, die fernab von Hollywood-Klischees stattfindet. Sie ist kompliziert, voller MissverhĂ€ltnisse und WidersprĂŒche, aber gerade dadurch ehrlich und haltbar.

Balu“ von „Kettcar„, veröffentlicht am 07.03.2005 auf dem Album „Von Spatzen und Tauben, DĂ€chern und HĂ€nden“.

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Autor: Bernd @rueckzuginsprivate.de

» ... Ist es möglich; daß man trotz Erfindungen und Fortschritten, trotz Kultur, Religion und Weltweisheit an der OberflĂ€che des Lebens geblieben ist? Ist es möglich, daß man sogar diese OberflĂ€che, die doch immerhin etwas gewesen wĂ€re, mit einem unglaublich langweiligen Stoff ĂŒberzogen hat, so daß sie aussieht wie die Salonmöbel in den Sommerferien? Ja, es ist möglich. ... « – Rainer Maria Rilke, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, 1910 ====================