Sie waren alle froh, dass wir wieder nach Deutschland zurückgekehrt sind.

» […] Meine Damen und Herren, wir leben in einem der schönsten Länder der Welt. Ich habe einige Journalisten, die mit mir in Brasilien waren, letzte Woche gefragt: Wer von euch würde denn gerne hierbleiben? Da hat keiner die Hand gehoben. Die waren alle froh, dass wir vor allem Dingen von diesem Ort, an dem wir da waren, in der Nacht von Freitag auf Samstag wieder nach Deutschland zurückgekehrt sind. […] «

~ Bundeskanzler Joachim-Friedrich Martin Josef Merz (70) am 13. November 2025 beim Handelskongress Deutschland 2025 in Berlin, kurz nach seiner Rückkehr vom Weltklimagipfel in Belém, an dem er weniger als 20 Stunden lang teilgenommen hat, https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/rede-kanzler-handelskongress-2393818.

» […] Der Kommentar des Kanzlers war unsensibel. Wenn wir jemanden in unserem Haus empfangen, öffnen wir nicht nur unsere Herzen, sondern auch unseren heiligen Raum. […] «

Ady Kayany, Vertreter vom indigenen Amazonas-Volk der Xukuru

» […] Er hätte in Pará in eine Bar gehen sollen. Er hätte in Pará tanzen sollen. Er hätte die Küche von Pará probieren sollen, dann wäre ihm klar geworden: Berlin hat nicht mal 10 Prozent der Lebensqualität, die Belém und der Bundesstaat Pará zu bieten haben. Ich hab doch allen gesagt, esst ein bisschen Manicoba! (typisches Gericht aus Belém, was rund eine Woche Zubereitungszeit braucht und u.a. aus gemahlenen Maniok-Blättern und Schweinfleisch besteht). […] «

~ Brasiliens Präsident Lula da Silva

» […] Eine voreingenommene Äußerung offenbart mehr über den, der das sagt, als über das, worüber er spricht. […] «

Helder Barbalho, der Gouverneur des Bundesstaates Pará

» […] Ich glaube, Merz versteht nicht, was so ein diplomatischer Affront bedeutet, wie das hier aufgenommen wird – gerade, wo wir auch in die heiße Phase der Verhandlungen gehen. […] «

David Ryfisch von Germanwatch

» […] Zusatz Dr. Rinke [Anm.: Chefreporter Reuters]
Das war noch keine Antwort auf die Frage, ob er sich entschuldigt, wozu er aufgefordert wurde, und ob Sie einen Schaden in den Beziehungen sehen.

Kornelius [Anm.: Regierungssprecher]
Zweimal nein. […] «

~ Auszug aus dem Wortprotokoll der Regierungspressekonferenz vom 19. November 2025

Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=142356

Der deutsche Sonntagsredner. |

Der Artikel kritisiert Bundeskanzler Friedrich Merz dafür, dass er sich auf dem Weltklimagipfel in Brasilien für den Klimaschutz ausspricht, während seine Regierung in der Praxis Maßnahmen zugunsten der fossilen Industrie ergreift und somit keinen ausreichenden Fortschritt im Klimaschutz erzielt.

Auf dem „World Climate Leaders‘ Summit“ in Brasilien hat Friedrich Merz für den internationalen Klimaschutz plädiert und betont, dass alle Länder, insbesondere Industrieländer wie Deutschland, Verantwortung für die Reduktion von Emissionen tragen. Trotz dieser positiven Rhetorik zeigt seine Regierung durch Zugeständnisse an die fossile Lobby und eine zögerliche Klimapolitik, dass es an konkreten Maßnahmen mangelt. Der Kommentar kritisiert, dass Merz, ähnlich wie sein Vorgänger Helmut Kohl, mutigere Schritte im Klimaschutz hätte wagen sollen, was er jedoch verpasst hat.

»Der doppelte Klima-Merz – Der Bundeskanzler bricht auf dem „World Climate Leaders‘ Summit“ in Brasilien eine Lanze für den Klimaschutz. Zu Hause hält er sich aber nicht daran.«, 08.11.2025, https://www.klimareporter.de/deutschland/der-doppelte-klima-merz

Kommentar: Ein weiteres Beispiel für die Fälschung der Welt, für den Bluff. Während der Bundeskanzler zwischen den Fassaden, vor den Kulissen, die für uns errichtet wurden, flammend für den Klimaschutz redet, hält er sich hinter diesen Kulissen nicht daran. Uns soll Folgendes in Erinnerung bleiben: Klimakanzler Merz.