Die CO2-Schwankungen haben sich um rund 50 Prozent verstärkt.

Die globale Erwärmung führt zu einer drastischen Steigerung der jahreszeitlichen CO₂-Schwankungen in arktischen und borealen Regionen. Dies könnte die Erreichung der globalen Klimaziele ernsthaft gefährden.

Die globale Erwärmung führt dazu, dass die Erde schneller „atmet“, was die jahreszeitlichen Schwankungen der Kohlendioxidwerte in der Atmosphäre extrem verstärkt. Eine internationale Metastudie, an der Prof. Dr. Wolfgang Buermann von der Universität Augsburg beteiligt war, zeigt, dass diese Schwankungen in arktischen und borealen Regionen seit den 1960er-Jahren um 50 Prozent zugenommen haben. Diese Beschleunigung des Kohlenstoffkreislaufs könnte ernsthafte Auswirkungen auf die globalen Klimaziele haben, da die erhöhte Produktivität der Pflanzen im Sommer mit einer stärkeren CO₂-Emission im Winter einhergeht.

Der „Atem“ der Erde wird extremer, https://www.sonnenseite.com/de/umwelt/der-atem-der-erde-wird-extremer/

Polycrisis day by day III

Steigender Meeresspiegel wird bis 2050 1,5 Millionen Australier bedrohen | Bis 2050 werden der Anstieg des Meeresspiegels und Überschwemmungen infolge des Klimawandels in Australien die Lebensgrundlagen von über 1,5 Millionen Menschen bedrohen und potenzielle Schäden von 611 Milliarden australischen Dollar verursachen. Der Bericht warnt zudem, dass sich die hitzebedingten Todesfälle in Sydney bei einem Temperaturanstieg von drei Grad mehr als verfünffachen könnten. Experten fordern daher dringend Maßnahmen zur Minderung der Klimaschäden, einschließlich ehrgeiziger Klimaziele und der Beendigung klimaschädlicher Projekte.
https://www.stern.de/news/analyse–steigender-meeresspiegel-wird-bis-2050-1-5-millionen-australier-bedrohen-36056276.html

Orangefarbene Flüsse signalisieren toxische Veränderungen in der arktischen Wildnis | Die Erwärmung des Bodens in der Brooks Range in Alaska führt dazu, dass einst klare Flüsse nun orangefarben und mit giftigen Metallen kontaminiert sind. Diese Veränderungen resultieren aus dem Auftauen des Permafrosts, welches chemische Reaktionen auslöst, die Metalle wie Cadmium freisetzen. Diese gefährden die Wasserlebewesen und die gesamte Nahrungskette. Die Studie warnt, dass ähnliche toxische Veränderungen bereits in vielen anderen arktischen Regionen stattfinden, was ernsthafte ökologische Konsequenzen nach sich ziehen könnte.
https://www.sonnenseite.com/de/umwelt/orangefarbene-fluesse-signalisieren-toxische-veraenderungen-in-der-arktischen-wildnis/