Der Artikel beschreibt, dass verschiedene Kipppunkte im Klimasystem, insbesondere bei Korallenriffen und in der Westantarktis, bereits überschritten wurden. Dies wird zu irreversiblen ökologischen Veränderungen und einem Anstieg des Meeresspiegels führen.
In seinem Artikel thematisiert Tino Eberl die bereits überschrittenen Kipppunkte im Klimasystem, insbesondere im Hinblick auf Korallenriffe und die Westantarktis. Diese haben gravierende Folgen für das globale Ökosystem. Eberl weist darauf hin, dass die Erderwärmung und die damit verbundenen Veränderungen – wie die Erwärmung der Ozeane und die Zunahme von Waldbränden – zu einem beschleunigten Verlust der Biodiversität und zu irreversiblen Schäden führen. Zudem betont er, dass die gegenwärtigen Maßnahmen im Klimaschutz unzureichend sind, um die katastrophalen Auswirkungen der globalen Erwärmung zu stoppen.
»Kipppunkte im Klimasystem: Die ersten sind erreicht – vor 25 Jahren – Die Zeitform klingt komisch, oder? 🤭 Als ich im Jahr 2021 für mein Klimabuch „Der Klimawandel für Einsteiger“ recherchierte, fielen mir in den Studien einige besorgniserregende Dinge auf, von denen in den Medien nichts berichtet wurde. Es drehte sich alles um Kipppunkte und wann sie erreicht werden könnten. In den Dokumenten vom Weltklimarat finden sich Diagramme je Kippelement mit den Temperaturbereichen, in denen ein Kippen erwartet wird.«, 21.10.2025, https://www.oekologisch-unterwegs.de/klimawandel/1140-kipppunkte-im-klimasystem-die-ersten-sind-erreicht-vor-25-jahren.html
Weltweit sind Wälder – insbesondere Tropenwälder – durch Waldbrände und illegale Abholzung bedroht. Dies verschärft die Klimakrise und unterstreicht die Notwendigkeit von Maßnahmen zum Schutz und zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder.
Der Artikel behandelt die Bedrohung der Wälder – insbesondere der Tropenwälder – durch Waldbrände und Abholzung, welche durch menschliche Aktivitäten und den Klimawandel verstärkt werden. Professor Henrik Hartmann erklärt, dass Tropenwälder wie der Amazonas wichtige Kohlenstoffspeicher sind, deren Zerstörung das Klimasystem der Erde gefährden könnte. Trotz internationaler Versprechen, die Entwaldung bis 2030 zu beenden, zeigen aktuelle Trends eine gegenteilige Entwicklung. Oft fehlt der politische Wille, Schutzmaßnahmen umzusetzen.
»Warum die Wälder bedroht sind – Henrik Hartmann, Leiter Institut für Waldschutz – In der Reihe der schlechten Nachrichten ist diese fast untergegangen. Im letzten Jahr sind weltweit 8,1 Millionen Hektar Wald zerstört worden. Das ist eine Fläche größer als Schottland. Besonders besorgt sind die Forschenden des Waldzustandsberichts über die Lage der Tropenwälder, die großräumig durch Waldbrände zerstört worden seien. Allein die Waldbrände im Amazonasgebiet hätten mehr Treibhausgase ausgestoßen, als ein Industrieland wie Deutschland in einem Jahr in die Atmosphäre bläst.«, 19.10.2025, https://www.deutschlandfunk.de/warum-die-waelder-bedroht-sind-henrik-hartmann-leiter-institut-fuer-waldschutz-100.html
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Warum die Wälder bedroht sind
Henrik Hartmann, Leiter des Instituts für Waldschutz
Immer mehr Wälder weltweit, auch in Europa, sind durch Brände, Abholzung und den Klimawandel gefährdet. Langfristige Schutzmaßnahmen sind notwendig.
Schlüsselpunkte
~ Globale Waldflächen nehmen zwar zu, drohen aber durch Feuer und Abholzung zu schwinden.
~ Tropenwälder, speziell der Amazonas, sind durch Brandrodung und Klimawandel stark gefährdet.
~ Wälder sind für den Klimaschutz essenziell, da sie viel CO₂ speichern und das Weltklima beeinflussen.
~ Der Klimawandel verstärkt die Brandintensität in Europa, besonders in den südlichen Ländern.
~ Der Schutz der europäischen Wälder vor den Folgen des Klimawandels erfordert langfristige Strategien und Maßnahmen zur Steigerung der Resilienz.
Ursachen der Waldgefährdung
~ Weltweit verursachen menschliche Aktivitäten wie Brandrodungen und illegale Rodungen massive Schäden.
~ Der Klimawandel führt zu längeren Dürreperioden und einem erhöhten Brandrisiko, wodurch die Wälder zusätzlich unter Stress gesetzt werden.
~ In Europa sind immer häufiger Megabrände zu beobachten, die durch Hitze und Trockenheit begünstigt werden.
~ In den Tropen werden Feuer oft für die Landnutzung eingesetzt und geraten manchmal außer Kontrolle.
Schutz- und Anpassungsstrategien
~ In Europa konzentriert man sich beim Schutz auf die Anpassung an klimatische Veränderungen und nicht auf die Verhinderung von Entwaldung.
~ Um Wälder widerstandsfähiger zu machen, werden strukturreiche und vielfältige Bewirtschaftungsformen empfohlen.
~ Monokulturen sollen durch Waldumbau zu resilienteren Mischwäldern ersetzt werden.
~ Die natürliche Entwicklung und die Artenvielfalt könnten dabei helfen, Wälder an den Klimawandel anzupassen.
~ Es besteht jedoch Unsicherheit darüber, wie lange solche Maßnahmen wirken, da zukünftige klimatische Bedingungen unklar sind.
Fazit: Der weltweite Zustand der Wälder ist bedenklich, da sie für den globalen Klimaschutz essenziell sind, menschliche Aktivitäten und der Klimawandel ihnen jedoch stark zusetzen. Nur nachhaltige, langfristige Schutzmaßnahmen können die Wälder für die Zukunft sichern.