Lichtverschmutzung ist ein weiterer Faktor der Klimaerwärmung. |

Eine Studie der Cranfield University zeigt, dass Lichtverschmutzung durch nächtliche Beleuchtung den CO₂-Ausstoß von Pflanzen und anderen Organismen erhöht und somit den Klimawandel verstärkt. Der Grund: Pflanzen können bei künstlichem Licht keine Photosynthese betreiben.

»Studie: Lichtverschmutzung wirkt sich auf CO2-Ausstoß von Pflanzen und damit auf das Weltklima aus – Die so genannte Lichtverschmutzung hat laut Forschenden der Cranfield Uni in England Auswirkungen auf das Weltklima. Ihre Feststellung: Wenn nachts künstliches Licht leuchtet, stoßen Pflanzen, Bakterien und Tiere mehr Kohlenstoffdioxid aus als im Dunkeln. Gleichzeitig können Pflanzen mit dem künstlichen Licht keine Photosynthese betreiben, also kein CO2 aus der Luft verbrauchen. Demnach führt nächtliche Beleuchtung zu mehr CO2 in der Atmosphäre, was den Klimawandel zusätzlich anheizt.«, 13.11.2025, https://www.deutschlandfunk.de/studie-lichtverschmutzung-wirkt-sich-auf-co2-ausstoss-von-pflanzen-und-damit-auf-das-weltklima-aus-102.html

tiefere Erkenntnis

„In einer dunklen Zeit beginnt das Auge zu sehen …“

Theodore Roethke (1908–1963), US-amerikanischer Dichter

Es ist die erste Zeile seines Gedichts „In a Dark Time“ aus dem Band The Far Field, der 1964 postum veröffentlicht wurde.

Im Original beginnt das Gedicht so:

In a dark time, the eye begins to see …

Die Zeile wird oft zitiert – gerade in philosophischen oder existenziellen Zusammenhängen –, weil sie das Paradoxon beschreibt, dass erst in der Krise oder im „Dunkeln“ eine tiefere Erkenntnis möglich wird.