Meine drei größten Ärgernisse.

Ach nein, Ärgernisse. Mein größtes Ärgernis bin ich selbst. Wenn ich über das Verhalten oder Nicht-Verhalten anderer Menschen verstimmt bin. Es lohnt sich einfach nicht. Es ist so belanglos.

Ich ärgere mich, wenn ich verschlafe und nicht wie geplant aufwache, sondern viel zu spät. Dann ist die Planung des Tages hinfällig. Der Tag muss dann spontan anders laufen. Rückblickend hat mir dann doch irgendwie jemand den Tag gerettet. …

Verschlafen. Ärger,
dass ich mich ärgere. Kein
„Ich mag dich“ gesagt.

… Ich bin verstimmt, wenn ich es mal wieder verpasst habe, jemandem zu sagen, dass ich sie mag. Ich bin ein Meister der verpassten Gelegenheiten. Ich bin introvertiert. Ich denke es, traue mich aber nicht, es zu sagen.

Täglicher Schreibanreiz
Nenne deine drei größten Ärgernisse.

Lieblingsmenschen

Ich mag Menschen, die in mein Leben treten und meinen Raum heller machen. Es ist gleichgültig, ob es sich um echte Räume handelt oder um Räume, die durch Worte und Texte eröffnet werden. Es kann auch einfach nur ein Foto eines Menschen sein. Ohne dass er zunächst beschreiben kann, warum.

Vielleicht „sehe” ich die Energie, die sie ausstrahlen. Ist es Charisma? Ich mag charismatische Menschen. Oft geht diese Ausstrahlung mit Intelligenz einher.

Ich mag intelligente Menschen. Solange sie nicht überheblich oder arrogant sind. Dabei messe ich Intelligenz nicht nach dem IQ.

Ich mag Menschen, die sensibel für Sprache sind und einen eigenen Ausdruck gefunden haben. Außerdem mag ich Wortspielereien.

Ich mag Menschen mit sozialer Intelligenz. Menschen, die talentiert darin sind, andere Menschen zu „lesen”, die Stimmungen erkennen können und kommunikationsfreudig sind.

Ich mag auch Menschen, die sich distanziert betrachten können und selbstreflexiv sind.

Und ich mag Menschen, die gerne philosophieren. …

Wer betritt den Raum
und die Sonne geht auf? Es
ist der Lieblingsmensch!

… Ich mag tiefgründige Menschen. Menschen mit seelischen Abgründen oder Menschen, die intensiv nachdenken. Menschen, die Gefühle haben, aber nicht ihre Gefühle sind.

Ich lasse mich gerne von enthusiastischen Menschen mitreißen. Ich mag freche, frotzelnde und schlagfertige Menschen, jedoch keine respektlosen. Ich mag empathische Menschen, die mit dem Schicksal anderer Menschen oder von Tieren mitfühlen können.

Ich mag unternehmungslustige Menschen, solange sie nicht unternehmenssüchtig sind.

Ich mag auch Menschen, die sich an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen können. Ich mag fantasievolle Menschen, die sich in Gedichten und Geschichten ausleben können.

Ich mag Menschen, die mich besänftigen können, wenn ich überstimuliert bin. …

Bevor ich mich in allzu vielen Details verliere, hält ich nun inne.

Kein Mensch vereint all diese Eigenschaften, und das weiß ich.

In meinem Leben gibt es Menschen, die ich nicht mag, und Menschen, denen ich neutral begegne.

Und es gibt Menschen, die ich mag – im realen oder im virtuellen Leben.
Ich hoffe, dass diese Menschen das auch spüren.
Denn ich bin introvertiert.
Ich lebe nach innen.

Täglicher Schreibanreiz
Welche Menschen magst du zurzeit am meisten?

Meine Lieblingstiere

Babsi, Ruben, Merlin, Amadeus, Max, Mona, Gobolino, Tizian, Esra, Fee, Lilly, Zoé, Luna. Zu Spitzenzeiten waren es 4 Katzen/Kater gleichzeitig.
Und gerne bis zu zwei Hunde dazu: Nora, Sina, Felix, Nono, Stella. …

Glück, wenn die Katze
schnurrt, der Hund wedelt und das
Eichhörnchen sammelt

… Nur die Eichhörnchen blieben namenlos, wenn sie im Laufe der Jahre die Nüsse im Gartenboden versteckten oder sich die Deckchen aus dem Puppenwagen zum Nestbau klauten.

Täglicher Schreibanreiz
Was sind deine Lieblingstiere?

Ein Gespräch mit der Finsternis | Repost von „Zwischen Stille und Stärke“

Dieser Begegnung mit Adolf Hitler würde ich mich anschließen. Dabei würde ich Friedrich Nietzsche

»Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, daß er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.«
~ aus „Jenseits von Gut und Böse“

und Hannah Arendt

„Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen

im Hinterkopf behalten.

Golo Mann sagte in einem Gespräch mit Gero von Boehm am 10.12.1988:

» […] Ich meine, was soll’s denn eigentlich. Ich meine, dass der Eichmann ein armer Narr war, will ich schon glauben, aber Hitler war durchaus nicht banal. Das war ein ungewöhnlich böser Mensch, aber keineswegs banal, im Gegenteil, er war ein in vieler Beziehung überlegener, überaus schlauer und politisch erfahrener und enorm wirksamer Politiker, der ja alle deutschen Politiker spielend in die Tasche gesteckt hat und dann die französischen und englischen auch. Also, man kann ihn nicht banal nennen. Er war böse, aber keineswegs banal. […] «

Für eine solche Begegnung, für ein solches Gespräch müsste ich mir schriftlich rote Linien fixieren um dem Charismatiker nicht zu erliegen.

Was sind die drei Lieblingsgerichte deiner Familie? | Haiku

Grünkohl mit Pinkel
rheinischer Sauerbraten
vegane Pizza

die Mutter meiner
drei Kinder, mein Elternhaus,
Bernd: me myself I

Täglicher Schreibanreiz
Was sind die drei Lieblingsgerichte deiner Familie?

Das Warum ist entscheidend | Lena-Rask-Repost

Meine Gedanken dazu:

An ein Selfie habe ich überhaupt nicht gedacht. Das ist eine interessante Idee. Mit welcher historischen Persönlichkeit würde ich ein Selfie machen wollen, der Ikonografie wegen? Mahatma Gandhi und Frida Kahlo.

Bei welcher historischen Persönlichkeit würde ich gerne einen Schreibkurs machen? Ich wäre überrascht, wenn historische Autoren erklären könnten, wie sie schreiben. Meine Wahl fiel auf Thomas Mann, Franz Kafka, Cormac McCarthy und Anna Seghers.

Danke für den Tipp „Alistair Urquhart„. Ich habe mal seinen englischen Wikipedia-Eintrag von einer AIKI zusammenfassen lassen:

Alistair Urquhart (1919–2016) war ein schottischer Geschäftsmann und Autor. Er wurde durch sein Buch „The Forgotten Highlander”, in dem er seine Erfahrungen als japanischer Kriegsgefangener während des Zweiten Weltkriegs beschreibt, bekannt.

Hier sind die wichtigsten Punkte des Artikels:

  • Frühes Leben: Urquhart wurde am 8. September 1919 in Newtonhill, Aberdeenshire, geboren. Im Alter von 19 Jahren wurde er 1939 in die britische Armee eingezogen. Er diente im Regiment der Gordon Highlanders in Singapur.
  • Gefangenschaft: Während der Schlacht um Singapur (Dezember 1941 bis Februar 1942) wurde er von den Japanern gefangen genommen und zur Zwangsarbeit an der berüchtigten Burma-Bahn eingesetzt. Dort litt er unter extremen Bedingungen, einschließlich Mangelernährung und Folter.
  • Kachidoki Maru: Nach seiner Zeit bei der Bahn wurde Urquhart auf das „Höllenschiff“ Kachidoki Maru verladen, das von einem US-U-Boot torpediert wurde. Er überlebte den Untergang, wurde dabei jedoch schwer verletzt und erlitt bleibende Schäden an den Stimmbändern.
  • Arbeit in Japan: Nach seiner Rettung wurde er in Kohlenminen sowie in einem Arbeitslager in der Nähe von Nagasaki eingesetzt. Dort erlebte er den Abwurf der Atombombe auf die Stadt.
  • Literarisches Werk: 2010 veröffentlichte Urquhart „The Forgotten Highlander”, in dem er seine Erlebnisse schildert und die mangelnde Anerkennung der japanischen Kriegsverbrechen im Vergleich zu Deutschland thematisiert.
  • Tod: Urquhart lebte viele Jahre in Broughty Ferry bei Dundee und starb am 7. Oktober 2016 im Alter von 97 Jahren.

Der Artikel beleuchtet insgesamt Urquharts bemerkenswerte Lebensgeschichte und seine kritische Haltung zu den Kriegsverbrechen, die er erlebt hat.

>>>https://en.wikipedia.org/wiki/Alistair_Urquhart<<<