Plastikkatastrophe | weekly 202551

Mikroplastik schadet unserem Gehirn gleich fünffach

Der Artikel beschreibt die schädlichen Auswirkungen von Mikroplastik auf das Gehirn. Insbesondere wird die Schädigung der Blut-Hirn-Schranke durch Mikroplastik sowie die dadurch verursachten Entzündungsreaktionen und der daraus resultierende oxidative Stress erläutert. Mikroplastik kann die Barriere schwächen, was zu einer erhöhten Durchlässigkeit führt und Immunzellen aktiviert, die wiederum weitere Schäden verursachen. Zudem stören die Mikroplastikpartikel die neuronalen Strukturen und die Energieproduktion in den Mitochondrien, wodurch die Funktion der Hirnzellen beeinträchtigt werden kann. Die Autoren betonen den dringenden Bedarf an weiterer Forschung zu den neurologischen Auswirkungen von Mikroplastik, da viele Erkenntnisse bisher auf Tierversuchen basieren. 10.12.2025 https://www.scinexx.de/news/medizin/mikroplastik-schadet-unserem-gehirn-gleich-fuenffach/

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Merz vergleicht Äpfel mit Birnen: Die Kritik an der Putin-Hitler-Analogie. | Zitat

» […] Nun verglich Merz indirekt Putin mit Hitler, indem er vor der damalige Appeasementpolitik der Alliierten warnte (also lieber gleich Krieg?).

Merz vergleicht hier allerdings Äpfel mit Birnen.

Und er beleidigt uns Bürger, indem er uns so etwas vorsetzt, damit wir es glauben sollen.

Die Wahrheit sieht so aus:

Hitler handelte aus Machtstreben, wie es in dem Nazi-Lied hieß, dass uns heute Deutschland gehöre und morgen die ganze Welt.

Putin dagegen befindet sich aus seiner Sicht in einem Präventiv-Krieg: Er wollte mit einem schlichten „Militärschlag“ verhindern, dass sich EU und NATO auf die Ukraine ausdehnen.
Er sah darin eine Bedrohung für sein zweimal vom Westen überfallenes Land.

Damit niemand auf die Idee kommt, dem Westen eine Mitschuld am Ukrainekrieg zu geben, weil EU und NATO ihre Hand zur Ukraine ausgestreckt haben, darf man bei uns diesen Krieg nur „russischen Angriffskrieg“ nennen.

Es gibt womöglich überhaupt keine Anzeichen dafür, dass Putin seinen aus seiner Sicht geführten Präventiv-Krieg als einen Angriffskrieg gegen den Westen weiterführt.
Man soll sich endlich einmal mit seinen Argumenten auseinandersetzen.
Er wirft dem Westen Kriegstreiberei vor und sagt, er sei doch nicht so blöd, sich mit der NATO anzulegen.
Und er untermauert diese Äußerung, indem er das militärische Potenzial der NATO seinem eigenen viel bescheidenerem gegenüberstellt. […] «

~ Autorenseite, Verlogene Politik? Wahrheit von Putin?, 14.12.2025, https://autorenseite.wordpress.com/2025/12/14/verlogene-politik-wahrheit-von-putin/

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Vor einem Jahr hätte ich mir das nicht ausgemalt. | dailyprompt

Ich habe mich nicht am 16.12.2024 vor den Spiegel gestellt und zu mir gesagt: „Bernd, wie wird dein Leben am 16.12.2025 aussehen?” Vor einem Jahr wusste ich noch nicht, dass mir diese Frage am 16.12.2025 tatsächlich gestellt werden würde. Davon abgesehen stelle ich mir mein Leben nicht vor. Ich nutze die Zeit, um zu leben. Mein Leben ist ein steter Wandel. Ein langsamer Wandel. Ich lebe langsam. Ich vertraue darauf, dass sich alles fügt. Und dem Zufall. Und im Laufe eines Jahres fällt mir so einiges zu. Ich greife spontan zu oder zucke spontan zurück. Ich habe einmal über mich selbst gesagt, dass ich Treibholz des Lebens bin, und es gefällt mir, wohin es mich treibt.

Vor einem Jahr hätte ich mir nicht vorstellen können, dass es 2025 vorgezogene Neuwahlen gibt und man den nicht im Bundestag vertretenen Parteien dadurch die Chance nimmt, überall Kandidaten aufzustellen und Profil zu gewinnen.

Vor einem Jahr habe ich mir nicht vorstellen können, dass man einer Partei, die äußerst knapp am Einzug in den Bundestag gescheitert ist, eine Nachzählung der Stimmen verweigert.

Ich habe mir auch nicht vorstellen können, dass die Zusammensetzung des abgewählten Bundestages dafür genutzt wird, eine unvorstellbar hohe Kreditaufnahme zu beschließen – weil der neu gewählte Bundestag dafür keine Mehrheit hätte –, deren Zins- und Tilgungslast den zukünftigen Generationen die Luft zum Atmen nehmen wird.

Vor einem Jahr habe ich mir nicht vorstellen können, dass durch die beiden vorgenannten Ereignisse mein Vertrauen in unsere Demokratie restlos zerstört wird und ich den Wandel von einer Demokratie zu einer Demokratur erleben muss.

Vor einem Jahr habe ich mir nicht vorgestellt, dass die Wählerinnen und Wähler die im Bundestag vertretenen Parteien wieder und wieder und wieder wählen und nicht mit neuen Parteien diesen Augiasstall ausmisten.

Vor einem Jahr habe ich die Bedeutung des Einstein zugeschriebenen Satzes „Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.” nicht vorstellen können. Heute schon.

Vor einem Jahr habe …

Mein Leben heute
sieht so ganz anders aus als
noch vor einem Jahr

… ich nur befürchtet, dass die größten Saboteure diplomatischer Bemühungen deutsche Politikerinnen und Politiker in europäischen Spitzenfunktionen, im Deutschen Bundestag und in der Bundesregierung sind. Heute habe ich Gewissheit.

Vor einem Jahr hätte ich mir nicht vorstellen können, dass die Wehrpflicht wieder eingeführt wird, dass Eltern bereitwillig ihre Söhne und Töchter in ca. vier Jahren an die Front und in den Tod schicken lassen werden – es gab keine Berichte über Proteste, Parteiaustritte und Massenpetitionen in den Medien, selbst nicht in den alternativen – und dass von den knapp 800 000 betroffenen 18-jährigen Schülerinnen und Schülern lediglich 55 000 an einem Freitag dagegen streikten. Somit hat die Masse der Schülerinnen und Schüler der Wehrpflicht und ihrem unaufhaltsam kommenden Tod durch Schweigen zugestimmt.

Heute kann ich mir vorstellen, dass ich die heutige Frage am 16.12.2029 nicht mehr beantworten kann, weil ich dann in einem atomaren Höllenfeuer verdampft sein werde.

Vor einem Jahr habe ich mir nicht vorstellen können, dass ich im Jahr 2025 wieder anfangen würde zu bloggen. Es war eine spontane Entscheidung. Bis ich meine Form in diesem Blog gefunden hatte, waren zwei Versuche mit anderen Blogs vorausgegangen, mit denen ich sehr unzufrieden war. Jetzt bin ich zufrieden.

Vor einem Jahr hätte ich mir nicht vorstellen können, täglich Fragen (Daily Prompt) öffentlich zu beantworten, die mir eine App (Day One von Automattic) stellt.

Vor einem Jahr habe ich mir nicht vorgestellt, dass ich im Jahr 2025 mein treues Notebook durch einen leistungsstarken Mini-PC ersetzen würde. Auch damit bin ich zufrieden.

Vor einem Jahr habe ich mir nicht vorgestellt, dass ich mich selbst von meiner Nesselsucht (Urtikaria) befreien würde, indem ich mich eine Zeit lang histaminfrei ernähre.

Vor einem Jahr habe ich mir nicht vorgestellt, dass meine Stimmung heute besser ist als vor einem Jahr.

Vor einem Jahr habe ich mir nicht vorgestellt, dass ich heute „Danke” sage zu den Bloggerinnen und Bloggern, mit denen ich im vergangenen halben Jahr so nette, beglückende, heitere, nachdenkliche oder hilfreiche Unterhaltungen hatte: „DANKE!”

Täglicher Schreibanreiz
Ist dein Leben heute so, wie du es dir vor einem Jahr vorgestellt hast?
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