Deine Tigerfüße haben mich wirklich verzaubert. | on this day in music

Der am 04.01.1974 veröffentlichte Song „Tiger Feet“ der Band Mud ist ein klassisches Beispiel für den unbeschwerten Glam-Rock der 70er Jahre. Der Text beschreibt die Begeisterung und Anziehung, die der Sänger gegenüber einer Frau auf der Tanzfläche empfindet. Es geht um die Energie des Augenblicks, das Flirten und die Freude am gemeinsamen Tanzen.

Der Sänger beobachtet die Frau den ganzen Abend lang und ist sichtlich beeindruckt von ihrem Selbstbewusstsein und ihren Tanzbewegungen. Der markante Refrain über die „Tiger Feet” ist eine Metapher für ihren wilden, energiegeladenen Tanzstil und vielleicht auch für die auffälligen Modetrends der damaligen Zeit, wie beispielsweise Plateauschuhe oder Tiermuster.

Es herrscht eine klare gegenseitige Anziehung. Der Sänger bemerkt ihre Blicke und Signale und macht deutlich, dass er den Abend mit ihr verbringen möchte. Der Song ist kein tiefgründiges Drama, sondern eine feierliche Hymne auf das Nachtleben. Er fängt das Gefühl ein, wenn man beim Tanzen jemanden attraktiv findet und sich von dessen Rhythmik und Ausstrahlung mitreißen lässt.

https://www.deezer.com/en/track/3102884

https://music.apple.com/de/song/tiger-feet/693250589

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Jens Spahn am 15.12.2025 vor der Corona-Enquete-Kommission:

» […] Das 2. ist, was den Infektionsschutz angeht, nach einer Impfung, war immer klar, – das war übrigens auch von der WHO definiert, dass das Ziel der Impfstoffforschung und Beschaffung ist, ein Impfstoff zu haben, der vor schweren Verläufen schützt. Es war nie Ziel – auch der der WHO nicht, bei der Impfstoffentwicklung, äh, äh, dass es zu Infektionsschutz gegenüber Dritten kommt. […] «

Jens Spahn am 25.08.2021 vor dem Deutschen Bundestag:

» […] Ja, wer sich impfen lässt, wer sich für die Impfung entscheidet, der schützt sich selbst, aber er schützt eben auch diejenigen, die sich nicht impfen lassen können: Kinder unter zwölf Jahre beispielsweise. […] «

Vor der Corona-Enquete-Kommission zeigte sich Jens Spahn arrogant und uneinsichtig, was die politischen Entscheidungen bezüglich der Impfpflicht und der damit verbundenen Grundrechtsbeschränkungen für Ungeimpfte betrifft. Mit der Aussage, dass die Corona-Impfung nie dem Schutz vor Infektionen diente, widerspricht er früheren Behauptungen, wonach Geimpfte auch andere schützen würden. Viele Bürger wurden unter Druck gesetzt, sich impfen zu lassen, was zu schweren Nebenwirkungen und gesellschaftlicher Ausgrenzung führte. Der Artikel fordert Konsequenzen für Spahns politische Entscheidungen, die als willkürlich und schädlich für die Gesellschaft erachtet werden.

»Jens Spahn ist am Montag vor der Corona-Enquete-Kommission im Bundestag aufgetreten. Mit beißender Arroganz und stechender Selbstgefälligkeit lieferte der Mitverantwortliche für die Drangsalierung von Ungeimpften ein gutes Beispiel dafür ab, warum die politische Klasse so verachtet wird. Wo Demut, Einsichtigkeit und Reue vorhanden sein sollen, glänzt eine Uneinsichtigkeit, die ihres Gleichen sucht. Doch der CDU-Politiker, der aalglatt versuchte, Vorwürfen entgegenzutreten, kam ins Schleudern. Klar ist: Die Grundrechtsbeschränkungen für Ungeimpfte basierten auf politischer Willkür. An einem „Nachspiel“ führt kein Weg mehr vorbei. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.«, 17.12.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=143725

hören:

~ Als Jens Spahn vor der Corona-Enquete-Kommission des Bundestags auftrat, zeigte er sich von seiner arroganten und selbstgefälligen Seite.

~ Seine Aussagen zur Impfpolitik wurden als Beispiel für die Verachtung der politischen Klasse Deutschlands angesehen.

~ Spahn versuchte, den Vorwürfen entgegenzutreten, geriet dabei jedoch ins Schleudern.

~ Die Grundrechtsbeschränkungen für Ungeimpfte basierten auf politischer Willkür.

~ Während der Pandemie wurden Ungeimpfte stark diskriminiert und aus dem öffentlichen Leben ausgeschlossen.

~ Viele Menschen wurden unter Druck gesetzt, sich impfen zu lassen, was in einigen Fällen zu schweren Nebenwirkungen führte.

~ Spahn erklärte, dass der Impfstoff nicht zum Schutz vor Infektionen entwickelt wurde. Dies steht im Widerspruch zu früheren Aussagen.

~ Kritiker heben hervor, dass Millionen Menschen aufgrund des angeblichen Fremdschutzes gegängelt wurden.

~ Spahn wird als Meister des Rausredens und der politischen Manipulation dargestellt.

~ Aufgrund der entstandenen Schäden wird gefordert, dass Konsequenzen folgen müssen.

»Alle wissen es: Es ist noch nicht lange her, da herrschten in Deutschland nicht nur die schwersten Grundrechtseinschränkungen seit dem Bestehen der Republik. Es war auch eine Zeit, in der Ungeimpfte Aussätzigen gleichkamen. Was wurden Mitbürger, die aus verschiedenen Gründen die Coronaimpfung ablehnten, drangsaliert! Kein Restaurantbesuch, keine Hotelübernachtung, kein Besuch im Fitnessstudio usw.: Der Ausschluss aus dem öffentlichen Leben war das Standardprogramm. Verantwortlich für diesen Zustand waren Politiker. Einer davon heißt: Jens Spahn.

Am Montag trat der ehemalige Bundesgesundheitsminister nun in der Enquete-Kommission des deutschen Bundestages auf. Man könnte auch sagen: Mit stolz geschwellter Brust lieferte der CDU-Politiker eine Ego-Show ab, die einmal mehr Zeugnis dafür bot, warum weite Teile der politischen Klasse in Deutschland aus tiefstem Herzen verachtet werden. Doch dann fand, wie es ein Nutzer der Plattform „X“ kommentierte, der gelernte Bankkaufmann einen Fettnapf – und trat hinein. Die Auswirkungen sind weitreichend.

Bevor wir genauer darüber an dieser Stelle sprechen, sollten wir uns etwas vor Augen führen: Die Coronapolitik hatte Auswirkungen. Schwere, nachhaltige, folgenschwere Konsequenzen – für einen beträchtlichen Teil der Bürger. Viele hielten dem unfassbaren Impfdruck nicht stand. Drohender Arbeitsplatzverlust, von Politik und Medien gedemütigt und in ihrem Sein als Menschen und Bürger abgewertet, ließen sich viele – gegen ihren Willen – zur „Impfung“ hinreißen. Andere Bürger bauten auf die Heilsversprechungen von Politikern und Experten und ließen sich mit mehr oder weniger großer Überzeugung den Impfstoff spritzen. Das, was es eigentlich nicht hätte geben dürfen, nämlich: Nebenwirkungen – die etwa von Karl Lauterbach ausgeschlossen wurden, trat dann doch auf. Schwere und schwerste Nebenwirkungen bis hin zum Tod waren die Konsequenz.

Um es auch an dieser Stelle nochmal zu sagen: Der „Staat“, sprich hier: Politiker, haben die Menschen durch eine Politik der Angst, der Unwissenschaftlichkeit, der Repression und der Manipulation dazu gebracht, sich einen hochumstrittenen Impfstoff spritzen zu lassen. Dass direkt oder indirekt Betroffene, genauso wie Teile einer Gesellschaft, die erkannt haben, was Politiker sich hier geleistet haben, Aufarbeitung und Konsequenzen fordern, liegt im besten Sinne von Demokratie und Rechtsstaat.

Und nun kommen wir zu Jens Spahn.

Dreieinhalt Stunden saß der CDU-Mann vor der Corona-Enquete-Kommission. Selbst der Tagesspiegel, der in der Coronazeit „auf Linie“ war, berichtet unter der Überschrift: „Dreieinhalb Stunden Widerspruch: Jens Spahn quält sich durch die Masken-Befragung“.

Doch um das Thema Maskenbeschaffung soll es an dieser Stelle nicht gehen. Vielmehr muss man eine Szene in den Vordergrund rücken, die es in ihrer Ungeheuerlichkeit zu erfassen gilt.

Spahn sagte Folgendes:

Das 2. ist, was den Infektionsschutz angeht, nach einer Impfung, war immer klar, – das war übrigens auch von der WHO definiert, dass das Ziel der Impfstoffforschung und Beschaffung ist, ein Impfstoff zu haben, der vor schweren Verläufen schützt. Es war nie Ziel – auch der der WHO nicht, bei der Impfstoffentwicklung, äh, äh, dass es zu Infektionsschutz gegenüber Dritten kommt.

Diese Aussage von Spahn ist nun protokolliert. Um zu begreifen, was er da gesagt hat, ist ein Blick zurück angebracht.

Der Arzt und ehemalige Leiter eines Gesundheitsamts Friedrich Pürner machte rasch, nachdem das Video von Spahns Auftritt in der Kommission bekannt wurde, auf eine Aussage Spahns zum Fremdschutz aus der Coronazeit aufmerksam. In einer Rede „zur Feststellung des Fortbestehens der epidemischen Lage von nationaler Tragweite vor dem Deutschen Bundestag am 25. August 2021“ sagte Spahn:

Ja, wer sich impfen lässt, wer sich für die Impfung entscheidet, der schützt sich selbst, aber er schützt eben auch diejenigen, die sich nicht impfen lassen können: Kinder unter zwölf Jahre beispielsweise.

Pürner merkt an:

Kaum zu glauben, was Spahn hier [in Bezug auf den Videoausschnitt] über die COVID-Impfung sagt (….). Millionen von Menschen wurden gegängelt, ausgegrenzt, beschimpft und diskreditiert – aufgrund des angeblichen Fremdschutzes.

Halten wir fest: Der Fremdschutz war vorgeblich gegeben – Spahn sagte es klar und deutlich. Besonders perfide: Kinder „unter zwölf“ werden in der Aussage herangezogen – und somit indirekt als Opfer dargestellt, die auf das Konto der (uneinsichtigen) Ungeimpften zu drohen gehen.

Auch diese Stelle verdeutlicht einmal mehr, wie Spahn und andere Politiker einen geradezu monströsen Impfdruck aufbauten.

Doch damit nicht genug.

Durch das Netz geht derzeit auch ein Video, das Spahn zeigt, wie er damals in der Coronazeit Folgendes sagte:

Liebe Leute, das Jahr 2022 wird eins sein – und zwar egal wie gering die Inzidenz ist: Stellt euch darauf ein, 2G…gilt mindestens das ganze Jahr (…) . Wenn du (…) mehr tun willst, als dein Rathaus oder den Supermarkt zu besuchen, dann musst du geimpft sein.

Diese Aussagen sind das eine. Das andere ist der Ton, die Art und Weise, wie Spahn hier redet. Auf eine Weise, die keinen Widerspruch mehr zulässt, die erkennen lässt, dass unfassbare Grundrechtseinschränkungen längst zur Selbstverständlichkeit geronnen sind, verkündet hier ein ranghoher Politiker den Ausschluss ungeimpfter Mitbürger aus dem öffentlichen Leben auf lange, vielleicht sogar unabsehbare Zeit.

In einem Tweet auf der Plattform X schrieb Spahn auch im August 2021 die folgenden Zeilen:

Impfen ist ein patriotischer Akt: Man schützt nicht nur sich selbst, sondern uns als Gesellschaft. Gemeinsam können wir für sicheren Herbst und Winter sorgen.

Der Statistiker Gerd Antes kommentierte auf X die Aussage Spahns, wonach die Coronaimpfung „nie“ dem Schutz vor Infektionen dienen sollte mit den Worten:

Der Irrsinn ist immer noch steigerungsfähig: Das ist wohl eine der größten Lügen.

Ob Lüge oder nicht: Spahn verkörpert einen Politiker, der sich in einer politischen Kernkompetenz als Meister erwiesen hat, nämlich: Im Rausreden, im Drehen und Winden, im Darstellen von Schwarz als Weiß.

Auch dieses Mal betrat der Politiker Spahn die Bühne der Öffentlichkeit mit einer gewaltigen Portion Selbstgefälligkeit. Gescheitert ist er am Montag an einer Arroganz, die ihres Gleichen sucht. In der „Sache Impfdruck“ ist nämlich der angerichtete Schaden so groß, dass hier alle Betroffenen genau schauen, wenn einer redet. Und die Betroffenen sind viele. Jedes Wort legen jene, die unter 2G gelitten haben, auf die Goldwaage und prüfen es auf ihren Bestand. Spahns selbst gewählte, mit reichlich Überzeugung und Selbstbewusstsein vorgetragenen Worte sind nun an ihm, an seinen eigenen vorangegangenen Aussagen zerschellt, die die beschädigte Gesellschaft jederzeit aus ihren Archiven herausholen kann.

Längst ist ein folgenschwerer Schluss zu ziehen. Die schweren Grundrechtseingriffe für Ungeimpfte basierten, bei Lichte betrachtet, auf politischer Willkür. In Anbetracht der verursachten Schäden müssen jetzt jene Konsequenzen folgen, die in einer Demokratie bei dieser Sachlage unabdingbar sind.«

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Die Heimkehr (?) des Soldaten. | Zitat

» […] Die Heimkehr des Soldaten aus dem Krieg ist keine leichte Übung.

Das Heim hat sich verändert, der Soldat ist ein anderer geworden.

Vielleicht fragen sich die Zurückgebliebenen, die, die gewartet haben, was der Wiedergekehrte wohl so gemacht haben mag, im Krieg.

Kann einer überhaupt unbeschadet hervorgehen aus physischer Auseinandersetzung mit gegenseitiger Tötungsabsicht?

Und vielleicht findet auch der Soldat sich in der einst vertrauten Umgebung nicht mehr zurecht, hegt Zweifel und Verdacht, hadert: mit den Umständen und mit sich selbst. […] «

~ Alexander Seitz, „Rückkehr nach Ithaka„, Filmkritik, 22.11.2025, https://www.epd-film.de/filmkritiken/rueckkehr-nach-ithaka

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Eigentumsübertragung | dailyprompt

Ein Geschenk ist die Übertragung des Eigentums an einer Sache ohne Erwartung einer Gegenleistung – gerne auch liebevoll verpackt.

Was sich so sachlich und einfach liest, ist oft eine komplizierte Angelegenheit, die den oder die Beschenkte(n) in größtes Entzücken oder Entsetzen versetzen kann. Meistens liegt es irgendwo dazwischen.

Am 21.12.2025 wurde der Philosoph Wilhelm Schmid von Adalbert Siniawski in der Radiosendung „Information und Musik” des Deutschlandfunks zur Kunst des Schenkens befragt. Die Sendung trug den Titel „Das Ziel ist der Andere” und dauerte 10 Minuten und 44 Sekunden [1]. Daraufhin kaufte ich mir sein am 13.09.2017 erschienenes Buch „Vom Schenken und Beschenktwerden”. Ein Buch mit vielen Anregungen. In sechs Kapiteln unterteilt Wilhelm Schmid seine Gedanken zum Thema.

  1. Von der Kunst des Schenkens: Geben- und Nehmenkönnen
  2. Liebe schenken: Hingabe und Hinnahme
  3. Zeit und Aufmerksamkeit schenken: Blaue und andere Stunden
  4. Freundschaft und Gastfreundschaft schenken
  5. Geschenke für sich selbst: „Was mir guttut”
  6. Sich Muße schenken: Langeweile und lange Weile

Spontan hätte ich die heutige Frage mit „Das größte Geschenk, das mir jemand machen könnte, ist, mir nichts zu schenken.” beantwortet. Ich bin ein schlechter Geschenke-Annehmer. Das liegt an meiner Persönlichkeit. Am liebsten packe ich Geschenke allein und unbeobachtet aus. Dann unterdrücke ich meine Freudentränen nicht oder kann meiner Enttäuschung …

All of me, warum
denn nicht, verstehst du nicht, ich
will es dir geben

frei nach dem Song „Alles von mir“ von Georgette Dee & Terry Truck

… freien Lauf lassen. Für das unbeobachtete Auspacken haben nur die wenigsten Menschen Verständnis.

Materielle Geschenke gehören nicht zu dem größten Geschenk, das mir jemand machen könnte. Es sei denn:

Ein großes Geschenk ist für mich zum Beispiel, wenn mir jemand etwas von sich schenkt.
Meine jüngste Tochter hat eine Zeit lang gemalt und mir zum Geburtstag und zu Weihnachten ein selbst gemaltes Bild geschenkt. Auf Leinwand.
Früher habe ich gerne Mixtapes zusammengestellt, heute sind es Spotify-Playlists oder mit MP3-Musik befüllte USB-Sticks. Ich bitte die zu Beschenkende oder den zu Beschenkenden, mir zehn ihrer Lieblingssongs zu nennen, und erstelle daraus eine Playlist, angereichert mit dazu passenden Lieblingssongs aus meiner Musiksammlung.
Auch ein für mich zusammengestelltes Fotobuch oder ein Kalender mit den Lieblingsfotos des Schenkenden wäre ein größtes Geschenk.
Ein größtes Geschenk wäre, einen Liebesbrief zu erhalten.

Wilhelm Schmid beschreibt in seinem Buch im Kapitel „Liebe schenken: Hingabe und Hinnahme” unter anderem Geschenke, die, wie ich meine, ein größtes Geschenk sein können: Zeit und Aufmerksamkeit, für den anderen da zu sein, ohne das eigene Selbst aufzugeben. Bewunderung. Vertrauen. Privilegien. Wohlwollen. –

Meiner Meinung nach sind sich Liebende in der Liebe das größte Geschenk. Das Gemeinsame im Inneren und Äußeren muss gehegt und gepflegt werden – manchmal ist das Arbeit, manchmal ist es ein Vergnügen.

[1]:

Täglicher Schreibanreiz
Was ist das größte Geschenk, das dir jemand machen könnte?

What is the greatest gift someone could give you? | Was ist das größte Geschenk, das man dir machen kann?

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Tag 23.907 | diary | 02.01.2026

zu den Fotos | Danksagung | Ich habe sechs Stunden gut geschlafen (86 Punkte im Schlaftracking).

Zum Frühstück aß ich vier halbe Brötchen mit einem pflanzlichen Aufstrich in Chorizo-Art, Lax, Würzbert und Pistazienmus. Dazu trank ich eine Tasse Kaffee.

Parallel dazu hörte ich einzelne Beiträge aus meinen Podcasts der NachDenkSeiten, Interviews des Deutschlandfunks und Die Sprechstunde des Deutschlandfunks.

Nachdem ich mich fertig gemacht hatte, las ich die aktuellen Feeds in meinem Feed-Reader und auch, was die anderen Blogger:innen am Vortag geschrieben hatten.

Mit der Bahn fuhr ich in mein Lieblingscafé, aß einen Salat „Avocadoliebe” und danach ein Stück Apfelstreuselkuchen, jeweils zu einem Kaffee. In der aktuellen Ausgabe der EMMA las ich unter anderem den Bericht einer heute 56-jährigen Frau, die vier Kinder geboren hat. Als 17-jähriges Mädchen wollte sie auf keinen Fall eine Frau werden, doch heute ist sie froh, eine Frau zu sein. Es geht um die Möglichkeiten und die Auswirkungen des Selbstbestimmungsgesetzes. Mit den heutigen Möglichkeiten wäre sie damals ein Mann geworden. Ihr Appell lautet: „Lasst die Mädchen in Ruhe erwachsen werden! Gerne in Jeans. Gerne auf dem Fußballplatz. Mit raspelkurzen Haaren. Entscheiden sollen sie, wenn sie erwachsen sind. Wirklich erwachsen sind.“ (https://www.emma.de/artikel/ich-waere-ein-mann-geworden-342201)

Zurück zu Hause stieg ich ins Leihauto und schlüpfte für zwei Stunden in die Rolle des Kindersitters. Ich übernahm die Betreuung der vierjährigen Tochter Z. eines befreundeten Paares, N. und H..

Ich ging mit ihr und dem Leihhund spazieren. Anschließend gab es die Reste vom Christstollen. Ich las Z. einige Bilderbücher vor. Spannend fand sie die Geschichte um die Geburt Jesu.

Nachdem ich Z. wieder ihren Eltern übergeben hatte, holte ich meine Jüngste, P., bei ihrem Freund J. ab und brachte sie nach Hause.

Ich beantwortete zwei ausführliche Kommentare zu meinen Blogposts und bereitete meine nächsten Blogposts vor.

Den Tag ließ ich mit dem Hören von Neuerscheinungen und Lieblingssongs ausklingen.

Dazu gönnte ich mir Chips, ein alkoholfreies Bier, eine Handvoll Nüsse, Maronen, ein Glas Traubensaft und vier Datteln.

Bis zum Einschlafen las ich noch etwas im Buch „Vom Schenken und Beschenktwerden” von Wilhelm Schmid.

Ich bin heute dankbar für:

• eine ruhige Nacht

• unfallfreies Fahren mit Auto und Bahn

• eine pünktliche Bahn

• zwei Stunden Zeit mit Z.

• Reaktionen auf meine Blogposts.

• einen unbekannten weiblichen Gast, an dessen Tisch ich mich im Café setzen durfte, weil alle anderen Tische besetzt waren.

• dass ich einer ortsfremden Frau mit ihrer kleinen Tochter auf dem Bahnsteig helfen konnte

• dass der Tod einer der beiden Katzen ihres Freundes J. meine Jüngste P. während des Silvesterfeuerwerks nicht in eine Krise gestürzt hat.


2026-2025 01 02 | Fotos


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Ich danke Katja vom Blog „Katja mittendrin„, dass ich ihre Idee der Alltagsschnipsel übernehmen darf: https://katja-mittendrin.de/category/alltagsschnipsel/

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Wo immer ich mich auch hinwende, verliere ich. | on this day in music

In dem am 03.01.1978 veröffentlichten Song „Love Is Like Oxygen“ von Sweet, der auf dem Album „Level headed“ erschien, wird die Liebe als lebensnotwendige, aber auch gefährliche Naturgewalt dargestellt.

Ohne Liebe fühlt sich das Leben leer an. Zu viel davon wirkt berauschend oder überwältigend.

Die Liebe wird also als eine Substanz gezeichnet, die man zum Überleben braucht, die aber bei falscher Dosierung instabil macht. Während der Refrain eher philosophisch ist, beschreiben die Strophen eine persönliche Krise: Der Protagonist leidet unter Gerüchten, dass sein Gegenüber ihn nicht mehr will. Er fühlt sich isoliert und vom Pech verfolgt. Die Trauer führt zu einem sozialen Rückzug. Er verbringt seine Tage im Bett und streift nachts einsam durch die Stadt, um im Licht der Großstadt unterzutauchen und seinen Schmerz zu verbergen.

Entgegen dem Sprichwort „Die Zeit heilt alle Wunden“ stellt er fest, dass die Zeit ohne die geliebte Person keine Heilung bringt, sondern nur „einsames Fieber“. Der Song beschreibt die Abhängigkeit des Menschen von der Liebe. Er thematisiert das schmerzhafte Paradoxon, dass Liebe einen zwar „beleben” kann, ihr Entzug oder ihr Scheitern jedoch zu tiefer Verzweiflung und emotionaler Instabilität führt.

https://www.deezer.com/en/track/1046374992

https://music.apple.com/de/song/love-is-like-oxygen/1682123844

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