Das Schweigen.

Der sogenannte „Dinah-Bericht” dokumentiert die systematische sexuelle Gewalt, die die Hamas am 7. Oktober 2023 gegen Frauen in Israel verübt hat, und zeigt das erschreckende Ausmaß dieser Verbrechen. Die Ergebnisse basieren auf Zeugenaussagen, forensischem Material und Berichten von Ersthelfern. Sie belegen, dass sexuelle Gewalt als Teil einer umfassenden Kampagne zur Entmenschlichung eingesetzt wurde. Der Bericht kritisiert das Schweigen internationaler Organisationen und Feministinnen zu diesen Gräueltaten, welches als tiefgreifendes moralisches Versagen angesehen wird.

Der Artikel „7. Oktober 2023: Gegen das Schweigen” von Annika Ross befasst sich mit dem Dinah-Bericht. Dieser dokumentiert die systematische sexuelle Gewalt gegen Frauen, die die Hamas am 7. Oktober 2023 in Israel verübt hat.

Der 84-seitige Bericht mit dem Titel „Auf der Suche nach Gerechtigkeit: Der 7. Oktober und darüber hinaus” beschreibt, wie die Hamas sexuelle Gewalt als Teil einer umfassenden Kampagne zur Demütigung und Entmenschlichung des israelischen Volkes einsetzte.

Er basiert auf Aussagen von 15 Geiseln, Überlebenden, Augenzeugen sowie medizinischem Personal und dokumentiert grausame Taten, darunter Vergewaltigungen, Verstümmelungen und Morde an Frauen, die an verschiedenen Orten, einschließlich des Nova-Musikfestivals und militärischer Stützpunkte, stattfanden.

Der Bericht kritisiert, dass Organisationen wie „UN Women“ und internationale Menschenrechtsgruppen die Taten der Hamas nicht ausreichend verurteilt haben. Es wird darauf hingewiesen, dass sexualisierte Gewalt gegen israelische Frauen weniger deutlich verurteilt wurde als vergleichbare Verbrechen in anderen Kontexten.

Die Herausgeberin des Berichts, Ruth Halperin-Kadari, bezeichnet das Schweigen von Feministinnen weltweit als tiefgreifendes moralisches Versagen.

Der Artikel endet mit einem Appell, die letzten Geiseln freizulassen und die Aufmerksamkeit auf die sexuellen Gewaltverbrechen zu lenken, die im Rahmen des Hamas-Übergriffs begangen wurden.

Insgesamt zeigt der Artikel die erschreckenden Ausmaße der Gewalt gegen Frauen während des Überfalls und fordert eine stärkere öffentliche und politische Auseinandersetzung mit diesen Verbrechen.

https://www.emma.de/artikel/7-oktober-2023-gegen-das-schweigen-342007

Stille. Leere. Panik.

Täglicher Schreibanreiz
Welche Fernsehsendungen hast du als Kind gesehen?

Der Vierjährige schreckt aus einem Alptraum hoch.

Es ist dunkel. Es ist still.

Er steht auf, öffnet die Tür seines Kinderzimmers und sieht, dass im Wohnzimmer Licht brennt.

Mama? – Mama? – Mama!? Mama antwortet nicht. Es bleibt still.

Wo ist Mama?

Der Kleine geht von Raum zu Raum. Hinter jeder Tür herrscht Stille. Mama ist nicht da!

Panik kommt auf. Wo ist Mama?

Er läuft hektisch durch die ganze Wohnung. Nur mit äußerster Mühe kann er sich etwas beruhigen. Er kann sich nicht daran erinnern, dass Mama etwas gesagt hat, das erklärt, wo sie und Papa sind.

Er weint.

Bitterlich.

Er geht ins Wohnzimmer und drückt den Knopf am Fernseher, den Mama oder Papa immer drücken. Der Fernseher geht an. Blaulicht. Polizisten rennen durchs Bild. Menschen weinen. Es werden Fragen gestellt. Plötzlich sitzt ein Mann allein auf einem Stuhl an einem Tisch. Er hört etwas von „sachdienlichen Hinweisen” und „eines unserer Aufnahmestudios”. Kurz darauf erscheinen nacheinander zwei Männer, die merkwürdig sprechen. Er sieht, wie Maskierte Vitrinen mit dem Hammer einschlagen, wie eine Frau vom Fahrrad gestoßen wird und sich ein Mann auf sie legt, sowie wie eine alte Frau an ihren Sessel gefesselt und geschlagen wird.

Er versteht die Welt nicht mehr.

Angst. Angst. Angst.

Er verlässt das Wohnzimmer. Der Fernseher läuft weiter. Er geht ins elterliche Schlafzimmer, legt sich auf das große Bett und döst ein.

Später merkt er noch, wie er in sein eigenes Bett getragen wird …

Die Erinnerung an diese Nacht wird ihn sein Leben lang begleiten. „Aktenzeichen XY … ungelöst” auch.