Klimaktastrophe | weekly 202601

Umweltbundesamt-Chef sieht klimapolitische Fortschritte der vergangenen Jahre in Gefahr

Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes, warnt, dass die Fortschritte der deutschen Klimapolitik aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage gefährdet sind. Er kritisiert, dass der Fokus auf die wirtschaftlichen Schwierigkeiten dazu führt, dass aufwendige Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen als unerschwinglich angesehen werden. Messner bezeichnet die Debatte um das Verbot von Verbrennungsmotoren als Zeichen dafür, dass Deutschland zu sehr an veralteten Technologien festhält. Er spricht von einer „mentalen Gegenwartsblockade”, die den notwendigen Blick in die Zukunft behindert. 27.12.2025 https://www.deutschlandfunk.de/umweltbundesamt-chef-sieht-klimapolitische-fortschritte-der-vergangenen-jahre-in-gefahr-100.html

Das Erbe des bleihaltigen Benzins

Eine Studie der Technischen Universität Braunschweig und anderer internationaler Partner zeigt, dass der Arktische Ozean erheblich von menschlichen Bleiemissionen betroffen ist, die vor allem aus dem Nordatlantik stammen. Trotz des Verbots von bleihaltigem Benzin in Europa und Nordamerika bleibt die Bleibelastung in der Arktis mit Schätzungen von bis zu 75.000 Tonnen zwischen 1970 und 2015 signifikant.

Die Forschung belegt, dass die Bleibelastung in arktischen Sedimenten so hoch ist, dass sie für bodenlebende Organismen schädlich sein kann. Zukünftige Expeditionen sollen die Auswirkungen des Klimawandels auf den Bleikreislauf in der Arktis weiter untersuchen. 26.12.2025 https://www.sonnenseite.com/de/wissenschaft/das-erbe-des-bleihaltigen-benzins/

Zurück zum Davor | Haltungsfragen

Nachhaltigkeit scheint nicht mehr gefragt zu sein: Nachdem es in der Pandemiezeit zu einem Einbruch gekommen war, hat sich das Reiseverhalten der Deutschen im Jahr 2024 stabilisiert. Das Auto wird weiterhin am häufigsten genutzt und die Zahl der Flüge ist im Vergleich zu 2022 um 5 Prozent gestiegen. Unverändert 8 Prozent der Urlauber nutzten die Bahn und weniger als ein Prozent das Fahrrad. 03.03.2025 https://www.adac.de/verkehr/standpunkte-studien/mobilitaets-trends/tourismusstudie-reisen/

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Verbot von Veggie-Wurst:

Ich begrüße die Entscheidung der EU, tierleidvolle und tierleidfreie Nahrungsmittel künftig eindeutig zu unterscheiden. So greift kein Veganer, kein Vegetarier und auch kein Flexitarier mehr versehentlich zu Frikadellen, die mit den Angsthormonen unsäglich gequälter Schweine oder Rinder vollgepumpt sind.

Diese Entscheidung zeigt auch, wie mächtig Pflanzenesser mittlerweile sind. Die Fleisch- und Milchindustrie erkennt bereits das Ende ihres Geschäfts am Horizont. Solche Entscheidungen waren schon immer die letzten Zuckungen eines sich überlebenden Gewerbes.

Und es sind nicht nur die wenigen Veganer, die diese auf Tierqualen beruhenden Geschäfte gefährden, sondern die Masse der Menschen, die flexibel essen und immer weniger Fleisch- und Milchprodukte konsumieren.

Nur was sich langsam ändert, ändert sich nachhaltig. Deshalb sind die Ernährungsgewohnheiten der Menschen auf dem richtigen Weg: weg vom Tierleid, weg vom CO₂-Ausstoß. Bis Fleisch- und Milchprodukte in ferner Zukunft keine Rolle mehr spielen, müssen die empathischen Tierschützerinnen und Tierschützer sowie die Abermilliarden Tiere weiterhin durch die Hölle gehen.

Bei Wahlen erhält die Tierschutzpartei weiterhin meine Stimme. Deren vernünftiges Programm behandelt alle Politikbereiche.
Wir sind alle Leben, das leben will, inmitten von Leben.

P. S.: Ich nehme mir von nun an das Recht, Milch nicht mehr Milch zu nennen, sondern „Eutersekret von Tieren”, so die offiziell-rechtliche Bezeichnung (vgl. u. a. Verordnung (EU) Nr. 1308/2013, EuGH-Urteil (2017), Ehemalige Milchverordnung (MilchV)).

Siehe auch: https://www.n-tv.de/politik/Union-macht-Kulturkampf-fuer-Bloede-und-die-Agrarlobby-article26081313.html