Ich schaue zu, wie sich der Sonnenschein langsam im Meer versinkt.

In dem Song „Full moon“ von Tiwayo, veröffentlicht am 18.01.2019 auf dem Album „The gypsy soul of Tiwayo“, geht es um die sehnsuchtsvolle Suche nach innerer Befreiung, die durch die mystische Kraft des Vollmonds ausgelöst wird.

Der Song beginnt mit der Beobachtung eines Sonnenuntergangs. Dieser Übergang vom Tag zur Nacht markiert den Wechsel von der rationalen Welt hin zu einem Zustand, den der Sänger selbst nicht mit Theorien erklären kann. Es herrscht eine fast schon tranceartige Stimmung. Der Vollmond steht im Zentrum des Textes. Er wirkt als eine Art spirituelle Kraft, die den Protagonisten in Bewegung versetzt. Der Mond ist hier nicht nur ein Himmelskörper, sondern ein Symbol für Veränderung und Erwachen.

Das lyrische Ich fleht den Mond an, es zu befreien und seine „Ketten zu sprengen“. Dies deutet darauf hin, dass sich die Person zuvor gefangen, eingeengt oder ziellos gefühlt hat. Der Mondbesuch bietet die Chance, diese Lasten abzuwerfen. Am Ende steht das Versprechen, in dieser Verbindung zu verweilen. Der Protagonist hört auf zu wandern und entscheidet sich, bis zum Morgengrauen beim Licht des Mondes zu bleiben. Es ist ein Moment des Innehaltens und der totalen Hingabe an das befreiende Gefühl der Nacht.

Der Text beschreibt eine spirituelle Katharsis. Die Dunkelheit und der Vollmond werden nicht als bedrohlich, sondern als erlösend dargestellt – als Chance, dem Alltag zu entfliehen und wahre innere Freiheit zu finden.

https://www.deezer.com/en/track/590734202

https://music.apple.com/at/song/full-moon/1444067179

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Eine Frage der Gerechtigkeit

» […] Das ist eine Gerechtigkeitsfrage, aber die wirklich größere Gerechtigkeitsfrage ist derzeit, dass die Menschen, die leistungsfähig sind, auch tatsächlich mit ihrer Leistungsfähigkeit an der Finanzierung des Gemeinwesens teilhaben. Wir haben mit Steuerbetrug ungefähr Steuerausfälle von 100 Milliarden Euro im Jahr. Das ist ein wirkliches Problem, das wir haben. Da sollte man zuerst ansetzen, nicht bei denen, die ohnehin wenig haben. […] «

~ Joachim Rock vom Paritätischen Gesamtverband, Wohlfahrtsverband kritisiert „maximale Härte“, 15.01.2026, https://www.deutschlandfunk.de/interview-joachim-rock-der-paritaetische-gesamtverband-zur-neuen-grundsicherung-100.html

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Ein Treppenwitz der Geschichte

„Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden.“ – diese Worte ließ Friedrich Dürrenmatt 1962 einen seiner Protagonisten in seinem Drama „Die Physiker“ sagen.

Wenn ein wissenschaftlicher Durchbruch MÖGLICH ist, wird er früher oder später von jemandem gemacht. Wissen kann nicht ungeschehen gemacht werden.

Die heutige Frage sollte daher besser lauten: „Welche Erfindung ist so schrecklich, dass sie besser nicht gemacht worden wäre?”

Die Erfindung spezialisierter Waffen in der Jungsteinzeit, deren einziger Zweck das Töten anderer Menschen war, hätte es besser nicht gegeben.

Doch das ist zu kurz gedacht. Der erste bekannte Mord in der Menschheitsgeschichte ist vor 430.000 Jahren in der Altsteinzeit belegt. In einer Höhle in Spanien fand man einen entsprechend deformierten Schädel.

Ein weiterer Gedanke ist, dass eine Erfindung niemals nur gut oder schlecht ist. Sie hat immer zwei Seiten. Es kommt darauf an, was der Mensch aus ihr macht.

Alles in allem würde ich keine Erfindung rückgängig machen.

Angesichts der heutigen Weltlage, am Vorabend eines dritten Weltkriegs, dessen Ausmaß wir uns nicht vorstellen können, einer vor Jahrzehnten begonnenen Klimakatastrophe, die in den kommenden 200 Jahren weltweit Extremwetterereignisse biblischen Ausmaßes auslösen wird (vgl. die Sintflut), und einer weltweiten Plastikvergiftung im weitesten Sinne durch erdölhaltige Produkte, durch die Millionen Menschen an Krebs sterben werden (es sei denn, ein wirksames Heilmittel wird erfunden), wäre es leicht, zu sagen, die Menschheit hätte es besser nicht gegeben. Ein Weltkrieg ist nur noch durch blutige, weltweite Aufstände zu verhindern. Der Peak der Klimakatastrophe ist unausweichlich.

Ich schreibe aber nicht, dass es besser wäre, wenn es den Menschen nicht gäbe. Wir stehen schließlich erst am Anfang der menschlichen Evolution. Der Mensch hat noch mindestens 500 Millionen Jahre Zeit, sich zu läutern. Dann stirbt die Menschheit an CO₂-Mangel!

Das wäre ein Treppenwitz der Geschichte.

Täglicher Schreibanreiz
Wenn du eine Erfindung rückgängig machen könntest, welche wäre das?

If you could un-invent something, what would it be? | Wenn Sie etwas rückgängig machen könnten, was wäre das?

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Stimmen Dinge Wunden Feuer

Der am 17.01.2005 auf dem Album „Pure Vernunft darf niemals siegen“ veröffentlichte Song „Ich habe Stimmen gehört“ von Tocotronic beschreibt die tiefgreifende, fast schon spirituelle Transformationsreise eines Individuums, das die Grenzen der normalen Wahrnehmung überschreitet. Der Protagonist hat die „Schwelle zur Unendlichkeit“ überschritten. Er beschreibt Erlebnisse, die jenseits der weltlichen Vorstellungskraft liegen, die sowohl von überwältigender Schönheit als auch von tiefer Dunkelheit geprägt sind. Anfangs fühlt er sich passiv wie „Treibholz der Zeit“, getrieben von Kräften, die größer sind als er selbst.

Der Text verdeutlicht eine tiefe Entfremdung von der Realität. Der Anblick der Welt und ihrer „Wunden” wirkt verstörend. Es wird suggeriert, dass man in dieser Welt nur durch Anpassung oder Verstellung bestehen oder frei werden kann. Dabei wird die Dunkelheit nicht nur als bedrohlich, sondern als beständiger Teil der Existenz akzeptiert.

Gegen Ende wandelt sich die Stimmung von Passivität zu Entschlossenheit: Das Feuer symbolisiert eine radikale Veränderung oder Reinigung. Der Prozess der Transformation führt dazu, dass die Angst verschwindet. Der Text endet mit einem Aufbruch. Der Protagonist ist bereit, seine aktuelle Existenzebene zu verlassen und sich auf den Weg zu einem neuen, unbekannten Ziel zu machen.

Der Text lässt sich als Metapher für einen Sterbeprozess, eine spirituelle Erleuchtung oder einen radikalen psychischen Umbruch deuten. Es geht um das Loslassen der alten Welt und die Vorbereitung auf einen neuen Zustand der Freiheit.

https://link.deezer.com/s/32aOg984iDaZk80UCb1Jo

https://music.apple.com/us/song/ich-habe-stimmen-geh%C3%B6rt/1551845917

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unsozial und unchristlich

Der Artikel kritisiert die vom Bundestag beschlossene Abschaffung des Bürgergelds, durch die sich die Bedingungen für Langzeitarbeitslose verschärfen. Laut der neuen Regelung können bereits bei der ersten Ablehnung eines Arbeitsangebots oder dem Verpassen von Terminen beim Jobcenter drastische Sanktionen bis hin zur vollständigen Streichung der Leistungen verhängt werden. Es wird befürchtet, dass dies zu einer Zunahme der Obdachlosigkeit und einer Verstärkung der sozialen Ungleichheit in der Gesellschaft führt. Die SPD, die sich ursprünglich für eine Reform des Sozialstaates eingesetzt hat, wird dafür kritisiert, dass sie sich von neoliberalen Ansichten leiten lässt und die Meinung ihrer Parteibasis ignoriert.

Neue Grundsicherung: Kein Bürger mehr, kein Geld mehr!, 15.01.2026, https://www.nachdenkseiten.de/?p=144844

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