Worte waren nicht seine Stärke. Er hat uns die Kraft gegeben, zu fühlen, zu glauben, weiterzugehen, zu sehen und zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden. Er hat uns den Schritt von der Dunkelheit ins Licht ermöglicht. | on this day in music
Der Song „King” von Van Canto, veröffentlicht am 15.12.2006 auf dem Album „A Storm to Come”, beschreibt den Abschied einer sehr wichtigen, inspirierenden und königlich anmutenden Figur („der König”), dessen Weggang ein tiefes Gefühl von Verlust und Trauer in der Gemeinschaft hinterlässt.
Die Nacht bricht herein, während die lyrische Figur den „König” zum letzten Mal verabschiedet. Es ist kein einfacher Abschied, sondern einer, der eine tiefe Unsicherheit hervorruft, denn es ist klar, dass er nicht bleiben wird. Die Trauer der Zurückgebliebenen („Tausende weinen”) ist so groß, dass ihre Tränen sprichwörtlich einen Fluss bilden, auf dem der König davonzusegeln scheint. Trotz seines Weggangs hinterlässt der König ein mächtiges Erbe. Er war jemand, der das Leben der Gemeinschaft „erleuchtet“ hat, obwohl er nicht viele Worte machte. Er schenkte ihnen die „Kraft zu fühlen”, zu glauben, weiterzugehen, zwischen Richtig und Falsch zu unterscheiden und den Übergang „vom Dunkel ins Licht” zu erkennen.
Obwohl der König nun in ein „unbekanntes Land“ aufbricht, bleibt sein „Geist“ bei der Gemeinschaft und wird zu ihrem eigenen. Die lyrische Figur spürt kurzzeitig Angst vor der Zukunft, findet aber Trost und neue Entschlossenheit in der Erinnerung an die „Herrlichkeit” des Königs. Der Text schließt mit einer trotzigen Note der Hoffnung. Die Erkenntnis setzt ein, dass alles, was man sein möchte, durch Festhalten an diesem Geist in schwierigen Zeiten erreicht werden kann. Die Gemeinschaft „steigt empor“ („We are rising high“), angetrieben durch das Vermächtnis des Königs.
Zusammenfassend geht es um den schmerzhaften, aber inspirierenden Übergang nach dem Abschied von einer großen Führungspersönlichkeit, deren Vermächtnis von Hoffnung, Stärke und der Kraft der Gemeinschaft in die Zukunft getragen wird.
Werteverrat und Medienmacht | Zitat
» […] Und obwohl immer so schön von Werten und den Prinzipien die Rede war, zu deren Gunsten man die Interessen des Landes auch einmal hinten anstellen müsse, haben sie alles verraten, was mit den Werten und dem politischen System zusammenhängt.
Wem fallen bei der Betrachtung dieser Entourage noch Begriffe ein wie Freiheit, Recht, Einigkeit, Loyalität, Frieden, Solidarität, Vernunft, Gerechtigkeit, Vertrauen?
Sehen Sie sich die Gesichter derer an, die aktiv auf den jetzigen Zustand hingearbeitet haben und beantworten Sie die Frage.
Und vergessen Sie bitte nicht, sich bei der Lektüre der als gemäßigt geltenden Monopolistenblätter nach der viel beklagten Quelle von Hass und Hetze zu suchen! […] «
~ Dr. Gerhard Mersmann, Strategiepapier der USA: „Oh, welch ein Malheur!“, 09.12.2025, https://form-7.com/2025/12/09/strategiepapier-der-usa-oh-welch-ein-malheur/
A, W, BL, H, 75, HST, HRO, HWI, HL, KI, FL, HH, C…, G…, A, D…, DK, EF, WE, J, DD | dailyprompt
In vielen Dingen bin ich ein intrinsisch motivierter Mensch. Beim Reisen ist das jedoch nicht der Fall. Da brauche ich extrinsische Motivation. Umgangssprachlich: den Tritt in den Hintern.
Im sozialen Netzwerk „Wer kennt wen?” (2006 bis 2009) gab es im Profil die Rubrik „Besuchte Orte” oder so ähnlich. Ich hatte mir den Spaß erlaubt und versucht, mich an alle besuchten Städte zu erinnern. Für ein Daily Prompt vor wenigen Tagen hatte ich die Liste noch einmal aktualisiert. In meiner Erinnerung sind es knapp über 200 Städte (vom Dorf bis zur Großstadt). In die meisten geriet ich durch Zufall und nicht mit dem bewussten Ziel, genau diese Städte zu besuchen.
Vielleicht „treibt” mich ja irgendwann eine extrinsische Motivation in diese Städte:
~ Prag, Wien, Bratislava, Budapest
Vor allem Wien. Österreich war das Urlaubsland meiner Kindheit: Steiermark, Salzburg, Flachau. Wien kenne ich …
Prag Wien Erfurt Kiel
Stralsund Budapest Wales
Helsinki Dresden
… nur aus dem Fernsehen. Meist aus Kriminalfilmen und Thrillern. Ich mag den Dialekt. Den Wiener Schmäh. Josef Hader, den ich sehr schätze, lebt in Wien. „Spuren des Bösen“, eine in Wien spielende TV-Thriller-Reihe, ist eines meiner TV-Highlights. Genial sind der Regisseur Andreas Prochaska und die Bücher von Martin Ambrosch. Und als leidenschaftlicher Kaffeetrinker hoffe ich auf die Wiener Kaffeehäuser.
~ Paris
Als Schüler war ich mit meiner Schulklasse für eine Woche in Paris und habe bei einer französischen Familie gewohnt.
~ Stralsund, Rostock, Wismar, Lübeck, Kiel, Flensburg, Hamburg
~ Wales, Brighton
~ Helsinki, Stockholm, Oslo, Kopenhagen.
~ Erfurt, Weimar, Jena, Dresden
In den drei Erstgenannten war ich bereits. Leider jeweils nur für eine Übernachtung. Gera und Chemnitz gehören auch dazu. Die Besuche haben mir Lust auf mehr als nur eine Übernachtung gemacht.
Ich lasse mich auch für andere Städte gerne begeistern.
Ich wurde nicht geboren, sondern fiel vielmehr heraus. Niemand schien mich zu bemerken. | on this day in music
Der Song „Lost in the Supermarket” von The Clash, veröffentlicht am 14. Dezember 1979 auf dem Album „London Calling”, beschreibt ein Gefühl von Isolation, Orientierungslosigkeit und Entfremdung in einer modernen, vorstädtischen Umgebung.
Der Interpret beginnt mit einer Darstellung seiner Geburt als unauffälliges „Herausfallen“ und beschreibt ein unsichtbares Dasein. Seine erste emotionale Erfahrung ist der beängstigende Lärm von Streitigkeiten über ihm, der auf eine dysfunktionale oder unruhige Umgebung hindeutet. Im Erwachsenenleben versucht der Interpret, sich durch banale, repetitive Konsumaktivitäten zu orientieren. Er sieht fern, sammelt Gutscheine und hört Musik. Der Konsum von Alkohol bietet eine kurze, flüchtige Befreiung. Selbst der Lärm von Kinderstimmen oder Wandrohren wird als Ersatz für echte Gesellschaft gesucht, während Stille Einsamkeit verursacht.
Zentraler Ort des Textes ist der Supermarkt, der zu einem Ort der Verwirrung und des Verlusts wird. Der Sprecher sucht dort nicht nur nach Produkten, sondern auch nach einer „guaranteed personality“ (garantierten Persönlichkeit). Dies drückt die Verzweiflung darüber aus, dass der Konsumwahn nicht nur die grundlegenden Bedürfnisse befriedigen soll, sondern auch die Identität liefern soll, die dem Sprecher fehlt.
Zusammenfassend geht es in dem Song um die Erfahrung des modernen, städtischen Menschen, der sich in der Fülle des Konsums und der Gleichförmigkeit des Lebens verloren fühlt und versucht, seine Existenzangst und Einsamkeit durch materielle Güter oder kurzzeitige Ablenkungen zu kompensieren – ein Unterfangen, das letztlich zum Scheitern verurteilt ist.
https://www.deezer.com/en/track/69924606
https://music.apple.com/at/song/lost-in-the-supermarket/684812017
»So bitter es ist, die gesamte öffentliche Rentendebatte ist in einer postfaktischen Ära angekommen und das verheißt nichts Gutes.«
Rentenstreit – Debattieren in postfaktischen Zeiten
In seinem Artikel analysiert Jens Berger die aktuelle Debatte um die Rentenreform in Deutschland kritisch und entlarvt die verbreiteten Narrative als irreführend. Berger argumentiert, dass die behaupteten Probleme des Rentensystems – insbesondere die steigenden Kosten und der demografische Wandel – nicht den Fakten entsprechen und oft politisch motiviert sind. Er weist darauf hin, dass die tatsächlichen finanziellen Belastungen aus versicherungsfremden Leistungen resultieren und nicht aus dem Umlagesystem selbst. Zudem stellt er den Generationenkonflikt als künstlich konstruiert dar, da die Reformen vor allem die jüngeren Jahrgänge betreffen würden, während die älteren Generationen weitgehend unberührt blieben. 11.12.2025 https://www.nachdenkseiten.de/?p=143491
Zusammenfassung des Artikels „Rentenstreit – Debattieren in postfaktischen Zeiten“ von Jens Berger
~~ Objektive Fakten:
~ Der demografische Wandel führt dazu, dass mehr Menschen im Rentenalter stehen als junge Menschen in den Arbeitsmarkt eintreten.
~ Die gesetzlichen Altersrenten umfassen versicherungsfremde Leistungen, die durch Steuerzuschüsse finanziert werden.
~ Studien zeigen, dass die Bundeszuschüsse zur Rentenversicherung konstant unter den tatsächlich erbrachten versicherungsfremden Leistungen liegen.
~ Der Anteil der Bundeszuschüsse am Bruttoinlandsprodukt ist in den letzten 20 Jahren von 3,4 % auf 2,7 % gesunken.
~ Die Rentenversicherung ist ein Absicherungssystem für Arbeitnehmer:innen und könnte durch eine Erweiterung der Finanzierungsbasis ein höheres Rentenniveau erreichen.
~~ Meinungen des Autors:
~ Die öffentliche Debatte über die Rentenfinanzierung wird von falschen Narrativen und Katastrophenszenarien dominiert, die nicht den Fakten entsprechen.
~ Die Behauptung, das Rentensystem sei nicht mehr tragbar, ist nachweislich falsch.
~ Der demografische Wandel wird überbewertet und stellt kein unabwendbares Problem für die Rentenversicherung dar.
~ Die Diskussion über einen Generationenkonflikt ist irreführend, denn die Reformen betreffen vor allem zukünftige Generationen und nicht die aktuellen Rentner.
~ Die „jungen Abweichler“ der CDU, die als Vertreter der jungen Generation inszeniert werden, handeln möglicherweise nicht im besten Interesse ihrer eigenen Generation.
~ Die öffentliche Rentendebatte ist in einer „postfaktischen Ära” angekommen, was zu einer Verzerrung der Tatsachen führt.
Der Artikel kritisiert die vorherrschenden Narrative in der Rentendebatte und plädiert für eine sachlichere, faktenbasierte Diskussion.







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