Christliche Feste sind Schlachtfeste.

Der Münsteraner Theologe Sebastian Knapp kritisiert den an Weihnachten üblichen Fleischkonsum. Er sieht darin einen Widerspruch zum Geist des Festes, das Frieden und Solidarität mit allen Lebewesen verkündet. Er betont, dass das Weihnachtsfest an die Geburt Jesu erinnert und somit eine tiefere Verbindung zur verletzlichen Schöpfung darstellt. Knapp plädiert deshalb für ein pflanzliches Festmahl, um das Leben zu schützen und Weihnachten zu einem Zeichen der Versöhnung und des Mitgefühls zu machen. Er verweist darauf, dass das siebte Gebot die Unversehrtheit der Schöpfung verlangt und die Nutzung von Tieren und Pflanzen somit moralischen Überlegungen unterliegen sollte. [domradio.de]

Anlässlich der Weihnachtszeit hat der Münsteraner Theologe Sebastian Knapp dazu aufgerufen, bei der Essensauswahl, insbesondere bei Fleischgerichten, sensibler zu sein. Er betont, dass es dem Geist von Weihnachten widerspricht, Leben zu nehmen, um zu feiern. Knapp zufolge umfasst der Weihnachtsfrieden nicht nur die Versöhnung zwischen Menschen, sondern auch zwischen Mensch, Tier und Natur. Ein Fest des Friedens verliert an Glaubwürdigkeit, wenn es mit dem Leid anderer Lebewesen verbunden ist. [Deutschlandfunk]

»Glaubwürdiger lässt sich für Knapp die Menschwerdung Gottes „mit einem pflanzlichen Festmahl begehen – im Bewusstsein, Leben zu schützen, statt es zu nehmen“. So könne Weihnachten „zu einem Zeichen der Versöhnung und des Mitgefühls werden, das auch die nichtmenschlichen Geschöpfe einschließt“.«, 12.12.2025, https://www.domradio.de/artikel/theologe-verurteilt-fleischkonsum-am-weihnachtsfest | https://www.deutschlandfunk.de/theologe-zu-fleischgerichten-leben-zu-toeten-widerspricht-dem-geist-von-weihnachten-100.html

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Nur 9 % des weltweit anfallenden Plastikmülls werden recycelt.

Aufgrund der Vielzahl an Chemikalien, die in Kunststoffen enthalten sind, ist das Recycling von Plastik äußerst ineffizient. Um die Umwelt zu schützen, ist es daher dringend notwendig, die globale Plastikproduktion drastisch zu reduzieren.

In seinem Artikel „Der Recycling-Mythos” thematisiert Robert Gabel die Herausforderungen des Plastikrecyclings. Nur etwa 9 % des weltweit anfallenden Plastikmülls werden recycelt, was unter anderem an der Vielzahl der in Plastik enthaltenen Chemikalien liegt. Eine effektive Lösung wäre es, Plastik in seine Grundstoffe zurückzuführen. Dies ist jedoch aufgrund der vielen Zusatzstoffe nahezu unmöglich. Der Autor fordert eine drastische Reduktion der Plastikproduktion und weist darauf hin, dass die aktuelle Recyclingpraxis ineffizient ist und die Gefahren von Mikro- und Nanoplastik für Mensch und Tier nicht ignoriert werden dürfen.

»Der Recycling-Mythos | Recyceln klingt erst einmal nach einer guten Lösung, um das weltweit produzierte Plastik wieder in den Produktionskreislauf zurückzuführen. Aber ganz so einfach ist das nicht!

❌ Plastik wird tausende Chemikalien zugesetzt – und genau die erschweren das Recycling enorm. Was es braucht, ist eine drastische Reduktion der Plastikproduktion, und zwar weltweit❗«, 14.10.2025, https://www.tierschutzpartei.de/der-recycling-mythos-%F0%9F%97%91%EF%B8%8F%E2%99%BB%EF%B8%8F/