600.000 km² großen Korallenriffe sind nicht mehr zu retten. |

Experten warnen, dass die Korallenriffe aufgrund des bereits erreichten ersten Klimakipppunkts irreversibel verloren sind. Sie stellen einen wichtigen Lebensraum für viele Meeresarten dar und schützen die Küsten vor Erosion.

Experten warnen, dass die rund 600.000 km² großen Korallenriffe nicht mehr zu retten sind. Dies könnte einen ersten Klimakipppunkt signalisieren. Diese Riffe sind für die Biodiversität der Meere von entscheidender Bedeutung, da sie einem Viertel aller marinen Tierarten Lebensraum bieten und zudem die Küsten vor Erosion schützen. Angesichts des alarmierenden CO2-Anstiegs in der Atmosphäre ist es unerlässlich, alles für eine Dekarbonisierung zu tun und sich weiterhin für den Erhalt der Riffe einzusetzen.

»Korallenriffe für immer verloren! – Eine Schreckensmeldung ging vor einigen Tagen durch die Medien: Der erste Klimakipppunkt ist nach Ansicht von Experten erreicht; die Korallenriffe, die eine Gesamtfläche von rund 600.000 km haben, sind nicht mehr zu retten.«, 26.10.2025, https://www.tierschutzpartei.de/korallenriffe-fuer-immer-verloren/

Weniger Einkommensungleichheit = mehr Fleischkonsum

Eine Studie des ZEW zeigt, dass eine geringere Einkommensungleichheit zunächst zu einem höheren Flächenverbrauch führt, was hauptsächlich auf den Anstieg des Fleischkonsums zurückzuführen ist. Dies hat negative Auswirkungen auf die Biodiversität.

Eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zeigt, dass weniger Einkommensungleichheit zunächst zu einem höheren Biodiversitätsfußabdruck führt. Dies ist hauptsächlich auf den steigenden konsumbezogenen Flächenverbrauch zurückzuführen, der insbesondere im Zusammenhang mit dem Fleischkonsum steht. Würde in den USA eine vollständige Einkommensgleichheit erreicht, könnte die durchschnittliche Landnutzung um 3,2 Prozent steigen. Dies hätte einen zusätzlichen Flächenbedarf von etwa 189.000 Quadratkilometern zur Folge. Um die Biodiversitätsziele zu erreichen, sind laut den Forschern zusätzliche Naturschutzmaßnahmen notwendig, da technologische Fortschritte den steigenden Konsum seit 2014 nicht mehr ausgleichen können.

»Soziale Gerechtigkeit erhöht Flächenverbrauch – Weniger Einkommensungleichheit führt zunächst zu einem höheren Biodiversitätsfußabdruck, insbesondere getrieben durch konsumbezogenen Flächenverbrauch. Zu dem Schluss kommt das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in seiner neuesten Erhebung. Umwelt- und Verteilungsziele stehen demnach nicht automatisch im Einklang.«, 14.10.2025, https://www.sonnenseite.com/de/wirtschaft/soziale-gerechtigkeit-erhoeht-flaechenverbrauch/