Shadow Banning [2]

In seinem Artikel thematisiert Norbert Häring die Auswirkungen des Digital Services Act (DSA) der EU auf digitale Medienplattformen, insbesondere die Praxis des Shadow Bannings. Häring berichtet von einem signifikanten Rückgang der Sichtbarkeit seiner Beiträge auf der Plattform X, nachdem er einen kritischen Artikel veröffentlicht hatte („Kaja Kallas macht die EU zum Gespött der Welt und beleidigt China“ [1]). Dies könnte auf Maßnahmen gegen seine Inhalte hindeuten. Durch Rückmeldungen seiner Blog-Leser:innen konnte er feststellen, dass viele von ihnen seinen Artikel nicht in ihrem Feed sahen. Dies verstärkt die Vermutung, dass seine Reichweite gezielt eingeschränkt wurde. Abschließend kritisiert er die heimlichen Maßnahmen zur Begrenzung der Verbreitung legaler Inhalte als problematisch und zensurähnlich.

nach Norbert Häring, Ergebnis des Tests zum Shadow Banning, 20.01.2026, https://norberthaering.de/propaganda-zensur/ergebnis-shadow-banning/

[1]: https://norberthaering.de/propaganda-zensur/kaia-kallas/

[2]: https://gemini.google.com/share/3a4c03d4493d

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Die Bundeswehr hat einen Schüler angezeigt. Bestrafe einen, erziehe hundert? |

Die Bundeswehr hat einen Schüler angezeigt, der nach dem Besuch eines Jugendoffiziers ein kritisches Meme veröffentlicht hat. Dies wirft Fragen zur Rolle der Bundeswehr in Schulen sowie zur Meinungsfreiheit auf.

Nach dem Besuch eines Jugendoffiziers der Bundeswehr an einer Freiburger Schule hat die Bundeswehr einen Schüler angezeigt, der ein kritisches Meme auf Instagram gepostet hatte. Dies führte zu Ermittlungen wegen Beleidigung. Der Schüler hatte bereits vor dem Besuch eine Schülerzeitung gegründet, um gegen den Vortrag zu protestieren. Es gibt Bedenken, dass die Anzeige der Bundeswehr darauf abzielt, Kritiker einzuschüchtern. Das Vorgehen wirft Fragen zur Verantwortung von Schulen auf, die der Bundeswehr Auftritte in ihren Einrichtungen ermöglichen, und fordert Lehrer zur Zivilcourage auf.

»Bundeswehr-Anzeige gegen Schüler produziert PR-Gau und stellt Schulbesuche der Jugendoffiziere in Frage – Nach dem Besuch eines Bundeswehr-Jugendoffiziers in einer Freiburger Schule hat die Bundeswehr Berichten zufolge einen kritischen Schüler angezeigt. Die Polizei ermittelt wegen Beleidigung gegen ihn. Das Verteidigungsministerium dementiert die Anzeige des Schülers durch die Bundeswehr.«, 31.10.2025, https://norberthaering.de/bundeswehr-anzeige/

Ein Schüler wird strafrechtlich verfolgt, weil er ein Meme gegen die Militarisierung an seiner Schule gepostet hatte. |

In Freiburg wird gegen einen Schüler des Angell-Gymnasiums ermittelt, weil er ein als beleidigend angesehenes Meme über die Bundeswehr postete, nachdem ein Jugendoffizier an der Schule für militärische Einsätze geworben hatte.

Gegen einen Schüler des Angell-Gymnasiums in Freiburg wird ermittelt, weil er ein als „beleidigend“ angesehenes Meme über die Bundeswehr gepostet hat. Hintergrund ist der Besuch eines Jugendoffiziers an der Schule, der für den Krieg geworben und dabei provokante Fragen gestellt hat. Unterstützer des Schülers berichten, dass sowohl die Schule als auch die Bundeswehr in die Ermittlungen involviert sind. So sollen sie persönliche Daten preisgegeben und versucht haben, das Handy des Schülers zu orten. Gleichzeitig wurden Gegenproteste organisiert.

»Strafanzeige gegen Schüler wegen Meme über Bundeswehr«, 28.10.2025, https://www.instagram.com/p/DQXAsnRjajY/