In dem Song „Full moon“ von Tiwayo, veröffentlicht am 18.01.2019 auf dem Album „The gypsy soul of Tiwayo“, geht es um die sehnsuchtsvolle Suche nach innerer Befreiung, die durch die mystische Kraft des Vollmonds ausgelöst wird.
Der Song beginnt mit der Beobachtung eines Sonnenuntergangs. Dieser Übergang vom Tag zur Nacht markiert den Wechsel von der rationalen Welt hin zu einem Zustand, den der Sänger selbst nicht mit Theorien erklären kann. Es herrscht eine fast schon tranceartige Stimmung. Der Vollmond steht im Zentrum des Textes. Er wirkt als eine Art spirituelle Kraft, die den Protagonisten in Bewegung versetzt. Der Mond ist hier nicht nur ein Himmelskörper, sondern ein Symbol für Veränderung und Erwachen.
Das lyrische Ich fleht den Mond an, es zu befreien und seine „Ketten zu sprengen“. Dies deutet darauf hin, dass sich die Person zuvor gefangen, eingeengt oder ziellos gefühlt hat. Der Mondbesuch bietet die Chance, diese Lasten abzuwerfen. Am Ende steht das Versprechen, in dieser Verbindung zu verweilen. Der Protagonist hört auf zu wandern und entscheidet sich, bis zum Morgengrauen beim Licht des Mondes zu bleiben. Es ist ein Moment des Innehaltens und der totalen Hingabe an das befreiende Gefühl der Nacht.
Der Text beschreibt eine spirituelle Katharsis. Die Dunkelheit und der Vollmond werden nicht als bedrohlich, sondern als erlösend dargestellt – als Chance, dem Alltag zu entfliehen und wahre innere Freiheit zu finden.
krisewelchekrise.blog weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von krisewelchekrise.blog übereinstimmen.
Der am 17.01.2005 auf dem Album „Pure Vernunft darf niemals siegen“ veröffentlichte Song „Ich habe Stimmen gehört“ von Tocotronic beschreibt die tiefgreifende, fast schon spirituelle Transformationsreise eines Individuums, das die Grenzen der normalen Wahrnehmung überschreitet. Der Protagonist hat die „Schwelle zur Unendlichkeit“ überschritten. Er beschreibt Erlebnisse, die jenseits der weltlichen Vorstellungskraft liegen, die sowohl von überwältigender Schönheit als auch von tiefer Dunkelheit geprägt sind. Anfangs fühlt er sich passiv wie „Treibholz der Zeit“, getrieben von Kräften, die größer sind als er selbst.
Der Text verdeutlicht eine tiefe Entfremdung von der Realität. Der Anblick der Welt und ihrer „Wunden” wirkt verstörend. Es wird suggeriert, dass man in dieser Welt nur durch Anpassung oder Verstellung bestehen oder frei werden kann. Dabei wird die Dunkelheit nicht nur als bedrohlich, sondern als beständiger Teil der Existenz akzeptiert.
Gegen Ende wandelt sich die Stimmung von Passivität zu Entschlossenheit: Das Feuer symbolisiert eine radikale Veränderung oder Reinigung. Der Prozess der Transformation führt dazu, dass die Angst verschwindet. Der Text endet mit einem Aufbruch. Der Protagonist ist bereit, seine aktuelle Existenzebene zu verlassen und sich auf den Weg zu einem neuen, unbekannten Ziel zu machen.
Der Text lässt sich als Metapher für einen Sterbeprozess, eine spirituelle Erleuchtung oder einen radikalen psychischen Umbruch deuten. Es geht um das Loslassen der alten Welt und die Vorbereitung auf einen neuen Zustand der Freiheit.
krisewelchekrise.blog weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von krisewelchekrise.blog übereinstimmen.
Der am 14.01.2011 auf dem Album „Die Mathematik der Anna Depenbusch” veröffentlichte Song „Tanz mit mir (Haifischbarpolka)” von Anna Depenbusch beschreibt den schmerzhaften Prozess einer Trennung, der von anfänglicher Melancholie über die Entdeckung eines Vertrauensbruchs bis hin zur wütenden Loslösung führt. Am Anfang stehen Stille und das Bewusstsein, dass die Beziehung am Ende ist. Es besteht der Wunsch, einen letzten Moment der Illusion aufrechtzuerhalten. Ein letzter Tanz, bei dem man so tut, als sei man noch verliebt, bevor die Realität die schönen Erinnerungen einholt.
Der Text wechselt dann in die Perspektive einer Wartenden. Die Protagonistin hat sehnsüchtig am Pier auf ihren „Matrosen” gewartet und Erinnerungsstücke aufbewahrt. Doch die Heimkehr bringt kein Happy End: Der Seemann kehrt zwar zurück, hat aber nun eine andere Frau im Arm – ausgerechnet die eigene Schwester der Protagonistin. Mit der Aufdeckung dieses doppelten Verrats schlägt die Stimmung radikal um.
Die Trauer verwandelt sich in Zorn und Verachtung. Die Protagonistin schickt den Matrosen „zur Hölle“. Sie weigert sich, weitere Tränen zu vergießen. Sie entzaubert das romantische Bild des Seemanns und erkennt, dass sie eigentlich nur die Sehnsucht nach dem Meer geliebt hat, nicht den Mann selbst.
Der Song thematisiert das Ende einer Liebe durch Untreue. Er beschreibt die Entwicklung von der verzweifelten Sehnsucht hin zur bitteren Erkenntnis, dass der geliebte Mensch den Schmerz nicht wert ist.
krisewelchekrise.blog weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von krisewelchekrise.blog übereinstimmen.
Ich habe sechs Stunden gut geschlafen (86 Punkte im Schlaftracking). Ich habe geträumt, aber die Träume wieder vergessen.
Zum Frühstück aß ich mein Müsli und trank eine Tasse Kaffee.
Parallel dazu hörte ich einzelne Beiträge aus der Sendung „Information und Musik” des Deutschlandfunks.
Nach der Morgentoilette ging ich ins Kaufland, um meinen wöchentlichen Einkauf zu erledigen.
Es nieselte. Das Wasser fror nicht zu Eis. Ich konnte wie immer gehen. Die Kassiererin wollte mir wieder einmal zeigen, wie schnell sie meinen Einkauf über den Scanner ziehen kann. Ich konnte mithalten.
Auf dem Heimweg war ich traurig. Beim Auspacken des Einkaufs war es nicht anders.
Ich trinke einen Kaffee und esse drei weiche Lebkuchenherzen.
Ich lese die gestern veröffentlichten WordPress.com-Blogbeiträge der anderen Blogger:innen.
Ich esse eine halbe Paprika, zwei kleine Tafeläpfel und ein „High Protein Toastbrötchen“ mit einem Gemüseaufstrich mit etwas Kala Namak und einer Käsealternative mit Bockshornklee.
Ich gehe 50 Minuten spazieren, während meine Gedanken kreisen, und trinke anschließend einen Kaffee im Café. Ich kann mich nicht aufs Lesen konzentrieren. Stattdessen habe ich Lust, ein Daily Prompt vorzubereiten. Der nächste Prompt, den ich noch nicht auf dem Schirm habe, lautet: „Kannst du eine Situation schildern, in der du dich geliebt gefühlt hast?” Zwei junge Männer setzen sich an den Nebentisch. Sie essen einen mitgebrachten Döner. Sie unterhalten sich laut. Einer von ihnen sucht das Gespräch mit mir. Er fragt mich, was ich gelernt habe und ob es schwer war. Ich antworte ihm freundlich und wahrheitsgemäß. Er spricht Deutsch mit ausländischem Akzent. Ungefragt erzählt er mir, dass er Kosovo-Albaner ist. In seiner Heimat hatte er angefangen, Programmieren zu lernen. Er fand es langweilig und brach ab. Jetzt sucht er einen Beruf und fragt mich, welcher der beste ist. Ich antworte ihm, dass es davon abhängt, wer einen Beruf erlernen möchte. Was ihm Freude bereitet oder ihm leichtfällt. Er versteht. Sorgen bereitet ihm sein Deutsch. Er hat Angst, dass es für eine deutsche Freundin nicht gut genug ist. Ich sage ihm, dass ich ihn sprachlich gut verstehen kann. Er hat drei Jahre gebraucht, um so sprechen zu können. Ich seufze innerlich, denn ich komme weder zum Lesen noch zum Schreiben. Immerhin habe ich eine Vorstellung davon, was ich schreiben werde. Ich packe zusammen, wünsche den beiden alles Gute und gehe nach Hause.
Dort bereite ich kommende Blogposts vor und lese weiter in den gestern veröffentlichten WordPress.com-Blogbeiträgen der anderen Blogger:innen.
Zum Abendessen gab es 500 g Brokkoli, Romanesco und Blumenkohl sowie eine Schnitzelalternative aus Weizen und eine Frikadellenalternative aus Erbsen. Außerdem esse ich ein paar Paprikachips, eine Handvoll Nüsse und drei Maronen. Ich trank ein alkoholfreies Bier, ein Glas Karottensaft und aß drei Datteln sowie ein Schälchen Heidelbeeren.
Dazu hörte ich die Folge „Liegt es an mir? Wenn die Partnersuche zum Lebensthema wird”. [aufklappen]
Anne hat Schwierigkeiten damit, gesunde Liebesbeziehungen zu führen. Einerseits plagt sie eine Verlustangst, andererseits fühlt sie sich aber auch schnell in ihrer Freiheit eingeengt. Deshalb weigert sie sich, Partnern näherzukommen, wenn diese die Beziehung intensivieren wollen. Wenn sie aber auf Männer trifft, die selbst eher beziehungsunfähig sind und wenig in die Beziehung investieren, passt sie sich diesen stark an und stellt ihre Bedürfnisse in den Hintergrund, um den Männern aus ihrer Sicht zu genügen. So hat sie das Problem, dass sie in Beziehungen nicht glücklich wird, da sie sich weder auf starke Zuneigung noch auf distanzierteres Verhalten von Männern ehrlich einlassen kann. Annes Schattenkind wurde von ihrer Mutter geprägt, zu der sie keine gute Beziehung hatte. Als Kind hat sich Anne permanent an ihre Mutter angepasst, da sie dachte, dass sie nur so von ihrer Mutter geliebt werden könne. Sie hat also als Kind die Verantwortung dafür übernommen, dass ihre Mutter sie liebt, obwohl dies allein die Verantwortung der Mutter gewesen wäre. Dieses Verhalten projiziert Anne nun auf ihre erwachsenen Beziehungen. Sie hat den Glaubenssatz, dass sie so, wie sie ist, nicht geliebt werden kann, und muss sich deshalb ihren Partnern anpassen. In unserem Gespräch zeige ich ihr, dass ihre Liebenswürdigkeit nicht von den Vorstellungen anderer Personen abhängig ist und wie sie sich von ihren kindlichen Prägungen lösen kann.
Den Tag ließ ich mit dem Hören von Neuerscheinungen und Lieblingssongs ausklingen. Dazu trank ich eine Tasse Kaffee und genoss einen Riegel Schokolade.
Ich bereitete mein Müsli für morgen zu.
Vor dem Einschlafen las ich weiter in dem Buch Xenozid – Ender-Saga 3 von Orson Scott Card. Hier eine Leseprobe: [aufklappen]
»Sie wird die Descolada nicht mitnehmen!«
»Sie hat keine Wahl. Die Descolada ist bereits in ihr. Sie ist in mir.«
Damit hatte er sie endlich geschafft. Er sah sie in ihren Augen – die Furcht.
»Sie wird auch in dir sein. Selbst wenn du in dein Schiff zurückläufst und mich abschottest und nicht infiziert worden bist, wird die Descolada in dich und deinen Mann und deine Kinder eindringen, sobald du auf Lusitania landest. Sie müssen die Chemikalien tagtäglich in ihre Nahrung und ihr Wasser geben, ihr Leben lang. Und sie können Lusitania nie wieder verlassen, oder sie werden den Tod und die Vernichtung mit sich nehmen.«
»Wir wussten wohl, dass diese Möglichkeit bestand«, sagte Valentine.
»Als ihr abgeflogen seid, war es nur eine Möglichkeit. Wir glaubten, die Descolada würde bald unter Kontrolle sein. Jetzt sind sie sich nicht mehr sicher, ob sie überhaupt je unter Kontrolle zu bekommen ist. Und das bedeutet, dass ihr Lusitania nie wieder verlassen könnt, sobald ihr erst einmal gelandet seid.«
»Hoffentlich gefällt uns das Wetter.«
Ich bin heute dankbar für:
– für einen guten Schlaf ohne Albträume,
– für den interessanten Podcast von Stefanie Stahl,
– für unfallfreies Bewegen im öffentlichen Raum und zu Hause,
– für den Song des Tages: „Mon dieu” von ZAZ, veröffentlicht am 19.09.2025 auf „Sains et saufs“ | Spotify | YouTube | Apple Music,
Der am 13. Januar 2020 als Single veröffentlichte Song „Dulcea Si Tandra Mea Fiara” von Catalina Cara ist eine leidenschaftliche Liebeserklärung, die von tiefer Sehnsucht, Intimität und dem Wunsch nach einer gemeinsamen Flucht aus der Realität erzählt. Die Ich-Erzählerin beschreibt ihren geliebten Menschen wie ein selbst geschriebenes Gedicht. Dies deutet darauf hin, dass sie die Beziehung mit viel Hingabe „gestaltet“ hat und ihren Partner bis ins kleinste Detail kennenlernen möchte. Ein Kuss ist für sie nicht nur eine Geste, sondern ein Weg, die Seele des anderen zu „erhören“.
Es gibt ein starkes Motiv des Entfliehens. Die Protagonistin möchte an einen Ort reisen, an dem es kein „Heute“ und kein „Morgen“ gibt, um einen Zustand jenseits der Zeit zu erreichen. Das Universum und der „Flug“ dienen hier als Metaphern für grenzenlose Freiheit, die nur das Paar gemeinsam erleben kann. Ein zentrales Element ist der Kontrast in der Beschreibung des Partners. Er wird als „fiara mea tandra“ bezeichnet. Das impliziert eine Mischung aus:
– eine ungezähmte, kraftvolle Anziehung. Eine sanfte, beschützende Liebe. Die Erzählerin beschreibt, wie sie in seinem Blick „dahinschmilzt“ und jede Berührung intensiv genießt.
Im letzten Teil bittet sie darum, ihre gemeinsame „Geschichte” nicht zu verraten. Die Liebe wird als ein „verrückter Walzer“ auf den Wolken dargestellt – ein Bild für eine ekstatische, vielleicht etwas riskante, aber wunderschöne Verbundenheit. Der Song feiert eine alles verzehrende Liebe, die den Alltag hinter sich lässt. Er beschreibt das Gefühl, im anderen völlig aufzugehen und gemeinsam in eine eigene, zeitlose Welt abzuheben.
krisewelchekrise.blog weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von krisewelchekrise.blog übereinstimmen.
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.