Ein Video der Panzerbrigade 45 der Bundeswehr in Litauen zeigt eine besorgniserregende Symbolik, die an finstere Zeiten erinnert. Die Bundeswehr nutzt das Video offensiv als Werbung, was zu kritischen Reaktionen führt.
Ein Video der Panzerbrigade 45 der Bundeswehr in Litauen, das von der Bundeswehr als Werbung genutzt wird, zeigt eine bedenkliche Ästhetik, die an dunkle historische Zeiten erinnert. Die Symbolik und Inszenierung mit Fackeln und martialischer Musik weckt Assoziationen zu radikalen Ideologien und wirft Fragen zur Vereinbarkeit mit demokratischen Werten auf. Kritiker beschreiben das Video als Ausdruck von Wahnsinn und als gefährliche Sekte, die emotionale Manipulation betreibt.
»Fackeln und „Hurra!“: Bundeswehr wirbt mit ihren finsteren Ritualen – Ein Video von der Panzerbrigade 45 der Bundeswehr in Litauen gibt einen gruseligen Einblick in die dortige interne „Stimmungsmache“. Die genutzte Symbolik mit Fackelschein und Wappen erinnert an dunkelste Zeiten – aber das ist vielleicht sogar so gewollt. Ebenso befremdlich wie das Video selber ist die Tatsache, dass die Bundeswehr offensiv mit diesen Aufnahmen „Werbung“ macht. Ein Kommentar von Tobias Riegel.«, 28.10.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=141189
In einem Interview äußert Reiner Braun, dass die Friedensbewegung in Deutschland trotz einiger Mobilisierungsaktionen noch nicht stark genug ist, um gesellschaftliche Unterstützung gegen Krieg und Aufrüstung zu gewinnen. Er betont die Notwendigkeit einer Neuformierung und breiteren Zusammenarbeit, um den Herausforderungen der aktuellen Kriegspolitik wirksam zu begegnen.
»Ein großer Krieg wird durch die NATO und die Bundesregierung materiell, politisch, gesellschaftlich und emotional vorbereitet. Jede Illusion darüber, dass dem angeblich nicht so sei und es doch nur um eine Stärkung der Abschreckung geht, kann katastrophale Folgen haben.«
In einem Interview äußert Reiner Braun, ein prominentes Mitglied der Friedensbewegung, seine Bedenken über den aktuellen Zustand der Friedensbewegung in Deutschland. Er betont, dass die Bewegung trotz einiger mobilisierender Aktionen nicht ausreichend gesellschaftliche Unterstützung hat und unter einem „Friedensopportunismus“, insbesondere innerhalb der Linken, leidet. Braun fordert eine Neuformierung der Bewegung, um gegen die Kriegspolitik der Regierenden und die damit verbundene Militarisierung vorzugehen und eine breitere gesellschaftliche Verankerung zu erreichen.
»„Ein großer Krieg wird politisch vorbereitet“ – wo steht die Friedensbewegung dabei? – Realisiert die Bevölkerung, was das politische Großvorhaben Kriegstüchtigkeit bedeutet und was es mit der damit verbundenen Aufrüstung auf sich hat? Nein, glaubt Reiner Braun, ein Urgestein der Friedensbewegung. Im NachDenkSeiten-Interview spricht der Historiker und Journalist über die aktuelle Lage und macht sich Gedanken über den Zustand der Friedensbewegung. Was läuft gut? Wo liegen Schwächen? Was müsste getan werden, um die Friedensbewegung zu stärken? Braun gibt darauf Antworten und spricht kritisch von einem „Friedensopportunismus“ in Teilen der Linken. Von Marcus Klöckner.«, 29.10.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=141220
Wie bei den Sozialabgaben werden die Reichen auch bei der Einkommensteuer privilegiert: Von ihren Millionengehältern aufgrund der Beschäftigungsverhältnisse (Beispiel VW-Diess) zahlen sie natürlich Einkommensteuer, allerdings nur bis zu einem Spitzensatz von 45 Prozent (ab 277.000 Euro Jahreseinkommen). Ihre Einkommen aus Vermögen, Dividenden und Zinsen werden nur mit 25 Prozent besteuert. Die Vermögen selbst bleiben gänzlich steuerfrei. Die Vermögenssteuer wurde 1997 abgeschafft.
Laut einer Oxfam-Studie zahlen Multimillionäre in Deutschland effektiv bloß etwa 28 Prozent Einkommensteuer, Milliardäre 26 Prozent. Es stimmt schon: „Der Staat hat kein Ausgabenproblem, sondern ein Gerechtigkeitsproblem.“ Die Tagesschau berichtet:
„Allerdings spricht sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) strikt gegen Steuererhöhungen aus und verweist auf den Koalitionsvertrag, der derartige Maßnahmen ausschließe.“
Dass Merz soziale Anwandlungen habe, kann man ihm wahrlich nicht nachsagen.
Ein historisches, vorbildliches Gegenstück zu unserem stinkreichen Ellenbogen-Kanzler: US-Präsident Franklin D. Roosevelt. In einer Zeit „schwerer nationaler Gefahr“, erklärte er im April 1942 vor dem Kongress, „sollte kein amerikanischer Bürger nach Abzug der Steuern ein Nettoeinkommen von mehr als 25.000 Dollar pro Jahr haben.“ (Heute wären das ungefähr 350.000 Dollar, immer noch ein Haufen Geld). Es dauerte, bis Roosevelt sich durchsetzte. Aber zum Ende des Zweiten Weltkrieges hin mussten Amerikas Reiche auf alle Einkommen über 200.000 Dollar sage und schreibe 94 Prozent Steuern zahlen. Durch die Bank, alle, ausnahmslos.
Für den vormaligen Chef des Aufsichtsrats der BlackRock Asset Management Deutschland AG, Kanzler Friedrich Merz, ein Ding der Unmöglichkeit. Der weigert sich nicht nur, dem Allgemeinwohl zu dienen, indem er den immens Reichen ein paar zusätzliche Euro abknöpft. Er beantwortet die Probleme im Inland lieber mit Bomben fürs Ausland. Seine Regierung will insgesamt 377 Milliarden Euro für Rüstungsgüter verschleudern. Ein wahrer „Master of War“ (Meister des Krieges), wie Bob Dylan diese abstoßende Sorte Mensch in einem seiner Songs beschrieb:
„Ihr befestigt die Abzugshähne / Die andere drücken sollen / Dann lehnt ihr euch zurück und seht zu / wie die Gefallenenliste länger wird / Ihr versteckt euch in euren Villen / Während das Blut der jungen Leute / Aus ihren Leibern fließt / Und im Dreck versickert.“
„Russland muss diesen Krieg verlieren.“ Merz hat es häufig genug verkündet. Kein Täuschungsmittel, keine perfide Erfindung ist ihm zu primitiv, um der Öffentlichkeit Angst vor einer „russischen“ Bedrohung einzureden. Mit massiver Agitation versucht er, den Krieg in der Ukraine als im Interesse Deutschlands, seiner Demokratie und Freiheit liegend zu verklären. Der Sauerländer reizt zu einer gedanklichen Anleihe beim Satiriker Georg Schramm: Wenn Deutschlands Demokratie von der Ukraine verteidigt wird, dann muss das Sauerland auch die Freiheit der Ukraine verteidigen. Logo.
Die deutschen Militärausgaben stiegen von 2014 bis 2024 nach NATO-Kriterien von jährlichen 34,7 Milliarden auf 86,6 Milliarden Euro. 2029 (spätestens dann greift ja angeblich der Russe an) sollen es schließlich 152 Milliarden sein.
Friedrich Merz zeigt mit seiner polarisierenden Rhetorik, wie sehr er den Interessen der herrschenden Militaristen- und Millionärsclique verbunden ist. Er spaltet unsere Gesellschaft. Seine Angriffe auf Bürgergeldempfänger sind mitleidlos. Seine Sozialstaatskritik ist stockreaktionär. Zur Abrundung dieses Kanzler-Bildes: Der Mann verprasste schon in den ersten drei Monaten seiner Amtszeit 12.501,30 Euro aus der Staatskasse für seinen Friseur und für Kosmetik.«
»Multimillionär Merz: Kriegskanzler der Geldaristokratie – „Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat“. Doch doch, das steht immer noch so im Grundgesetz. Sogar zweimal. Der Fachbegriff dazu: „Sozialstaatsklausel.“ Sie verpflichtet den Staat, seinen Bürgern eine sichere Lebensgrundlage zu bieten. Den reichsten 5 Prozent der Deutschen, 256 (Multi-)Milliardären und knapp 3 Millionen (Multi-)Millionären, gehören 48 Prozent des gesamten Volksvermögens. Andererseits fristen im Land der Dichter und Denker 13 Millionen Menschen ihr Dasein unterhalb der Armutsgrenze. 15,5 Prozent der Gesamtbevölkerung. Das Privatvermögen unseres Kanzlers wird vorsichtig auf 12 Millionen Euro geschätzt. Nix Genaues weiß man nicht. Eine Offenlegungspflicht für Regierungspolitiker gibt es sogar in den USA, aber nicht in Deutschland. Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam.«, 30.10.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=141274
»Multimillionär Merz: Kriegskanzler der Geldaristokratie – „Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat“. Doch doch, das steht immer noch so im Grundgesetz. Sogar zweimal. Der Fachbegriff dazu: „Sozialstaatsklausel.“ Sie verpflichtet den Staat, seinen Bürgern eine sichere Lebensgrundlage zu bieten. Den reichsten 5 Prozent der Deutschen, 256 (Multi-)Milliardären und knapp 3 Millionen (Multi-)Millionären, gehören 48 Prozent des gesamten Volksvermögens. Andererseits fristen im Land der Dichter und Denker 13 Millionen Menschen ihr Dasein unterhalb der Armutsgrenze. 15,5 Prozent der Gesamtbevölkerung. Das Privatvermögen unseres Kanzlers wird vorsichtig auf 12 Millionen Euro geschätzt. Nix Genaues weiß man nicht. Eine Offenlegungspflicht für Regierungspolitiker gibt es sogar in den USA, aber nicht in Deutschland. Von Friedhelm Klinkhammer1 und Volker Bräutigam2.«, 30.10.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=141274
hören:
Friedhelm Klinkhammer, Jahrgang 1944, Jurist. 1975 bis 2008 Mitarbeiter des NDR, zeitweise Vorsitzender des NDR-Gesamtpersonalrats und des ver.di-Betriebsverbandes sowie Referent einer Funkhausdirektorin.
Volker Bräutigam, Jahrgang 1941, Redakteur. 1975 bis 1996 Mitarbeiter des NDR, zunächst in der Tagesschau, von 1992 an in der Kulturredaktion für N3. Danach Lehrauftrag an der Fu-Jen-Universität in Taipeh.
Die USA haben den Abzug mehrerer tausend Soldaten aus Osteuropa bestätigt. Gleichzeitig betonen sie ihre Beistandsverpflichtungen und weisen darauf hin, dass die militärische Präsenz in Europa insgesamt hoch bleibt.
Die USA haben den Abzug mehrerer tausend Soldaten aus Osteuropa bestätigt, darunter einer Infanterie-Brigade, die die NATO-Ostflanke schützt. Diese Truppenreduzierung ist Teil der neuen Prioritäten der US-Regierung unter Präsident Trump. Das US-Oberkommando betont jedoch, dass die Beistandsverpflichtungen weiterhin bestehen. Ein NATO-Sprecher stellte klar, dass die militärische Präsenz der USA in Europa nach wie vor hoch ist und solche Anpassungen nicht ungewöhnlich sind.
»USA bestätigen Abzug von Soldaten aus Osteuropa – Die USA haben den geplanten Abzug von mehreren tausend Soldaten aus Osteuropa bestätigt. Nach Angaben des US-Kommandos für Europa werden Einsatzkräfte einer Infanterie-Brigade, die bislang die NATO-Ostflanke schützt, in die USA zurückkehren.«, 30.10.2025, https://www.deutschlandfunk.de/usa-bestaetigen-abzug-von-soldaten-aus-osteuropa-100.html
Angesichts der veränderten Sicherheitslage in Europa infolge des russischen Überfalls auf die Ukraine intensivieren die deutschen Feuerwehren ihre Vorbereitungen für den Transport von Waffen und Munition im öffentlichen Verkehr.
Angesichts der veränderten Sicherheitslage in Europa, die durch den russischen Überfall auf die Ukraine beeinflusst wurde, bereiten sich die deutschen Feuerwehren verstärkt auf Waffen- und Munitionstransporte im öffentlichen Verkehr vor. Diese Entwicklung führt zu einer Zunahme solcher Transporte. Die Situation erfordert eine Anpassung der Einsatzpläne und -strategien der Feuerwehren.
Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig” übt Kritik an den geheimen Plänen der Bundesregierung, Tomahawk-Marschflugkörper zu kaufen. Dies birgt ein erhebliches Eskalationspotenzial und könnte die Sicherheit Deutschlands gefährden.
Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig” übt Kritik an den geheimen Plänen der Bundesregierung, 400 Tomahawk-Marschflugkörper und drei Typhon-Startsysteme zu kaufen. Diese bergen ein erhebliches Eskalationspotenzial. Experten warnen, dass diese Anschaffungen Deutschland nicht sicherer machen, sondern im Gegenteil zu einer Destabilisierung führen und die Gefahr von Fehlwarnungen erhöhen könnten. Die Kampagne fordert deshalb ein Folgeabkommen zum INF-Vertrag, um ein Wettrüsten in Europa zu verhindern.
»Kampagne kritisiert geheime Pläne der Bundesregierung: „Kauf von Tomahawk-Marschflugkörpern birgt enormes Eskalations-potenzial!“ – Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ reagiert mit scharfer Kritik auf die Nachricht, dass die Bundesregierung US-Marschflugkörper größerer Reichweite kaufen will.«, 28.10.2025, https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015522.html
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