Die deutsche Wirtschaft steht weiterhin unter Druck. Besonders betroffen sind die Kfz- und die Chemieindustrie. Die Rüstungsbranche gilt trotz staatlicher Investitionen als ineffizient, da sie im Vergleich zu Ausgaben in zivilen Bereichen weniger Wachstum und Arbeitsplätze schafft.
Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiterhin in der Krise. Besonders betroffen sind die Kfz- und Chemieindustrie, die unter den Folgen internationaler Handelskonflikte leiden. Während die Rüstungsbranche Wachstum verzeichnet, warnen Ökonomen davor, dass Rüstungsausgaben wirtschaftlich weniger effektiv sind als Investitionen in Infrastruktur, Bildung oder den sozialen Bereich. Langfristig könnte sich die Fokussierung auf Militärtechnologie als nachteilig für Deutschland erweisen, da sie nicht zu nachhaltigem Wachstum beiträgt und die wirtschaftliche Stabilität gefährdet.
»Folgen der Hochrüstung – Ökonomen kritisieren die Fokussierung Deutschlands und der EU auf die Rüstungsindustrie als wirtschaftlich nachteilig und weisen darauf hin, dass sie auf lange Sicht zum Abstieg eines Landes beitragen kann.«, 22.10.2025, https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10165
Absolut richtig. Rüstung fördert niemals den Wohlstand eines Landes – sie kann nur als notwendig erachtet werden, um zu vermeiden, angegriffen zu werden. Deshalb hoffe ich, und gehe davon aus, dass wir die Rüstungsausgaben wieder herunterfahren werden, sobald die Russen wieder vernünftig geworden sind und aufgehört haben werden, alle um sich herum anzugreifen.
Rüstung tötet auch, wenn kein Schuss fällt – denn sie motiviert Länder dazu, Ausgaben für humanitäre Zwecke wie Krankheits- und Impfschutz im globalen Süden zu kürzen. Und das führt ziemlich direkt zu sonst vermeidbaren verfrühten Todesfällen dort.
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