Free hens.

Die Initiative „PLAnbe” plant für den 29. November 2025 eine Rettungsaktion, bei der rund 800 Legehennen aus industrieller Haltung befreit werden sollen, um ihnen ein artgerechtes und würdiges Leben zu ermöglichen.

Am 29. November 2025 werden rund 800 Legehennen im Westerwald von der Initiative „PLAnbe” gerettet, um ihnen ein artgerechtes Leben zu ermöglichen und sie vor dem Schlachthof zu bewahren. Die Tierschützer berichten von den katastrophalen Zuständen in der industriellen Haltung, in der viele Tiere gesundheitlich angeschlagen sind und leiden müssen. Die Initiative setzt sich für das Wohl der Hennen ein und ruft die Verbraucher dazu auf, ihr Konsumverhalten zu hinterfragen und somit die Ausbeutung von Tieren zu verringern.

»Rettung aus der Dunkelheit: Wie 800 Hennen im Westerwald dem Schlachthof entkommen – REPORTAGE | Noch bevor die Sonne am Samstag, dem 29. November 2025, über den Westerwald steigen wird, herrscht auf einem landwirtschaftlichen Betrieb bereits reges Treiben. Im Dunkeln, während die Hennen noch schlafend auf den Stangen sitzen, wird die Arbeit einer Rettungstruppe beginnen – leise, konzentriert und mit einem Ziel: Leben zu retten. Rund 800 Legehennen sollen an diesem Tag übernommen werden, damit sie nicht – wie unzählige ihrer Artgenossinnen – im Schlachthof enden. Von Eva Maria Hammer«, 21.10.2025, https://www.nr-kurier.de/artikel/162646-rettung-aus-der-dunkelheit–wie-800-hennen-im-westerwald-dem-schlachthof-entkommen Kurzlink: https://ogy.de/hennenrettung

Nächstenliebe, Sozialabbau, Leistungskürzungen, Arbeitslose, Geringverdiener, Alleinerziehende, Wohnungslose | Citation.

[…] eine der herausforderndsten Phasen unserer neueren Geschichte […] christlichen Menschenbild […] angespannte Weltlage und Wirtschaftsflaute […] Nur in einer auf Wachstum ausgerichteten Volkswirtschaft werden die Mittel gewonnen, die wir brauchen, um Infrastruktur zu finanzieren, Solidarität zu üben und soziale Sicherheit auf Dauer zu gewährleisten […] Liebe deinen Nächsten wie dich selbst […] Wir müssen die Wettbewerbsfähigkeit sichern […] notwendige Reform […] Erhalt des Sozialstaats […] Kahlschlags am Sozialstaat […] so wie wir ihn wirklich brauchen […] hin zu einer neuen Grundsicherung grundlegend ändern […] Zukunftsfähigkeit […] Volkswirtschaft […] Reform […] Modernisierung […] Erhalt des Sozialstaats […] Wir wollen, dass alle, die arbeiten können, auch tatsächlich arbeiten […] notwendigen Reformen […] nicht genug gearbeitet haben […] Fehlanreize ausnutzen […] arbeitende […] dass er den Missbrauch des Systems finanziert […] Missbraucher […] Gerade durch Strenge sichern wir langfristig das Wohl aller. […] Deshalb müssen wir handeln, wir müssen es schnell tun […] Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen […] C […] Liebe deinen Nächsten wie dich selbst […] Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. […] Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon […] Wem spielt eine Politik in die Hände, die Härte predigt, aber Mitgefühl abkoppelt? […]

~ Detlef Koch am 29.09.2025 in „Christliche Rhetorik, neoliberale Härte – Friedrich Merz und die Entkernung des Sozialstaats“, NachDenkSeiten, https://www.nachdenkseiten.de/?p=139746

In einer Rede hat Kanzler Merz mit schamloser Wortakrobatik die Schleifung des Sozialstaats als Akt der Fürsorge etikettiert. Die Opfer dieser Politik – Arbeitslose, Geringverdiener, Alleinerziehende und Wohnungslose – bleiben dabei sprachlich unsichtbar. Merz tut so, als schütze er durch Kürzen und Strafen die wirklich Bedürftigen. Das Ergebnis ist eine zynische Verdrehung: Der Sozialstaat wird ausgehöhlt, in der Rede des Kanzlers klingt es jedoch wie ein Rettungseinsatz. Ein Kommentar von Detlef Koch.

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