Fun, fun, fun ‚til the madman blows our minds away

„Aufzählen“ bedeutet, etwas im Einzelnen und nacheinander zu nennen.

  1. Neue Songs entdecken.
  2. Lieblingsmusik hören.
  3. In einem Café Kaffee trinken, in abonnierten Zeitschriften lesen und Worte, Gesten, Blicke, Stimmungen – kurz: die Atmosphäre in mich aufnehmen.
  4. Bücher lesen, Sachbücher, Romane, philosophische Essays, psychologische Populärliteratur, Science-Fiction, Thriller, Skurriles.
  5. Das Gras wachsen hören, Entwicklungen erkennen, bevor das allgemeine Erstaunen oder Entsetzen einsetzt.
  6. Gehen, Joggen.
  7. Podcasts bzw. Radio per Audiothek hören.
  8. Dokumentationen streamen.
  9. krisewelchekrise.blog.
  10. Ich bin offen dafür, neue Menschen kennenzulernen, und unterhalte mich am liebsten über mehr als nur Small Talk.
  11. bis … [nach unten offene Spaß-Skala]

Die Reihenfolge entspricht nicht einer Wertung.

Täglicher Schreibanreiz
Zähle fünf Dinge auf, die du tust, weil sie dir Spaß machen.

List five things you do for fun.  |  Nennen Sie fünf Dinge, die Sie zum Spaß tun.

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Ja, ich habe meinen kalten Blick darauf gerichtet. Und ich habe nie nein gesagt.

Der am 23.01.1996 veröffentlichte Song „Cold Eye“ von The Walkabouts, der auf dem Album „Devil’s Road“ zu finden ist, beschreibt eine Atmosphäre der Erschöpfung, professionellen Ausdauer und distanzierter Selbstreflexion. Der Text vermittelt ein starkes Gefühl von körperlicher und mentaler Erschöpfung. Metaphern wie das „Schleifen der Knochen“ von Sonnenaufgang bis zur Cocktailstunde verdeutlichen eine mühsame, fast schon auszehrende Routine. Der Protagonist hat „viele Städte angemalt“, was auf eine lange Reise oder eine produktive, aber anstrengende Karriere hindeutet.

Die wiederkehrende Phrase „When I put my cold eye to it” beschreibt eine Form der objektiven, beinah gefühllosen Betrachtung. Es geht darum, die Dinge (oder sich selbst) ohne Illusionen und mit einer gewissen emotionalen Distanz zu analysieren. Trotz der Härte der Realität betont das lyrische Ich, „nie Nein gesagt“ zu haben – ein Zeichen für eine unnachgiebige, vielleicht sogar zwanghafte Hingabe. Der Text deutet eine Distanz zu anderen Menschen an, die nur hinterherlaufen oder „gebrauchte Pläne“ stehlen. Die Freunde sind überrascht, dass es dem Protagonisten überhaupt noch wichtig ist. Dies suggeriert, dass der Protagonist seinen Weg trotz der Kopisten und des Unverständnisses seines Umfelds einsam weitergeht.

Die Erwähnung des „Bettelnapfes“ und des „Giftglases“ zeigt, dass er auch in prekären oder toxischen Situationen nach Erkenntnissen sucht. Anstatt auf Glück zu hoffen, „macht“ er sein Glück selbst, erkennt aber gleichzeitig die Zerbrechlichkeit dieses Zustands an. Der Song handelt vom Weitermachen in einer erschöpfenden Welt. Er ist das Porträt von jemandem, der trotz Müdigkeit und Zynismus nicht aufhören kann (oder will), die Welt mit einem nüchternen, „kalten“ Blick zu betrachten und seine Arbeit konsequent durchzuziehen.

https://link.deezer.com/s/32dvVOJwTcClXBo91tV7u

https://music.apple.com/ch/song/cold-eye/1329252146

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Er erzählte mein ganzes Leben mit seinen Worten.

Der am 22. Januar 1973 auf dem Album „Killing Me Softly“ veröffentlichte Song „Killing Me Softly With His Song“ von Roberta Flack beschreibt die zutiefst bewegende Begegnung einer Zuhörerin mit der Musik eines Fremden. Die Ich-Erzählerin besucht einen Auftritt eines jungen Musikers, von dem sie zuvor nur gehört hat. Sobald er zu spielen beginnt, hat sie das Gefühl, dass er ihre intimsten Erlebnisse und Schmerzen besingt. Es entsteht eine paradoxe Situation: Obwohl der Sänger ein Fremder ist, scheinen seine Worte direkt aus ihrer Seele zu kommen. Die Texte des Musikers sind so treffend, dass sich die Erzählerin verwundbar und fast schon bloßgestellt fühlt. Sie beschreibt es so, als hätte er „ihre Briefe gefunden und laut vorgelesen”. Diese tiefe emotionale Resonanz löst in ihr Scham und zugleich Bewunderung aus.

Der Titel ist eine Metapher für die bittersüße Erfahrung, von Kunst tief berührt zu werden. Der Schmerz, mit den eigenen dunklen Gefühlen und der eigenen Vergangenheit konfrontiert zu werden. Die sanfte, beinah meditative Art, wie die Musik diesen Schmerz hervorruft und zugleich heilt.

Ein interessanter Aspekt ist die Einseitigkeit der Beziehung. Während sie das Gefühl hat, der Musiker kenne ihre gesamte Lebensgeschichte, nimmt er sie gar nicht wahr. Dies unterstreicht die universelle Kraft der Musik: Ein Künstler kann die Wahrheit eines Menschen aussprechen, ohne ihn persönlich zu kennen.

Zusammenfassend handelt der Song von der universellen Kraft der Kunst, die das Unsagbare ausdrücken kann und uns das Gefühl gibt, in unserem Schmerz verstanden zu werden.

https://www.deezer.com/en/track/14615242

https://music.apple.com/de/song/killing-me-softly-with-his-song/1098761104

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Gute Umgangsformen

Ein Haustier ist ein Tier, das nicht frei lebt und an den Menschen gewöhnt ist. Es muss sich in meinem Besitz oder Eigentum befinden oder mir zugehörig sein, also zu meinem Haushalt gehören. Oder so ähnlich …

Seit Oktober 2014 habe ich kein Haustier mehr. In Frage kämen ein Hund und/oder eine Katze. Mein Mietvertrag schließt jedoch Hunde und Katzen von meiner Wohnung aus.

Einem Haustier etwas verständlich zu machen (amerikanische Originalfrage) oder ihm etwas beizubringen (eingedeutschte Frage) sind zwei unterschiedliche Umgangsweisen.

Ich beantworte heute die eingedeutschte Frage.

Hätte ich eine Katze als Haustier, könnte ich ihr beibringen, ihr Geschäft im Katzenklo zu verrichten. Denn: Katzenklo, Katzenklo, macht die richtige Katze froh.

Außerdem könnte ich der Katze beibringen, zu mir zu kommen, wenn ich sie rufe, freiwillig in den Transportkorb zu gehen, sich überall berühren zu lassen (Medical Training), mit der Nase einem Stab zu folgen (Target-Training mit einem Target-Stick), Sitz zu machen, Pfötchen zu geben (High Five), Männchen zu machen, sich einmal um die eigene Achse zu rollen, zu apportieren, durch einen (brennenden) Reifen zu springen, Slalom zu laufen oder über Hindernisse zu springen.

Könnte. Würde ich aber nicht. Nur, wenn ich merke, dass die Katze es bräuchte. Ansonsten wäre es bestimmt so, dass die Katze mir beibringt, was ich tun soll, damit sie sich bei mir wohlfühlt.

Hätte ich einen Hund als Haustier, würde ich ihm alles beibringen, was das Leben mit ihm und für ihn erleichtert.

Er würde auf Anweisung „Sitz” oder „Platz” machen. Er würde dann nur aufstehen, wenn ich ihm die Erlaubnis signalisiere. Er würde nicht bellen oder zur Tür rennen, wenn jemand klingelt. Er könnte auf Anweisung bei Fuß gehen. Er könnte ohne Leine laufen und wäre jederzeit abrufbar. Ich könnte jederzeit eine Aktion/Handlung abbrechen lassen oder dafür sorgen, dass er Dinge, die er im Maul hat, fallen lässt. Der Hund könnte an der Leine gehen, ohne zu ziehen. Er wäre stubenrein und würde mir anzeigen, wenn es Zeit ist, mit ihm nach draußen zu gehen. Ich würde mir beibringen, seine Hinterlassenschaften einzutüten und in den Müll zu werfen. Mein Hund könnte entspannt alleine bleiben. Er würde lernen, zu warten (zu sitzen oder zu bleiben), bis ich ihn wieder abrufe. Er würde lernen, dass Autos, Fahrräder, Roller, Kettcars, Rollstühle, Rollatoren, Nordic-Walking-Stöcke, Kinderwagen, Regenschirme, Paketboten und Briefträger keine Bedrohung für ihn darstellen. Ich würde mit ihm Tierarztbesuche üben, sodass er sich überall anfassen ließe.

Dafür habe ich mir jahrelang „Der Hundeprofi” im Fernsehen angesehen. Ich würde mich auch nicht scheuen, eine Hundeschule zu besuchen, sofern das pädagogische Konzept der Schule auf Belohnung statt Bestrafung beruht.

Über Hunde und Katzen hinaus befürworte ich eine Haustierhaltung nur für domestizierte Tiere, also Tiere, die seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden an die menschliche Umgebung gewöhnt sind.

Tierhaltung in Zirkussen und Zoos lehne ich kategorisch ab. Tiere dürfen niemals der Zurschaustellung des Menschen dienen.

Ich lehne es kategorisch ab, Nutzen aus Tieren zu ziehen, indem ich ihnen etwas wegnehme, das sie selbst brauchen, beispielsweise Milch oder Honig.

Wenn Hühner artgerecht gehalten werden, habe ich jedoch keine Bedenken, deren Eier zu verzehren.

Fleisch von Nutztieren, die nicht frei und nicht artgerecht gehalten werden, lehne ich kategorisch ab.

In Deutschland werden maximal 15 Prozent der Legehennen, 13 Prozent der Milchkühe, 8 Prozent der Rinder, 1,5 (!) Prozent der Schweine und 3 Prozent des Mastgeflügels in der Haltungsform 5 (Bio-Demeter, Bioland, Naturland) gehalten.

Von Fischen ganz zu schweigen: Der Dokumentarfilm „Leviathan” von Lucien Castaing-Taylor und Verena Paravel aus dem Jahr 2013 zeigt unkommentiert die Arbeit der Seeleute auf einem industriellen Fischereischiff. Entweder er löst etwas in dir aus oder nicht.

Während meiner Lebenszeit hat sich die Menschheit nicht als vernunftbegabt gezeigt, sondern als gierige, manipulierbare Masse. Ausnahmen bestätigen diese Regel und bezahlen ihre Abweichung gelegentlich mit ihrem prominenten Leben.

Ich weiß, dass ich es nicht mehr erleben werde, dass Menschen mit Haus- und Nutztieren anständig umgehen.

Die Menschheit sägt insgesamt mit vielen Sägen an dem Ast, auf dem sie sitzt – oder sie lässt es passiv geschehen. Dies zu ändern, wird nur noch unter Einsatz des eigenen Lebens möglich sein (an allen Sägen).

Täglicher Schreibanreiz
Wenn du deinem Haustier etwas beibringen könntest, was wäre das?

If you could make your pet understand one thing, what would it be?  |  Wenn Sie Ihrem Haustier eine Sache verständlich machen könnten, welche wäre das?

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