Die schwerste Entscheidung meines Lebens war, meine Ehe, meine Familie, meine Kinder, meine Hunde und meine Katzen zu verlassen.
Unser Coach sagte immer: „Trennen ist leicht.” Im Nachhinein betrachtet stimmt das – zumindest für das Äußere. Das Organisatorische. Aber nicht für das Innere. Empfinden. Fühlen. Aus Liebe wurde ja kein Hass. Wir hatten uns „einfach” auseinandergelebt. Wir haben es nicht gemerkt. Wir haben den letztmöglichen Zeitpunkt des Erkennens verpasst.
Wir leben in einem System. Wenn sich etwas im System ändert, bewegt sich das gesamte System mit. In unserem System sollte sich …
gibt es noch einen
Grund für Hoffnung oder trenne
ich mich ja oder nein
… jedoch nur ich ändern. Das war zu einseitig. Nach Jahren des Zögerns, Zauderns und Abwägens durchschlug ich den gordischen Knoten.
Ich zog aus und zog hinter mir her traurige Blicke. Nicht nur die der Hunde, vor allem die der Menschen. Die der Katzen weniger. Es gab keinen Rosenkrieg. Wir sind Verantwortungsethiker. Die Kinder sollten nicht mehr als nötig leiden. Danach fühlten sie sich besser. Es gab keine dicke Luft mehr zu Hause. Sie blieben bei Mama. Papa blieb präsent. An den Wochenenden und wenn es nötig war. Gemeinsames Sorgerecht. Wir waren immer gut darin, gemeinsame Ziele zu erreichen.
Die traurigen Blicke.
Das berührt – danke fürs Teilen 🙏
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Danke fürs Lesen und Mitfühlen!
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Ich kann Dich gut verstehen. Tut weh. Und die Entscheidung… gärt und gärt. Irgendwann kommt die Befreiung. Denn eins ist gewiss: Auf Nacht folgt Tag, auf Regen Sonnenschein. Alles Gute aus Schwerin!
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Danke! Heute ist es „nur” noch eine Geschichte, die elf Jahre und mehr zurückliegt. Alles ist ein Pendeln um die Gleichgewichtslage herum.
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Ja, kann ich verstehen.
Meine Schieflage ist meistens im November. Dann flüchte ich mich in Arbeit. Mit der Adventszeit wird es besser. Licht in Sicht.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Zeit nur dann die richtig tiefen Wunden zu heilen, wenn wir mitten in dir Wunde rein fassen. Sonst glauben wir nicht – verdrängen die Wahrheit.
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Erst wenn ich durch den Schmerz hindurchgehe, kann ich heilen. Danach tritt Ruhe ein.
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