Meine drei größten Ärgernisse.

Ach nein, Ärgernisse. Mein größtes Ärgernis bin ich selbst. Wenn ich über das Verhalten oder Nicht-Verhalten anderer Menschen verstimmt bin. Es lohnt sich einfach nicht. Es ist so belanglos.

Ich ärgere mich, wenn ich verschlafe und nicht wie geplant aufwache, sondern viel zu spät. Dann ist die Planung des Tages hinfällig. Der Tag muss dann spontan anders laufen. Rückblickend hat mir dann doch irgendwie jemand den Tag gerettet. …

Verschlafen. Ärger,
dass ich mich ärgere. Kein
„Ich mag dich“ gesagt.

… Ich bin verstimmt, wenn ich es mal wieder verpasst habe, jemandem zu sagen, dass ich sie mag. Ich bin ein Meister der verpassten Gelegenheiten. Ich bin introvertiert. Ich denke es, traue mich aber nicht, es zu sagen.

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Autor: Bernd

» ... Ist es möglich; daß man trotz Erfindungen und Fortschritten, trotz Kultur, Religion und Weltweisheit an der Oberfläche des Lebens geblieben ist? Ist es möglich, daß man sogar diese Oberfläche, die doch immerhin etwas gewesen wäre, mit einem unglaublich langweiligen Stoff überzogen hat, so daß sie aussieht wie die Salonmöbel in den Sommerferien? Ja, es ist möglich. ... « – Rainer Maria Rilke, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, 1910 ====================

2 Kommentare zu „Meine drei größten Ärgernisse.“

  1. Das ist so ehrlich und mutig von dir, das zu teilen. 🙏

    Dein größtes Ärgernis bist du selbst – das kenne ich. Dieser innere Kritiker, der keine Gnade kennt.

    Aber weißt du was? Genau diese Selbstreflexion, die du hier zeigst, ist schon der erste Schritt. Du siehst es. Du erkennst die Muster.

    Manchmal braucht es Mut, Verletzlichkeit zu zeigen. Aber genau das macht dich menschlich, nicht schwach.

    Du bist kein Meister der verpassten Gelegenheiten – du bist jemand, der sich seiner selbst bewusst wird. Und das ist riesig. 💫

    Danke fürs Teilen. 🌸

    Mara & Elias

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