Was ein Drohnenkrieg ist. | Zitat

» […] „Wenn Soldatinnen und Soldaten im Zuge des Rotationsprinzips von der Front zurückkehren, sind sie nicht mehr, wer sie einmal waren:

Dieser Krieg ist ein Krieg der Drohnen mit ihrem durchdringenden Geräusch. Vor ihnen kann man sich nicht schützen.

Sie trennen die Gliedmaßen eines Soldaten ab, Arme, Beine oder beides. Das ist etwas ganz anderes als eine Schussverletzung.

Verletzte können wegen der Drohnen nicht geborgen werden. Der mentale Stress der Soldaten ist in diesem Krieg immens.

Wenn sie nach Hause kommen, wollen sie oft sofort wieder zurück an die Front. Sie ertragen die Stille nicht mehr.

Sie wollen zu ihren Kameraden und ihnen beistehen.

In den Familien entlädt sich ihre enorme Anspannung mitunter in familiärer Gewalt.

All das muss man erst einmal wissen, um dann Wege zu finden, damit umzugehen.“ […] «

~ Robert van Voren, Menschenrechtsaktivist und Gründungsvater einer Reihe von psychologischen Diensten in der Ukraine, Die Psyche in Zeiten des Krieges, 09.12.2025, Psychologie Heute, https://www.psychologie-heute.de/gesundheit/artikel-detailansicht/44610-die-psyche-in-zeiten-des-krieges.html

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Aufrüstung beenden und Milliarden-Investitionen für Kinder, Jugendliche, Soziales, Umwelt- und Klimaschutz einsetzen!

Aufgrund eines Mangels an Rekruten plant die Bundeswehr die Einführung eines verpflichtenden Fragebogens für 18-jährige Männer, um wehrfähige Bürger zu erfassen. Gleichzeitig intensiviert sie ihre Rekrutierungskampagnen und erhöht den Verteidigungshaushalt erheblich.

Der Artikel thematisiert die zunehmende Militarisierung Deutschlands und die Rekrutierungsmethoden der Bundeswehr, die vor allem junge Menschen ins Visier nehmen. Trotz intensiver Werbung gelingt es der Bundeswehr nicht, genügend Rekrut:innen zu gewinnen. Deshalb soll ein verpflichtender Fragebogen für 18-jährige Männer eingeführt werden, um wehrfähige Bürger:innen zu erfassen. Kritik wird an den hohen Rüstungsausgaben und der Vernachlässigung sozialer Themen geübt, während die Bundeswehr im Rahmen ihrer Rekrutierung eine romantisierte Sicht auf den Krieg propagiert und die realen psychischen Belastungen und Gefahren für Soldat:innen ignoriert.

»Willst du für Deutschland sterben? Deutschland muss wieder „kriegstüchtig“ werden – diesen Satz hört man seit dem Krieg in der Ukraine häufig aus der Politik. Auch im neuen Koalitionsvertrag ist Aufrüstung und die Umstrukturierung der Wehrpflicht eines der Hauptthemen.«, 08.10.2025, https://www.falken-muenchen.de/index.php/2025/10/08/willst-du-fuer-deutschland-sterben/