Sport ist, wenn man sich aus eigenem Antrieb (ohne direkt was davon zu haben) bewegt, um fitter zu werden, sich zu messen oder einfach gesünder zu leben.
Ich schaue mir schon seit langer Zeit keine Sportarten mehr an, weder mittelbar auf einem Bildschirm noch unmittelbar. Sport ist kein Vergnügen mehr, sondern Teil einer Industrie, in der Sportlerinnen und Sportler keine Subjekte mehr sind, sondern Objekte. „Höher, schneller, weiter” sollen die Gewinne der Sponsoren und der sogenannten Komitees wachsen – mittels der Sportlerinnen und Sportler und ihrer kleinen, weißen oder bunten Helferlein. Gelegentlich schaue ich mir ein Damentennis-Halbfinale oder -Finale auf einem Bildschirm an. Fußball schaue ich gar nicht mehr. Elf Freunden habe ich gerne zugesehen, elf Aktionären zuzuschauen, widert mich hingegen an. Leider arbeitet die Sportindustrie mit aller Konsequenz daran, auch aus den elf Freundinnen elf Aktionärinnen zu machen.
Die größte Pervertierung des Sports ist das Sponsoring von Borussia Dortmund durch einen Rüstungskonzern – und das ohne nennenswerten Protest in der deutschen Bevölkerung.
Am liebsten jogge ich jeweils zwischen fünf und zehn Kilometern. Zurzeit pausiere ich wegen einer Zerrung im rechten Bein. An dieser Stelle bin ich empfindlich. Nicht beim Joggen, sondern im täglichen Leben, wenn ich mich zu plötzlich zu schnell drehe. Das mir fehlende Joggen gleiche ich durch längere tägliche Spaziergänge aus.
What are your favorite sports to watch and play? | Welche Sportarten schaust du dir am liebsten an und welche treibst du selbst?

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