Tag 23.915 | 10.01.2026 | diary & Fotos

zu den Fotos | Danksagung | Ich habe sechs Stunden leidlich geschlafen (76 Punkte im Schlaftracking). Nach anregenden Gesprächen in Verbindung mit zu viel Koffein war ich überstimuliert, sodass es etwas gedauert hat, bis sich meine Gedanken, meinem Körper folgend, schlafen gelegt haben. Die Gedanken hatten sich dann in wilde Träume verwandelt.

Zum Frühstück aß ich vier halbe Brötchen und dazu eine Teewurst-Alternative mit scharfem Senf, eine Thunfisch-Alternative, eine Scheibe Käsealternative mit Bockshornklee sowie einen Fruchtaufstrich mit Apfel-Zimt-Geschmack. Außerdem trank ich eine Tasse Kaffee mit Koffein.

Parallel dazu hörte ich einzelne Beiträge aus den Podcasts der NachDenkSeiten sowie aus den Interviews des Deutschlandfunks und des Deutschlandfunks Kultur.

Nach der Morgentoilette las ich die aktuellen Feeds in meinem Feed-Reader und sah mir an, was die anderen Blogger:innen am Vortag veröffentlicht hatten. Dazu trank ich eine Tasse koffeinfreien Kaffee und aß zwei weiche Lebkuchenherzen.

Danach ging ich in die Apotheke, um die am Mittwoch bestellte Heilerde abzuholen. Von dort aus ging ich 50 Minuten zu C., um mit S., der Hündin, spazieren zu gehen. Da P. an diesem Wochenende bei ihrem Freund J. ist, wollte ich X. davon entlasten, alle Spaziergänge mit S. machen zu müssen. Nach dem Spaziergang gab es einen Kaffee und ein Stück vom restlichen Christstollen. Für den Rückweg wählte ich den Weg am Rhein entlang und kam „zufällig” an meinem Bäckerei-Café vorbei. Dort trank ich einen Café Crema und aß einen Laugenkürbisring, während ich in der neuen Ausgabe der Zeitschriften c’t und Öko-Test las.

Zuhause angekommen, widmete ich mich meinen neuen Blogposts.

Ich aß 500 g Brokkoli, Romanesco und Blumenkohl sowie eine Schnitzelalternative aus Weizen. Außerdem aß ich ein paar Salzstangen, eine Handvoll Nüsse und drei Maronen. Ich trank eine Cola, ein Glas Mehrfruchtdirektsaft und aß drei Datteln sowie einen halben Becher „Kokos Mango Maracuja”.

Während ich aß, schaute ich mir die Doku „Eine Frau” von Jeanine Meerapfel aus dem Jahr 2021 an.

epd-Film schrieb dazu: [aufklappen]

„Jeanine Meerapfel begibt sich dokumentarisch auf die Spuren ihrer eigenen Mutter und erweitert die biografische Recherche zu einem poetischen und philosophisch-politischen Filmessay.” In ihrem dokumentarischen Filmessay „Eine Frau“ untersucht Meerapfel die Lebensgeschichte ihrer Mutter, Marie Louise Chatelaine, und deren komplexe Beziehung zu Männern. Mithilfe persönlicher Erinnerungen und materieller Hinterlassenschaften wie Fotos und Briefen verknüpft sie verschiedene Lebensorte ihrer Mutter – darunter Mâcon, Straßburg und Buenos Aires – und reflektiert dabei über Themen wie Emigration, Familie und weibliche Abhängigkeiten.“ Der Film nutzt Montage und Kommentare, um Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart herzustellen, und thematisiert dabei gleichzeitig die Unsicherheiten des Erzählens.“ Meerapfel gelingt es, mit Feingefühl und Offenheit die vielschichtigen Aspekte ihrer Familiengeschichte zu beleuchten.“


Den Tag ließ ich mit dem Hören von Neuerscheinungen und Lieblingssongs ausklingen. Dazu trank ich eine Tasse koffeinfreien Kaffee und genoss einen Riegel der quadratischen, praktischen und guten Schokolade „Double Crunch”.

Vor dem Einschlafen las ich weiter in dem Buch Xenozid – Ender-Saga 3 von Orson Scott Card. Hier eine Leseprobe: [aufklappen]

„Es war nicht unvernünftig, dass Jakt so angespannt war und mehr Zeit mit ihr verbringen wollte. Es war unvernünftig, dass sie sich so ausschließlich ihrer Aufgabe widmete und jeden wachen Augenblick benutzte, Propagandaschriften zu verfassen.

„Du schreibst das Schild für die Tür, und ich sorge dafür, dass du nicht allein in der Kabine bist.”

„Frau, du lässt mein Herz hopsen wie eine sterbende Flunder”, sagte Jakt.

„Du bist so romantisch, wenn du wie ein Fischer sprichst“, sagte Valentine. „Die Kinder werden wissen, dass du nicht einmal die drei Wochen dieser Reise die Hände von mir lassen konntest, und sich totlachen.“

„Sie haben unsere Gene. Sie werden uns anfeuern, bis weit in unser zweites Lebensjahrhundert geil zu bleiben.“

„Ich bis weit in mein viertes Jahrtausend.“

„Wann kann ich dich in meiner Kabine erwarten, uralte Frau?“

»Wenn ich diesen Essay gesendet habe.«

„Und wie lange wird das dauern?“

»Noch ein Weilchen, nachdem du gegangen bist und mich in Ruhe gelassen hast.«

Mit einem tiefen Seufzer, der mehr gespieltes als echtes Elend enthielt, trottete er den mit Teppichboden ausgelegten Gang entlang.


Ich bin heute dankbar:

– für störungsfreien Schlaf,

– dass mir die nächtlichen Träume nicht nachhingen,

– für den schönen Spaziergang mit S.,

– für unfallfreies Bewegen im öffentlichen Raum und zu Hause,

– für den Song des Tages: „Year of the Cat” von Al Stewart & The Empty Pockets, veröffentlicht am 09.08.2024 auf Al Stewart & the Empty Pockets Live  |  Spotify  |  YouTube  |  Apple Music,

– für 17 050 Schritte und 12,07 km.


10. Januare in | Fotos


zurück zum Anfang

Ich danke Katja vom Blog „Katja mittendrin„, dass ich ihre Idee der Alltagsschnipsel übernehmen darf: https://katja-mittendrin.de/category/alltagsschnipsel/

Ein Klick auf die Grafik erklärt die Lizenz.

Tag 23.914 | 09.01.2026 | diary

Danksagung | Ich habe acht Stunden gut geschlafen (88 Punkte im Schlaftracking).

Zum Frühstück aß ich vier halbe Brötchen und dazu eine Teewurst-Alternative mit scharfem Senf, eine Thunfisch-Alternative, eine Scheibe Käsealternative mit Bockshornklee sowie einen Fruchtaufstrich mit Apfel-Zimt-Geschmack. Außerdem trank ich eine Tasse Kaffee mit Koffein.

Parallel dazu hörte ich einzelne Beiträge aus den Podcasts der NachDenkSeiten und aus den Interviews des Deutschlandfunks.

Nach der Morgentoilette las ich die aktuellen Feeds in meinem Feed-Reader und sah mir an, was die anderen Blogger:innen am Vortag veröffentlicht hatten.

Heute ist Freitag. Freitags fahre ich für gewöhnlich nach Koblenz in mein Lieblingscafé. So auch heute. Heute fahre ich mit gemischten Gefühlen. Am Freitag vor Weihnachten hieß es, I. würde uns heute verlassen. I. ist die Küchenfee, die mir meinen Salat zubereitet und ihn mir seit dem Sommer immer persönlich an den Tisch gebracht hat. Mit einem Lächeln im Gesicht und strahlenden Augen. Nach Monaten dieses Rituals kamen wir ins Gespräch. Zwischen Tisch und Küche. Es waren nicht nur ein paar freundliche Worte. Sofort tiefgründig. Zwei Seelen, die einander erkannten. Uns trennen 40 Jahre, verbindet ein Altersunterschied von 40 Jahren. Zu einem längeren Gespräch kam es dann leider nicht mehr. Sie wurde vom Heimweh überwältigt. Zurück in die Heimat. Zwischen Tisch und Küche „versprach” sie mir, heute noch einmal ins Café zu kommen und sich zu verabschieden. Ich kenne diese „Sprüche”. Unverbindlichkeit ist das Zeichen der heutigen Zeit. Entweder würde ich heute traurig sein, weil sie nicht käme, oder weil es ein Abschied wäre. Zwanzig Minuten, nachdem ich mich gesetzt hatte und gerade meinen Salat „Königsberger Klopse” aß, kam sie tatsächlich herein. Wir redeten drei Stunden ohne Punkt und Komma. Seelenverwandtschaft. Beseelt fuhr ich nach Hause. Ich bin kein Mensch für Abschiede. Eigentlich hasse ich Abschiede. Eigentlich vermeide ich sie. Dieses Mal ging ich lächelnd. „Komm gut an, liebe I., in deiner Heimatstadt!”

Ach ja, während des Gesprächs trank ich drei koffeinhaltige Kaffees und aß noch meine geliebte Nussecke. Das sah ich auf der Rechnung. Erinnern kann ich mich heute nicht.

Zuhause angekommen, widmete ich mich meinen neuen Blogposts.

Ich aß ein dunkles Ofenbrot, das mit Kräutern verfeinert war, auf heller Soße. Außerdem aß ich ein paar Linsenchips, eine Handvoll Nüsse und drei Maronen. Ich trank ein alkoholfreies Bier, ein Glas Mehrfruchtdirektsaft und aß drei Datteln sowie einen Becher „Pure Joy Pfirsich-Maracuja”.

Den Tag ließ ich mit dem Hören von Neuerscheinungen und Lieblingssongs ausklingen.

Vor dem Einschlafen las ich weiter in dem Buch „Xenozid – Ender-Saga 3” von Orson Scott Card.

Hier eine Leseprobe:

Das ist es, was wir hier verbrennen: Haut, Fleisch, Aas, nichts. Nicht meine Jiang-qing. Nur die Gestalt, die sie in diesem Leben getragen hatte. Das, was diese Leiche zu der Frau machte, die ich liebte, ist noch am Leben, muss noch am Leben sein. Und einen Augenblick lang glaubte er, er könne sehen, oder hören, oder irgendwie fühlen, wie Jiang-qing überging.
In die Luft, in die Erde, in das Feuer. Ich bin bei dir.

Ich bin heute dankbar:

– für ruhigen Schlaf,

– dass ich keine Albträume hatte,

– für das anregend lange Gespräch mit I.,

– dass es mir gelungen ist, Abschiedsschmerz in stille Freude zu verwandeln,

– für unfallfreies Bewegen im öffentlichen Raum und zu Hause,

– für pünktliche Zugverbindungen,

– für den Song des Tages: „Camera” von Editors, veröffentlicht am 25.07.2005 auf „The Black Room“  |  Spotify  |  YouTube  |  Apple Music,

– für 7376 Schritte.


zurück zum Anfang

Ich danke Katja vom Blog „Katja mittendrin„, dass ich ihre Idee der Alltagsschnipsel übernehmen darf: https://katja-mittendrin.de/category/alltagsschnipsel/

Ein Klick auf die Grafik erklärt die Lizenz.

Tag 23.913  | 08.01.2026  | diary & Fotos

zu den Fotos | Danksagung | Ich habe sechs Stunden gut geschlafen (77 Punkte im Schlaftracking).

Zum Frühstück aß ich mein Übernacht-Müsli und trank eine Tasse koffeinhaltigen Kaffee.

Parallel dazu hörte ich einzelne Beiträge aus den Podcasts der NachDenkSeiten.

Heute Nachmittag erhalte ich Besuch von N. und Z. Z. hatte Geburtstag und ich habe für sie zwei Geschenke, die sie sowohl zum Geburtstag als auch zu Weihnachten bekommen soll. Diese habe ich in Geschenkpapier eingepackt.

Nach der Morgentoilette las ich die aktuellen Feeds in meinem Feed-Reader und sah mir an, was die anderen Blogger:innen am Vortag veröffentlicht hatten.

Mein Zahnarzttermin war sehr erfreulich: zehn Minuten warten im Wartezimmer, fünf Minuten auf dem Stuhl liegen und mich mit der zahnmedizinischen Fachassistentin über den Schneefall, den Jahreswechsel und die Urlaubspläne unterhalten, eine Minute, in der die Zahnärztin meine Zähne von allen Seiten spiegelte, und dann verabschiedete sie mich mit den Worten: „Alles in Ordnung. Nichts zu tun. Wir sehen uns in einem halben Jahr wieder.“

Auf dem Rückweg kaufte ich mir die neue Öko-Test und holte die Post aus meinem Postfach.

Zuhause angekommen, las ich weiter die aktuellen Feeds in meinem Feed-Reader, trank eine Tasse koffeinfreien Kaffee und naschte dazu drei Dominosteine.

Zum Mittagessen gab es einen Apfel und ein „High Protein Toastbrötchen“ mit einem Aufstrich nach Teevurst-Art und scharfem Senf sowie eine Scheibe Käsealternative mit Bockshornklee. Dazu hörte ich Beiträge von Deutschlandfunk Kultur, Deutschlandfunk (Information und Musik) und den NachDenkSeiten.

Bevor N. und Z. kamen, hatte ich das „3in1 Family House“ von Lego Duplo zerlegt und verstaut. Ich brauche Platz für die Haba-Purzelklötze, die es als Weihnachtsgeschenk für Z. gibt. Danach habe ich noch gesaugt und alle Handtücher gewechselt. Mein Xiaomi-Luftfilter hatte eine dicke Staubschicht um den Aktivkohlefilter. Diese habe ich vorsichtig abgesaugt. Saubere Luft ist nun wieder garantiert. Meinen Kindern S., X. und P. habe ich u. a. zu Weihnachten einen Wandmonatskalender mit Fotos geschenkt, die ich über das Jahr hinweg gemacht hatte. Diesen Kalender schenke ich heute auch N. und H. für ihr Zuhause.

Gegen 14:30 Uhr klingelten N. und Z. an der Tür. Normalerweise gehen wir erst einmal spazieren, aber heute, bei dem fiesen Wetter, hatte niemand Lust. Die beiden hatten Franzbrötchen mitgebracht, ich hatte Kaffee gekocht. Nachdem wir die Franzbrötchen gegessen und uns die Erlebnisse der vergangenen drei Wochen in Kurzform erzählt hatten, spielten wir zusammen das neue Brettspiel „Max Mäuseschreck”. Beim nächsten Mal werden die Purzelklötze aufgestellt und purzeln gelassen. Nach zwei Stunden war unser wöchentliches Treffen schon wieder zu Ende.

Wieder allein widmete ich mich meinen neuen Blogposts.

Ich aß eine tiefgefrorene Tomatensuppe, natürlich nicht, ohne sie vorher aufzuwärmen.

Außerdem aß ich ein paar Linsenchips, eine Handvoll Nüsse und Maronen, trank ein alkoholfreies Bier und ein Glas Mehrfruchtdirektsaft und aß drei Datteln sowie einen Becher „Pure Joy Kirsche”. Beim Essen hörte ich einzelne Beiträge aus den Podcasts von Deutschlandfunk Kultur und den NachDenkSeiten.

Den Tag ließ ich mit dem Hören von Neuerscheinungen und Lieblingssongs, einer Tasse koffeinfreiem Kaffee und zwei weichen Lebkuchenherzen ausklingen.

Ich habe entdeckt, dass ARTE bis zum 19.12.2026 alle drei Staffeln von Twin Peaks, David Lynchs Meisterwerk, streamt. Jetzt sind alle 48 Folgen auf meiner Festplatte. Staffel 3 setzt 25 Jahre nach dem Ende von Staffel 2 wieder ein. Gerade Staffel 3 ist ein absurdes Meisterwerk – ganz nach meinem Geschmack.

Ich bin heute dankbar für:

– für guten Schlaf,

– dass ich keine Albträume hatte,

– für gesunde Zähne,

– das nette Gespräch mit der zahnmedizinischen Fachassistentin,

– für unfallfreies Bewegen im öffentlichen Raum und zu Hause,

– für den Besuch heute Nachmittag,

– für Twin Peaks bei ARTE,

– für den Song des Tages: „Two People In Love” von Biffy Clyro, veröffentlicht am 19.09.2025 auf Futique  |  Spotify  |  YouTube  |  Apple Music,

– für 4550 Schritte.


8. Januare in | Fotos


zurück zum Anfang

Ich danke Katja vom Blog „Katja mittendrin„, dass ich ihre Idee der Alltagsschnipsel übernehmen darf: https://katja-mittendrin.de/category/alltagsschnipsel/

Ein Klick auf die Grafik erklärt die Lizenz.

Tag 23.912 | 07.01.2026 | diary & Fotos

zu den Fotos | Danksagung | Ich habe sechs Stunden gut und traumreich geschlafen (81 Punkte im Schlaftracking).

Zum Frühstück aß ich mein Übernacht-Müsli und trank eine Tasse Kaffee mit Koffein.

Parallel dazu hörte ich einzelne Beiträge aus meinen Podcasts, darunter Interviews der Sendung „Sprechstunde” des Deutschlandfunks und Audios der NachDenkSeiten.

Danach las ich die aktuellen Feeds in meinem Feed-Reader und sah mir an, was die anderen Blogger:innen am Vortag veröffentlicht hatten. Dazu trank ich eine Tasse koffeinfreien Kaffee und aß zwei weiche Lebkuchenherzen.

Heute war es mal wieder Zeit, die Wohnung gründlich zu reinigen. Dabei hörte ich mir die Deutschlandfunk-Kontrovers-Sendung vom 22.12.2025 an. „Das erste Jahr Schwarz-Rot: Ist die ‚letzte Patrone‘ schon verschossen?“ Ulrike Herrmann von der taz rettete die Sendung.

Zum Mittagessen gab es einen Apfel und ein „High Protein Toastbrötchen“ mit einem Aufstrich nach Teevurst-Art und scharfem Senf sowie eine Scheibe Käsealternative mit Bockshornklee. Dazu hörte ich zwei Beiträge der Sprechstunde des Deutschlandfunks sowie ein Interview.

Mein Spaziergang führte mich heute in die entgegengesetzte Richtung: an der Feuerwehr und einem Industriegebiet vorbei und am Rhein entlang zurück. Auf dem Rückweg kehrte ich wieder in das Bäckerei-Café ein, trank einen großen Café Crema, aß einen Laugenkürbisring (vermutlich vom Montag) und las in dem Nachrichtenmagazin „Hintergrund“.

Dr. Heinrich Anker erklärte darin übersichtlich die Herkunft des …

Neoliberalismus bzw. Marktradikalismus und zeigte auf, dass der Marktradikalismus nicht der Hort der Freiheit ist, als der er sich propagandistisch verkauft, sondern ein allmächtiger Diktator, der uns mit aller Kraft in seiner sozialdarwinistischen Welt gefangen nehmen will. „Neoliberalismus: Der mit dem Mantel der Freiheit getarnte Leviathan unserer Zeit”

Außerdem erläuterte der Kommunikationswissenschaftler Michael Meyen, …

warum Begriffe wie Mainstream oder Alternativmedien obsolet werden, da sich das journalistische Feld neu sortiert. „Staats- und Milieumedien”

Geistig gesättigt ging ich noch zu Rossmann und arbeitete meine Einkaufsliste ab. Dort begegnete mir meine Zahnärztin auf Augenhöhe. Das wird morgen bei meinem Termin bei ihr anders sein.

Zuhause verstaute ich die Einkäufe und widmete mich meinen neuen WordPress.com-Blogposts.

Da ich gestern mehr gekocht hatte, als ich essen konnte, aß ich heute die Reste von gestern. Außerdem aß ich ein paar Linsenchips, eine Handvoll Nüsse und Maronen, trank ein alkoholfreies Bier und ein Glas Mehrfruchtdirektsaft und aß drei Datteln sowie einen Becher „Pure Joy Erdbeere”. Beim Essen hörte ich einzelne Beiträge aus den Podcasts der Deutschlandfunk-Sendung „Information und Musik” sowie von den NachDenkSeiten.

Den Tag ließ ich mit dem Hören von Neuerscheinungen und Lieblingssongs bei ein paar „Cola Playa” ausklingen.

Ich bin heute dankbar:

– für guten Schlaf,
– dass ich keine Albträume hatte,
– für einen entspannten Tag,
– für die freundliche Rossmann-Kassiererin, die mich darauf aufmerksam machte, dass ich meine Coupons in der App aktivieren solle und mir so 10 EUR sparen ließ,
– für die Autofahrerin auf dem Weg zum REWE-Parkplatz, die mich nicht auf dem Zebrastreifen anfuhr, sondern rechtzeitig bremste,
– für den Autofahrer, der auf sein Vorfahrtsrecht verzichtete und mir das Überqueren der Straße ermöglichte,
– für unfallfreies Bewegen im öffentlichen Raum und zu Hause,
– für den Song des Tages: „The Apparition” von Death And Vanilla, veröffentlicht am 23.05.2025 auf Spotify, YouTube und Apple Music,
– für 9710 Schritte.


7. Januare in | Fotos


zurück zum Anfang

Ich danke Katja vom Blog „Katja mittendrin„, dass ich ihre Idee der Alltagsschnipsel übernehmen darf: https://katja-mittendrin.de/category/alltagsschnipsel/

Ein Klick auf die Grafik erklärt die Lizenz.

Tag 23.911 | 06.01.2026 | diary & Fotos

zu den Fotos | Danksagung | Ich habe sechs Stunden gut geschlafen, war aber mehrmals kurz wach (74 Punkte im Schlaftracking).

Zum Frühstück aß ich mein Übernacht-Müsli und trank eine Tasse koffeinhaltigen Kaffee.

Parallel dazu hörte ich einzelne Beiträge aus meinen Podcasts, nämlich Interviews des Deutschlandfunks und von Deutschlandfunk Kultur.

Anschließend las ich die aktuellen Feeds in meinem Feed-Reader und sah mir an, was die anderen Blogger:innen am Vortag veröffentlicht hatten. Dazu trank ich eine Tasse koffeinfreien Kaffee und aß zwei weiche Lebkuchenherzen.

Ich schrieb an zwei Daily Prompts und ließ meiner und Geminis Fantasie beim Kommentieren eines Blogbeitrags freien Lauf.

Zum Mittagessen gab es einen Apfel und ein „High Protein Toastbrötchen“ mit einem Aufstrich nach Teevurst-Art und scharfem Senf sowie eine Scheibe Käsealternative mit Bockshornklee. Dazu hörte ich drei Beiträge der NachDenkSeiten aus meinen Podcasts.

Mein Spaziergang führte mich direkt an den Rhein, der Rückweg führte mich durch den Park. Eine Firnis aus weißem Schnee bedeckte die Wege, die Wiesen und die Bäume. Am 6. Dezember wurden wir gefragt, ob wir manchmal wildlebende Tiere sehen. Ich schrieb unter anderem:

» […] Besonders freut es mich, im Park das typische Klopfen eines Spechts zu hören. Ich bleibe dann so lange stehen und verfolge das Klopfen mit den Ohren und den Augen, bis ich den Specht entdeckt habe. Er war schon lange nicht mehr zu hören. […] «

Heute vernahm ich sein Klopfen. Ich blieb stehen, bedeckte die mich blendende Sonne mit den behandschuhten Händen und schaute in die ungefähre Richtung der Klopflaute. Und tatsächlich, plötzlich flog ein Vogel, ein Specht, nach rechts in Richtung anderer Bäume.

Auf dem Rückweg kehrte ich wieder in das Bäckerei-Café ein, trank einen großen Café Crema, aß einen Laugenkürbisring und las wieder in der EMMA. Im Café wurden größere Renovierungsmaßnahmen besprochen. Vermutlich haben sie deshalb die Preise angehoben.
In der EMMA ging es um „Pest oder Cholera?”:

aufklappen

In ihrem Artikel thematisiert Annika Ross die Rolle der Medien als vierte Gewalt und ihr Versagen in der aktuellen politischen Situation, insbesondere im Kontext des Ukraine-Kriegs. Der Propagandaforscher Jonas Tögel kritisiert die Manipulation der öffentlichen Meinung durch Regierung und Medien. Diese schüren eine Kriegsstimmung in Deutschland, indem sie wichtige Informationen ausblenden. Er warnt davor, dass die Bürger:innen zwischen „Pest und Cholera“ wählen müssen, da die Medien nicht mehr unabhängig berichten, sondern die Narrative der Mächtigen unterstützen. Tögel fordert eine kritische Auseinandersetzung mit der Propaganda und hinterfragt den Zustand der Demokratie angesichts der gegenwärtigen Kriegspropaganda.

Es ging um „Das algerische Drama“:

aufklappen

In seinem aktuellen Roman ist es Kamel Daoud gelungen, für das unvorstellbare Grauen, das in den 1990er Jahren über Algerien hereinbrach – eine Art über Jahre andauernde Silvesternacht – eine poetische Form und lyrische Sprache zu finden. Dadurch wird die Lektüre des nationalen Dramas nicht nur erträglich, sondern zu einem intensiven Erlebnis. […]«

Es ging um „Miss Marple in roter Robe“:

aufklappen

„ […] Sie war die erste Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts – und Feministin. Jetzt erzählt eine Biografie das so mutige Leben von Jutta Limbach. Ihre Blümchenkleiner waren ebenso legendär wie ihre messerscharfen Reden. Kein Wunder, wenn schon die Großmutter eine kämpferische Frauenrechtlerin war. […]«

Es geht um den neuen, preisgekrönten Film von Jafar Panahi, „Ein einfacher Unfall“:

aufklappen

Der Artikel behandelt den iranischen Filmemacher Jafar Panahi und seinen neuen Film „Ein einfacher Unfall“, der sich mit den Themen Rache und Menschlichkeit auseinandersetzt. Der Film erzählt die Geschichte von Vahid, einem Folteropfer, das seinem Folterer begegnet und ihn gefangen nimmt. Währenddessen teilen verschiedene Menschen ihre Meinungen zur Rache mit ihm. Panahi, der für seine humanitären Filme bekannt ist und trotz eines Berufsverbots weiterhin arbeitet, betrachtet Frauen als die wahren Heldinnen des Widerstands gegen das iranische Regime. Der Artikel hebt hervor, dass Panahi mit seinen Werken und seinem Mut, gegen Unterdrückung zu kämpfen, eine wichtige Stimme für die iranische Gesellschaft ist.

Es ging auch um „Die Stadt der Frauen“:

aufklappen

Christine de Pizan war eine bedeutende Gelehrte des 15. Jahrhunderts und die erste professionelle Schriftstellerin Europas. Bereits im Jahr 1405 forderte sie die Todesstrafe für Vergewaltiger. In ihren Werken kritisierte sie die gesellschaftliche Ungleichheit zwischen Männern und Frauen und setzte sich für die Rechte und Anerkennung von Frauen ein. Ihr bekanntestes Werk „Das Buch von der Stadt der Frauen” gilt als Meilenstein der feministischen Literatur. Darin thematisiert sie die Errungenschaften von Frauen in der Geschichte. Auch 600 Jahre nach ihrem Tod ist Christine de Pizan eine inspirierende Figur, deren Ideen und Forderungen bis heute aktuell sind.

Zurück zu Hause widmete ich mich meinen neuen WordPress.com-Blogposts.

Ich aß Tortellini mit Gemüsefüllung und dazu Möhren, die ich mit Gemüsewürze ohne Salz gewürzt hatte, in einer Gemüsesoße aus Paprika, Karotten und Rote Bete. Es war so viel, dass ich morgen noch davon essen kann. Außerdem aß ich ein paar Linsenchips, eine Handvoll Nüsse und Maronen, trank ein alkoholfreies Bier und ein Glas Mehrfruchtdirektsaft und aß drei Datteln sowie einen Becher „Pure Joy Kirsche”. Beim Essen hörte ich einzelne Beiträge aus den Podcasts der Deutschlandfunk-Sendung „Information und Musik” und der NachDenkSeiten.

Morgen kaufe ich bei Rossmann ein – heute habe ich die Einkaufsliste geschrieben.

Den Tag ließ ich mit dem Hören von Neuerscheinungen und Lieblingssongs bei einem koffeinfreien Kaffee und drei Dominosteinen ausklingen.

Bis zum Einschlafen las ich noch etwas im Buch „Xenozid – Ender-Saga 3” von Orson Scott Card.

zur Leseprobe aufklappen

» […] »Noch immer nicht tot«, sagte sie. Sie hatte ihn, als sie während der letzten Tage erwacht war, jedes Mal mit diesen Worten begrüßt. Zuerst waren ihm die Worte wunderlich oder ironisch erschienen, doch nun wusste er, dass sie sie mit Enttäuschung sprach. Sie sehnte sich jetzt nach dem Tod, nicht etwa, weil sie das Leben nicht geliebt hätte, sondern weil der Tod nun unvermeidlich war und das, was nicht vermieden werden konnte, akzeptiert werden musste. Das war der Weg. Jiang-qing hatte sich während ihres Lebens nie auch nur einen Schritt vom Weg entfernt. […] «

Ich bin heute dankbar für:

– eine ruhige Nacht,
– einen ruhigen Tag,
– die Sichtung des Spechts und das Hören seines Klopfens,
– das EMMA-Abonnement,
– unfallfreies Bewegen im öffentlichen Raum und zu Hause,
– den Song des Tages: „Die with a smile” von Global Kryner, veröffentlicht am 26.09.2025  |  YouTube  |  Spotify  |  Apple
– 9216 Schritte.


6. Januare | in Fotos


zurück zum Anfang

Ich danke Katja vom Blog „Katja mittendrin„, dass ich ihre Idee der Alltagsschnipsel übernehmen darf: https://katja-mittendrin.de/category/alltagsschnipsel/

Ein Klick auf die Grafik erklärt die Lizenz.

Tag 23.910 | 05.01.2026 | diary & Fotos

zu den Fotos | Danksagung | Ich habe sechs Stunden ausgezeichnet geschlafen und hatte viele Träume (90 Punkte im Schlaftracking).

Zum Frühstück aß ich mein Übernacht-Müsli und trank eine Tasse koffeinhaltigen Kaffee.

Parallel dazu hörte ich einzelne Beiträge aus meinen Podcasts, nämlich „Information und Musik” des Deutschlandfunks und Artikel der NachDenkSeiten.

Nachdem ich mich fertig gemacht hatte, holte ich C. ab und fuhr sie zu einem Arzttermin.

Danach fuhr ich wieder nach Hause, las die aktuellen Feeds in meinem Feed-Reader und sah mir an, was die anderen Blogger:innen am Vortag veröffentlicht hatten. Dazu trank ich eine Tasse koffeinfreien Kaffee und aß eine Praline aus der La-Mara-Winteredition.

Anschließend holte ich C. vom Arzttermin ab und fuhr sie wieder nach Hause.

Danach setzte ich meine Beschäftigung mit den Feeds und Blogs fort.

Zum Essen gab es ein „High Protein Toastbrötchen” mit dem Rest vom Würzbert sowie eine Scheibe Käsealternative mit Bockshornklee.

Mein Spaziergang führte mich durch die Innenstadt in den Park. Auf dem Rückweg blies mir am Rhein eine eiskalte Briese ins Gesicht.

Auf dem Rückweg kehrte ich für eine halbe Stunde und einen Kaffee Crema noch ins Café ein und las etwas in der EMMA über den Kampf der Epstein-Opfer um Antworten.:

aufklappen

Der Artikel berichtet über Virginia Giuffre, die sich nach ihrem eigenen Martyrium als Opfer sexuellen Missbrauchs für andere Betroffene einsetzt. Sie setzt sich insbesondere für längere Verjährungsfristen bei sexuellem Missbrauch ein und ermutigt andere, ebenfalls ihre Stimme zu erheben. Trotz ihrer Stärke und der Unterstützung durch Mitstreiterinnen wird sie von ihrem Ehemann misshandelt, was zur Trennung und zum Verlust des Sorgerechts für ihre Kinder führt. Virginia Giuffres Geschichte ist ein Zeichen für den Kampf gegen sexuelle Gewalt und die Solidarität unter den Opfern.

Über das Scheitern der Novellierung des Tierschutzgesetzes:

aufklappen

Der Artikel kritisiert die aktuelle Situation des Tierschutzes in Deutschland, insbesondere seit der Entlassung von Ariane Kari als Bundestierschutzbeauftragte und der Ernennung von Silvia Breher, die als politisch motiviert wahrgenommen wird. Es wird bemängelt, dass die Bundesregierung den Tierschutz nicht ernst nimmt, sondern die Interessen der Tierindustrie schützt. Zudem wird auf die unzureichenden Fortschritte bei der Reduktion von Tierversuchen hingewiesen, während alternative Forschungsmethoden nicht ausreichend gefördert werden. Ein vollständiges Ende der Tierversuche in Deutschland ist trotz eines leichten Rückgangs der Tierversuchszahlen unrealistisch und das Thema Tierschutz scheint von der politischen Agenda verschwunden zu sein.

Über das Vorbild Spanien, gewalttätigen Männern Fußfesseln zu verpassen:

aufklappen

Als erstes europäisches Land führte Spanien 2004 die elektronische Fußfessel ein. In den letzten 20 Jahren hat sie mehr als 26.000 Frauen vor gewalttätigen Männern geschützt, keine einzige von ihnen wurde umgebracht. Jetzt soll sie auch in Deutschland eingeführt werden, so der Beschluss des Bundeskabinetts. Können wir von Spanien lernen?

Und zum Thema Abschied vom christlichen Pazifismus:

aufklappen

Der Artikel „Abschied vom Pazifismus” kritisiert die Entscheidung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), das Prinzip der Gewaltfreiheit Jesu dem Schutz vor Gewalt unterzuordnen. Die Denkschrift legt nahe, dass Konflikte eher durch militärische Mittel als durch Diplomatie gelöst werden sollten. Dies stellt einen Bruch mit dem christlichen Pazifismus dar. Zudem wird die Perspektive des Globalen Südens ignoriert, während der Fokus vor allem auf dem Ukrainekrieg liegt. Die Autorin fordert eine kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Hochrüstung und plädiert für eine glaubwürdige friedensethische Intervention der Kirche, die Alternativen zur militärischen Eskalation aufzeigt.

Anschließend fuhr ich C. zu einem Arzt in Koblenz. Wir aßen im Forum etwas vom asiatischen Schnellimbiss. Meine kleine Portion chinesischer Bratnudeln war ausreichend, zweckmäßig und hat das Maß des Notwendigen nicht überschritten.

Zurück zu Hause widmete ich mich meinen neuen WordPress.com-Blogposts.

Es wurde Zeit, einmal zu spülen.

Ich aß „vegane Mühlen Cordon Bleu” – die Beilage hatte ich ja bereits im Forum gegessen –, ein paar Linsenchips, eine Handvoll Nüsse und Maronen, trank ein alkoholfreies Bier und ein Glas Mehrfruchtdirektsaft und aß drei Datteln sowie einen Becher „Pure Joy Pfirsich Maracuja”. Beim Essen hörte ich einzelne Beiträge aus dem NachDenkSeiten-Podcast.

Den Tag ließ ich mit dem Hören von Neuerscheinungen und Lieblingssongs ausklingen.

Ich bereitete mein Müsli für morgen früh zu, das über Nacht im Kühlschrank bleibt.

Bis zum Einschlafen las ich noch etwas im Buch „Vom Schenken und Beschenktwerden” von Wilhelm Schmid („Sich Muße schenken: Langeweile und lange Weile”):

aufklappen

Der Artikel behandelt das Phänomen der Langeweile in der modernen Gesellschaft und seine tiefere Bedeutung. Langeweile wird darin als weit verbreitete Erfahrung beschrieben, die zwar oft negativ empfunden wird, aber auch als Möglichkeit zur Muße und Selbstreflexion interpretiert werden kann. Der Autor argumentiert, dass das Aushalten von Langeweile zu wertvoller innerer Einkehr und Kreativität führen kann, die im hektischen Alltag oft verloren geht. Abschließend betont der Autor, wie wichtig es ist, Muße zu kultivieren, um ein erfülltes Leben zu führen und die eigene Existenz sinnvoll zu reflektieren.

Ich bin heute dankbar für:

– einen ausgezeichneten Schlaf,
– einen abwechslungsreichen Tag,
– die erfrischend klare Luft am Rhein,
– unfallfreies Bewegen im öffentlichen Raum und zu Hause,
– 9 974 Schritte
– den Song des Tages: „Gravity” von Anne Mosters, veröffentlicht am 29.11.2025 | YouTube | Spotify | Apple.


5. Januare | in Fotos


zurück zum Anfang

Ich danke Katja vom Blog „Katja mittendrin„, dass ich ihre Idee der Alltagsschnipsel übernehmen darf: https://katja-mittendrin.de/category/alltagsschnipsel/

Ein Klick auf die Grafik erklärt die Lizenz.