Ich schaue zu, wie sich der Sonnenschein langsam im Meer versinkt.

In dem Song „Full moon“ von Tiwayo, veröffentlicht am 18.01.2019 auf dem Album „The gypsy soul of Tiwayo“, geht es um die sehnsuchtsvolle Suche nach innerer Befreiung, die durch die mystische Kraft des Vollmonds ausgelöst wird.

Der Song beginnt mit der Beobachtung eines Sonnenuntergangs. Dieser Übergang vom Tag zur Nacht markiert den Wechsel von der rationalen Welt hin zu einem Zustand, den der Sänger selbst nicht mit Theorien erklären kann. Es herrscht eine fast schon tranceartige Stimmung. Der Vollmond steht im Zentrum des Textes. Er wirkt als eine Art spirituelle Kraft, die den Protagonisten in Bewegung versetzt. Der Mond ist hier nicht nur ein Himmelskörper, sondern ein Symbol für Veränderung und Erwachen.

Das lyrische Ich fleht den Mond an, es zu befreien und seine „Ketten zu sprengen“. Dies deutet darauf hin, dass sich die Person zuvor gefangen, eingeengt oder ziellos gefühlt hat. Der Mondbesuch bietet die Chance, diese Lasten abzuwerfen. Am Ende steht das Versprechen, in dieser Verbindung zu verweilen. Der Protagonist hört auf zu wandern und entscheidet sich, bis zum Morgengrauen beim Licht des Mondes zu bleiben. Es ist ein Moment des Innehaltens und der totalen Hingabe an das befreiende Gefühl der Nacht.

Der Text beschreibt eine spirituelle Katharsis. Die Dunkelheit und der Vollmond werden nicht als bedrohlich, sondern als erlösend dargestellt – als Chance, dem Alltag zu entfliehen und wahre innere Freiheit zu finden.

https://www.deezer.com/en/track/590734202

https://music.apple.com/at/song/full-moon/1444067179

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Tag 23.910 | 05.01.2026 | diary & Fotos

zu den Fotos | Danksagung | Ich habe sechs Stunden ausgezeichnet geschlafen und hatte viele Träume (90 Punkte im Schlaftracking).

Zum Frühstück aß ich mein Übernacht-Müsli und trank eine Tasse koffeinhaltigen Kaffee.

Parallel dazu hörte ich einzelne Beiträge aus meinen Podcasts, nämlich „Information und Musik” des Deutschlandfunks und Artikel der NachDenkSeiten.

Nachdem ich mich fertig gemacht hatte, holte ich C. ab und fuhr sie zu einem Arzttermin.

Danach fuhr ich wieder nach Hause, las die aktuellen Feeds in meinem Feed-Reader und sah mir an, was die anderen Blogger:innen am Vortag veröffentlicht hatten. Dazu trank ich eine Tasse koffeinfreien Kaffee und aß eine Praline aus der La-Mara-Winteredition.

Anschließend holte ich C. vom Arzttermin ab und fuhr sie wieder nach Hause.

Danach setzte ich meine Beschäftigung mit den Feeds und Blogs fort.

Zum Essen gab es ein „High Protein Toastbrötchen” mit dem Rest vom Würzbert sowie eine Scheibe Käsealternative mit Bockshornklee.

Mein Spaziergang führte mich durch die Innenstadt in den Park. Auf dem Rückweg blies mir am Rhein eine eiskalte Briese ins Gesicht.

Auf dem Rückweg kehrte ich für eine halbe Stunde und einen Kaffee Crema noch ins Café ein und las etwas in der EMMA über den Kampf der Epstein-Opfer um Antworten.:

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Der Artikel berichtet über Virginia Giuffre, die sich nach ihrem eigenen Martyrium als Opfer sexuellen Missbrauchs für andere Betroffene einsetzt. Sie setzt sich insbesondere für längere Verjährungsfristen bei sexuellem Missbrauch ein und ermutigt andere, ebenfalls ihre Stimme zu erheben. Trotz ihrer Stärke und der Unterstützung durch Mitstreiterinnen wird sie von ihrem Ehemann misshandelt, was zur Trennung und zum Verlust des Sorgerechts für ihre Kinder führt. Virginia Giuffres Geschichte ist ein Zeichen für den Kampf gegen sexuelle Gewalt und die Solidarität unter den Opfern.

Über das Scheitern der Novellierung des Tierschutzgesetzes:

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Der Artikel kritisiert die aktuelle Situation des Tierschutzes in Deutschland, insbesondere seit der Entlassung von Ariane Kari als Bundestierschutzbeauftragte und der Ernennung von Silvia Breher, die als politisch motiviert wahrgenommen wird. Es wird bemängelt, dass die Bundesregierung den Tierschutz nicht ernst nimmt, sondern die Interessen der Tierindustrie schützt. Zudem wird auf die unzureichenden Fortschritte bei der Reduktion von Tierversuchen hingewiesen, während alternative Forschungsmethoden nicht ausreichend gefördert werden. Ein vollständiges Ende der Tierversuche in Deutschland ist trotz eines leichten Rückgangs der Tierversuchszahlen unrealistisch und das Thema Tierschutz scheint von der politischen Agenda verschwunden zu sein.

Über das Vorbild Spanien, gewalttätigen Männern Fußfesseln zu verpassen:

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Als erstes europäisches Land führte Spanien 2004 die elektronische Fußfessel ein. In den letzten 20 Jahren hat sie mehr als 26.000 Frauen vor gewalttätigen Männern geschützt, keine einzige von ihnen wurde umgebracht. Jetzt soll sie auch in Deutschland eingeführt werden, so der Beschluss des Bundeskabinetts. Können wir von Spanien lernen?

Und zum Thema Abschied vom christlichen Pazifismus:

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Der Artikel „Abschied vom Pazifismus” kritisiert die Entscheidung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), das Prinzip der Gewaltfreiheit Jesu dem Schutz vor Gewalt unterzuordnen. Die Denkschrift legt nahe, dass Konflikte eher durch militärische Mittel als durch Diplomatie gelöst werden sollten. Dies stellt einen Bruch mit dem christlichen Pazifismus dar. Zudem wird die Perspektive des Globalen Südens ignoriert, während der Fokus vor allem auf dem Ukrainekrieg liegt. Die Autorin fordert eine kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Hochrüstung und plädiert für eine glaubwürdige friedensethische Intervention der Kirche, die Alternativen zur militärischen Eskalation aufzeigt.

Anschließend fuhr ich C. zu einem Arzt in Koblenz. Wir aßen im Forum etwas vom asiatischen Schnellimbiss. Meine kleine Portion chinesischer Bratnudeln war ausreichend, zweckmäßig und hat das Maß des Notwendigen nicht überschritten.

Zurück zu Hause widmete ich mich meinen neuen WordPress.com-Blogposts.

Es wurde Zeit, einmal zu spülen.

Ich aß „vegane Mühlen Cordon Bleu” – die Beilage hatte ich ja bereits im Forum gegessen –, ein paar Linsenchips, eine Handvoll Nüsse und Maronen, trank ein alkoholfreies Bier und ein Glas Mehrfruchtdirektsaft und aß drei Datteln sowie einen Becher „Pure Joy Pfirsich Maracuja”. Beim Essen hörte ich einzelne Beiträge aus dem NachDenkSeiten-Podcast.

Den Tag ließ ich mit dem Hören von Neuerscheinungen und Lieblingssongs ausklingen.

Ich bereitete mein Müsli für morgen früh zu, das über Nacht im Kühlschrank bleibt.

Bis zum Einschlafen las ich noch etwas im Buch „Vom Schenken und Beschenktwerden” von Wilhelm Schmid („Sich Muße schenken: Langeweile und lange Weile”):

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Der Artikel behandelt das Phänomen der Langeweile in der modernen Gesellschaft und seine tiefere Bedeutung. Langeweile wird darin als weit verbreitete Erfahrung beschrieben, die zwar oft negativ empfunden wird, aber auch als Möglichkeit zur Muße und Selbstreflexion interpretiert werden kann. Der Autor argumentiert, dass das Aushalten von Langeweile zu wertvoller innerer Einkehr und Kreativität führen kann, die im hektischen Alltag oft verloren geht. Abschließend betont der Autor, wie wichtig es ist, Muße zu kultivieren, um ein erfülltes Leben zu führen und die eigene Existenz sinnvoll zu reflektieren.

Ich bin heute dankbar für:

– einen ausgezeichneten Schlaf,
– einen abwechslungsreichen Tag,
– die erfrischend klare Luft am Rhein,
– unfallfreies Bewegen im öffentlichen Raum und zu Hause,
– 9 974 Schritte
– den Song des Tages: „Gravity” von Anne Mosters, veröffentlicht am 29.11.2025 | YouTube | Spotify | Apple.


5. Januare | in Fotos


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Ich danke Katja vom Blog „Katja mittendrin„, dass ich ihre Idee der Alltagsschnipsel übernehmen darf: https://katja-mittendrin.de/category/alltagsschnipsel/

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Alles kommt zu dir zurück. Du wirst herausfinden, was wahr ist. Auferstehungstag. | on this day in music

Der Song „Resurrection Day“ von Phil Shoenfelt vom Album „Cassandra Lied“, das am 27.12.2019 veröffentlicht wurde, beschreibt eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit, Schuld und der unvermeidbaren Selbstreflexion. Im Zentrum steht der Begriff „Resurrection Day” (Tag der Auferstehung), der hier weniger religiös, sondern eher als metaphorischer „Tag der Abrechnung” mit sich selbst verstanden wird.

Der Interpret gesteht Fehler und moralisches Fehlverhalten ein. Er ist sich bewusst, Chancen vertan zu haben, und dass er dafür einen Preis zu zahlen hat. Trotz einer anfänglichen Gleichgültigkeit oder fehlenden Reue mündet der Text in eine melancholische Einsicht über den Zustand der Dinge. Die wiederkehrende Zeile „It all comes back to you“ (Alles kommt zu dir zurück) betont das Prinzip von Ursache und Wirkung. Der Song vermittelt, dass man seiner eigenen Geschichte und seinem wahren Kern nicht entfliehen kann. Am „Resurrection Day“ wird die Wahrheit ans Licht kommen und jeder muss sich dem stellen, was in seinem Inneren vorgeht.

Ein wichtiger Aspekt ist die Einsamkeit bei der Heilung oder Wiedergutmachung: Der Text betont, dass man sich nur selbst „neu verbinden“ kann, denn diese innere Arbeit kann niemand sonst übernehmen. Die wiederholte Warnung „The future’s coming fast“ und der Hinweis, dass nichts für die Ewigkeit gebaut ist, erzeugen ein Gefühl von Dringlichkeit.

Insgesamt handelt der Song von der unvermeidbaren Selbstbegegnung. Er beschreibt den Moment, in dem die Fassaden bröckeln und man gezwungen ist, die Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen, während die Zeit unaufhaltsam voranschreitet.

https://link.deezer.com/s/31YFEypxRzTdoUKXpXBPt

https://music.apple.com/de/song/resurrection-day/1489170504

Triff dich nachts niemals alleine mit Fremden! | on this day in music

Der Song „Crazy“ von Kovacs mit dem Metropole Orkest wurde am 19.12.2019 als Single veröffentlicht und beschreibt den inneren Konflikt zwischen Vernunft und dem Drang zur Selbstzerstörung. Der Text beginnt mit mütterlich anmutenden Ratschlägen, die jedoch sofort durch das Verhalten des lyrischen Ichs untergraben werden. Es herrscht eine Spannung zwischen dem Wissen um die Gefahr und der bewussten Entscheidung, sie trotzdem zu suchen.

Die Interpretin beschreibt körperliche Reaktionen wie zitternde Hände und Herzrasen. Diese rühren jedoch nicht nur aus Angst, sondern auch aus einer aktiven Suche nach Gefahr und dem „Thrill“ her. Es wird ein Zustand geschildert, in dem die Person die Kontrolle verliert und regelrecht Jagd auf riskante Momente macht. Der Refrain verdeutlicht, dass es sich um einen mentalen Ausnahmezustand handelt.

Die Metapher, vor einer roten Ampel nicht bremsen zu können, steht für das Unvermögen, Impulse zu stoppen. Die „Dunkelheit im Kopf“ wird als eine Macht beschrieben, die das Positive aktiv verdrängt und zerstört. Versuchung wird als etwas Süßes und Lockendes dargestellt, dem man trotz besseren Wissens kaum widerstehen kann.

Insgesamt handelt der Song von innerer Unruhe und dem Kampf gegen dunkle Impulse. Er ist das Porträt eines Menschen, der die Regeln der Sicherheit kennt, aber durch seinen eigenen psychischen Zustand dazu getrieben wird, diese Grenzen zu überschreiten.

https://www.deezer.com/de/album/122769032

https://music.apple.com/de/album/crazy-single/1768888211

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Warum halten wir nicht zusammen, reichen uns die Hand und fangen etwas Neues an? | on this day in music

Der Song „Ruiniert – Live” von Sarah Connor, erschienen am 06.12.2019 auf dem Album „HERZ KRAFT WERKE LIVE”, ist eine emotionale und politische Hymne. Sie ruft zum Widerstand gegen Hass, Krieg und egoistische Strukturen auf und fordert die Rückkehr zu mehr Menschlichkeit, Solidarität und Liebe. Der Text beginnt mit der Aufforderung, gemeinsam und fröhlich auf den Straßen zu tanzen – als symbolischer Widerstand gegen negative Kräfte wie „Bomben, Panzer, Despoten” und politische Extremisten.

Es wird eine bessere Welt imaginiert, in der Kinder regieren würden und niemand hungern oder frieren müsste. Die Ablehnung des Egoismus und eine Hinwendung zum Sehen mit dem Herzen werden als Lösung für die falschen Machthaber dargestellt. Die anfängliche Hoffnung und der Idealismus stoßen jedoch auf die harte, surreale Realität des Alltags, in der Kriege zur Gleichgültigkeit führen und eine „Winterdepression” herrscht. Der Wunsch nach Vergessen kontrastiert mit der bitteren Wahrheit.

Die wiederkehrende Kernfrage ist, warum die Gesellschaft so emotional verroht und gleichgültig geworden ist. Der Refrain mündet in den dringlichen Appell, wieder zusammenzuhalten, sich die Hand zu reichen und mit „Liebe, Liebe, Liebe” ein neues, besseres Kapitel zu beginnen, das über das eigene kleine Maß hinausgeht.

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https://music.apple.com/gr/song/ruiniert-live/1487691920