Wenn ich in der Erde liege, mögen meine Verfehlungen keinen Kummer bereiten.

Der am 23.11.1982 veröffentlichte Song „Death – From ‚Dido and Aeneas‘“ von Klaus Nomi thematisiert die letzten Momente einer sterbenden Person (Dido) und ihren Abschied von ihrer Vertrauten (Belinda).

Zu Beginn bittet die Erzählerin um physischen Halt. Sie empfindet den nahenden Tod nicht als Bedrohung, sondern als Erlösung von ihrem Leid. Der Tod wird als „willkommener Gast” begrüßt. Sie äußert den Wunsch, dass ihre Fehler oder Taten nach ihrem Begräbnis keine Unruhe oder Kummer im Herzen ihrer Gefährtin verursachen sollen. Sie möchte ohne Schuldgefühle bei den Lebenden zurücklassen.

Im emotionalen Höhepunkt fleht sie eindringlich darum, als Mensch in Erinnerung zu bleiben, bittet aber gleichzeitig darum, ihr tragisches Schicksal zu vergessen.

Zusammenfassend ist der Text ein zutiefst bewegender Abschiedsbrief. Es geht um den Wunsch nach Unsterblichkeit im Gedächtnis der Geliebten, während man gleichzeitig versucht, diese vor dem Schmerz über die tragischen Umstände des eigenen Todes zu schützen.

https://music.apple.com/gb/song/death-from-dido-and-aenaes/1675108067

Erkenne, wer du bist! Tief in dir steckt eine ganze Welt. | On this day in music.

06.10.1982– | track: –Know Who You Are– | artist: –Supertramp– | album: -Famous Last Words-

Der Song „Know Who You Are” von Supertramp ist eine ermutigende Botschaft zur Selbstakzeptanz, zum Selbstvertrauen und dazu, sich der Welt zu öffnen. Die wiederkehrende Zeile „Know who you are” ist dabei zentral. Es geht darum, sich seiner Identität bewusst zu sein und sich nicht zu verstecken. Der Text ermutigt dazu, den eigenen Gefühlen („Feel all you can”) und dem Herzen zu vertrauen, denn im Inneren schlummert viel Liebe und eine „neue Melodie” („new song”). Auch das Zulassen von Trauer („Weep if you can”) wird als Teil dieses Prozesses genannt.

Der wichtigste Aufruf ist, alles, was man ist und fühlt, nach außen zu tragen („Bring it out for everyone”). Man soll seine Gaben und das, was man zu sagen und zu tun hat, nicht zurückhalten. Dies wird mit der Metapher „When you smile we can see the sun” untermalt – die eigene positive Ausstrahlung kann andere erhellen.

Es gibt eine deutliche Warnung, nicht auf den „richtigen Moment“ zu warten, da dieser sonst vielleicht nie kommt. Die Botschaft ist, dass die Welt und andere Menschen bereit sind, diese Persönlichkeit kennenzulernen und zu berühren. Letztendlich liegt die Verantwortung für diesen Schritt ganz beim Individuum: „Yes, it’s all up to you”.

Der Text schließt mit dem Angebot, einen „Freund“ um Unterstützung und Führung zu bitten, falls man lernen kann, zu vertrauen.

Zusammenfassend ist es ein motivierender Appell, die eigene innere Fülle mutig und ohne Zögern mit der Außenwelt zu teilen.